Kholat bringt heute eisigen Survival-Horror auf PS4

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Kholat bringt heute eisigen Survival-Horror auf PS4

Basierend auf dem geheimnisvollen - und wahren - Dyatlov-Pass-Vorfall


Łukasz Kubiak, IMGN.PRO:

Die ursprüngliche Idee hinter unserem Spiel war, es etwas zu schaffen, dass anders ist. Auf der Suche nach Inspiration, haben wir viele unheimliche Geschichten aus den verschiedensten Ländern gelesen. Den Dyatlov-Pass-Vorfall empfanden wir am verstörendsten. Es ist eine wahre Geschichte, die reale Menschen betraf – und obgleich viele Jahre vergangen sind, gibt es keine Erklärung dafür.

Vor 55 Jahren, in Russlands nördlichem Ural-Gebirge, ging eine Gruppe von neun Studenten des Ural Polytechnic Institute auf eine schwierige Winter-Expedition, um den Berg Otorten zu erreichen.

Anfangs verlief alles nach Plan, aber am siebten Tag ihres Trips verschlechterte sich das Wetter. Sie verloren die Orientierung und wurden gezwungen, am Hang eines Berges mit Namen Kholat Syakhl Rast zu machen. Es war ihr letzter Stop.

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Drei Wochen später in Yekaterinburg schlugen die Familien Alarm, da sie die zuvor versprochene Nachricht nicht erhalten hatten und die ersten Rettungsexpeditionen wurden gestartet.

Am 25. Februar 1959 wurde ein verlassenes Camp gefunden. Das Zelt war kaputt und mit Schnee bedeckt; persönliche Gegenstände wurden darin gefunden. Weitere Untersuchungen zeigten, dass es von innen aufgeschnitten wurde. Fußabdrücke ums Lager herum wiesen darauf hin, dass die Mannschaft den Ort in großer Eile verließ. Sie waren barfuß.

Zwei der von Fußabdruckspuren führten zu einem bewaldeten Gebiet, wo die Sucher eine improvisierte Feuerstelle fanden – und zwei Körper. Sie waren nur in Unterwäsche gekleidet, ihre Gliedmaßen von Narben übersäht, was vermuten ließ, dass sie in Panik versucht hatten, auf einen Baum zu klettern.

Alle fragten sich dasselbe: was hatte ihnen eine derartige Angst eingejagt?

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Die nächsten drei Körper, die gefunden wurden, befanden sich einige hundert Meter entfernt. Eine von ihnen hatte eine tiefe Schädelfraktur, aber keine anderen Hinweise auf einen Kampfes.

Es brauchte zwei weitere Monate – als der Frühlingstau kam -, um die restlichen Opfer zu finden. Die letzten vier Abenteurer waren von einer dicken Schicht Eis und Schnee bedeckt. Ihre Autopsie führte zu noch mehr Verwirrung: alle Körper hatten schwere innere Verletzungen, verursacht von einer unbekannten Quelle, ähnlich dem Schaden durch einen schweren Autounfall. Es gab keinen äußeren Hinweise, abgesehen von einer abgerissenen Zunge an einem der Opfer und der seltsamen, orangen Hautfarbe.

Das führte zu zahlreichen Theorien. Waren es örtliche Stammesleute? Eine Lawine? Eine Tierattacke? Letztendlich machten sie alle keinen Sinn und warfen mehr Fragen auf, als sie Antworten brachten. Die wahre Ursache hinter diesen tragischen Ereignissen bleibt bis heute ungeklärt. Was ist wirklich passiert? Vielleicht wartet die Antwort dort draußen, tief unter dem Schnee.

Unser Spiel, basierend auf jenen Ereignissen, erscheint heute aufPS4 und während der Launch-Woche bekommt ihr als PS Plus-Mitglied einen 10%-Rabatt.

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