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Das Community-Review: Gravity Rush Remastered

Andreas Erber hat sich mit Kat und Dusty ins Abenteuer katapultiert.

Andreas Erber:

Mit Gravity Rush Remasterd bringt PlayStation einen Exklusivtitel der PlayStation Vita auf die PlayStation 4, der lange Zeit als Geheimtipp unter Vita-Usern galt. Ist jetzt nicht verwunderlich, schließlich ist Gravity Rush ein fantasievolles Abenteuer, das mit dem Prinzip der Schwerkraft arbeitet und viele Möglichkeiten bietet, sich mit Dynamik und Bewegung auseinanderzusetzen. Man könnte meinen, dass es sich hier um eine einfache Portierung des Titels handelt — das stimmt allerdings nicht, denn das Japan Studio hat sich viel Mühe beim Umzug gegeben.
Ein Pflichttitel abseits des Mainstreams.
– GamePro.de

 
Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen Mädchen Kat, das sich ohne Erinnerungen in der mystischen Stadt Hekseville wiederfindet. Die Stadt wird von einer unbekannten Macht bedroht und Kat muss versuchen diese zu besiegen. Mit Hilfe einer schwarzen, magischen Katze bekommt Kat Superkräfte und kann die Schwerkraft überlisten.
 
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Durch das Schwerkraft-Feature ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten eine Welt voller Überraschungen zu entdecken. Das macht natürlich jede menge Spaß und braucht ein gutes Fingerspitzengefühl.

Das Kampfsystem klappt super, auch wenn man hier leider nicht so viele Möglichkeiten hat. Meistens verbringt man hier die Zeit alleinig mit der Quadrattaste, doch zusammen mit vorher angesprochener Schwerkraft und erlernbaren Manövern wird das ganze schon interessanter. Denn so kann man die Gegner auch aus der Luft angreifen und eine Combo starten.

Auch auf PS4 ein ganz besonderes Spiel mit einer Liebe für Bewegung und die Ausnutzung des dreidimensionalen Raums.
– Eurogamer.de

Neben den Hauptmissionen warten auch Nebenmissionen und Herausforderungen auf den Spieler, die zum Erlernen der Steuerung eine gut Hilfe darstellen. Dazu gibt es auch jede Menge Trophäen, die viele Sammler freuen dürften.

Die Grafik lässt hier keine Wünsche übrig. Klar handelt es sich hier nicht um einen Titel wie Killzone oder Uncharted, doch der Stil ist passend für das Setting und hat seinen ganz eigenen Charme. Die Stadt in der Anfangssequenz wirkt stimmig, auch wenn die Farben etwas eintönig erscheinen; ein positiver Nebeneffekt ist das Herausstechen der Charaktere, die durch die Umgebung etwas prominenter wirken. Der Look ist japanischen Animationsfilmen nachempfunden und sieht auf dem Bildschirm wundervoll aus.

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Die Story wird in lustigen Zwischensequenzen erzählt. Hier wechselt das Spiel zwischen Spielgrafik und Comic-Panels. Ich persönlich bin kein Fan des Comic-Stils, aber hier ist der Übergang sehr flüssig gestaltet und fällt nicht negativ auf. Im Gegenteil, der Spieler kann mit der X-Taste die Story nach seiner Lesegeschwindigkeit anpassen.

Der Sound ist ebenfalls grandios. Über ein 5.1-Anlage kommt der Soundtrack richtig gut rüber und man hat hier Effekte eingebaut die von allen Seiten kommen. Das funktioniert wunderbar und macht noch mehr Lust auf das Spiel.

Entgegen der eigentlichen Prämisse ein sympathisch bodenständiges Spiel und endlich kein Geheimtipp mehr.
– Gamona.de

Die Steuerung ist gut gelöst und verläuft soweit ohne Probleme. Ab und zu kann es etwas schwierig werden die richtige Richtung einzuschlagen, doch mit etwas Übung lässt sich das wunderbar hinbekommen. Die Empfindlichkeit sollte man auf die höchste Stufe stellen und die Bewegungsteuerung etwas nach unten.

Wer sich mit Kat und Dusty in die Lüfte schwingt, bekommt ein schönes Stück Software, das einen ohne Probleme verzaubern kann.

Gravity Rush hat jede Menge Charme und bietet ein besonderes Spielkonzept.
– PS4Source.de

Fazit:

Die perfekte Abwechslung zu Call of Duty und Co. Das Spiel beruhigt und ist trotzdem spannend aufgebaut. Man erlebt immer wieder etwas Neues bei den Missionen auch wenn sich das Kampfsystem immer wieder wiederholt. Kein Pflichtkauf, aber auf jeden Fall eine Überlegung wert!

Habt ihr auch schon eine Runde durch das “neue” Hekseville gedreht? Schreibt uns in den Comments, wie euch eure Abenteuer mit Kat und Dusty gefallen haben.

Das Angebot der Woche…MIT MUSIK!

Andreas Erber spielt nicht nur gerne auf seiner PS4, er hat auch ein besonderes Talent im musikalischen Bereich. Mit seiner Zither kann er bereits so manch flotte Themes aus Videospielen zum Besten geben. Wie sich das anhört, erfahrt ihr im nachfolgenden Video. Und wenn euch das God of War-Fieber erneut gepackt hat, schaut einfach beim Angebot der Woche vorbei! 😉

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