Star Wars Battlefront: Finales Hands-on auf der PS4

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Star Wars Battlefront: Finales Hands-on auf der PS4

Der große Tag ist fast da! Lest unsere Eindrücke zur finalen Version von Star Wars Battlefront


Sid Shuman, SCEA:

Nachdem ich gute 8 Stunden mit dem finalen Spiel verbracht habe, ist klar, das Star Wars Battlefront stark von seinem Entwickler DICE profitiert – Multiplayer-Veteranen und Schöpfer der Battlefield-Reihe.

Star Wars Battlefront sitzt in einer sehr eigenen Niche, was die derzeitige FPS-Landschaft betrifft. Die Kontrollen sind einfach und geradlinig, was den Titel zugänglich für Spieler aller möglichen Erfahrungsstufen macht.

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Dem gegenüber stehen die tiefe Charakterentwicklung, eine weite Auswahl an Modi und kompaktes Waffen-Handling, das auch Veteranen glücklich stimmen wird. Dank des weitreichenden Arsenals des fertigen Spiels wirken die Konflikte um vieles reichhaltiger, als man sie von der (exzellenten) Multiplayer-Beta letzten Monat in Erinnerung hat.

Von den ca. 11 Waffen derzeit ist die T-21B Targeting Rifle mein aktueller Favorit. Ein Blaster mit hohem Schaden, hoher Reichweite und einer mörderischen Genauigkeit. Sehr befriedigend.

Der CA-87 Shock Blaster ist ein weiteres persönliches Highlight, der gepanzerte Ziele dank seiner schrotflintenähnlichen Streuung zerlegt. Fans der Puls Rrifle aus Destiny werden das Stakkatofeuer der EE-3 Blaster Rifle schätzen, während Han Solos ikonische DL-44 Blaster Pistol, Schuss für Schuss, eine der tödlichsten Waffen im Spiel ist.

Sie alles sehen gut aus, klingen gut, und fühlen sich fantastisch an. Bei der Spielmechanik hat DICE genau ins Schwarze getroffen. Battlefront, als Shooter, ist eine wahre Freude.

Abgerundet wird euer Arsenal durch Star Cards – spezialisierte Zusatzausrüstung, die eure Chancen im Kampf kurzzeitig verbessern kann. Chewies Lieblingswaffe, der Bowcaster, kann es mit mehreren Infanteristen gleichzeitig aufnehmen, genauso wie der Barrage Granade Launcher. Ein neuer Ionentorpedo dominiert feindliche Fahrzeuge dank zielsuchender Raketen.

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Und das ist bloß die Spitze des Lichtschwertes; es gibt unzählige freischaltbare Fähigkeiten und Power-ups zum Aufsammeln, dass ich Probleme hatte, sie mir alle zu merken.

Dabei habe ich noch nicht einmal die Charged Star Cards erwähnt, die bei Bedarf konsumiert werden können. Diese sorgen dann meist für taktisch interessante Möglichkeiten, wenn ihr z.B. einen Personenschild aufstellt, um euch und eure Kameraden zu schützen, oder kurzerhand eure Waffen dank Superkühlung vor dem Überhitzen schützt.

Dann gibt es natürlich noch die spielbaren Helden und Schurken, ein unbestreitbarer Teil von Battlefronts Charme. Mein jüngster Favorit ist Boba Fett, mit seinem Jetpack und der ausgewogenen Mischung an Lang- und Kurzstreckenbewaffnung. Prinzessin Leia benötigt dagegen etwas Eingewöhnungszeit, da ihre Skills am Besten zur Unterstützung anderen eingesetzt werden. Wie zu erwarten, ist der Machtblitz von Imperator Palpatine besonders effektiv gegen dichte Gegnergruppen.

Besonders herausgestochen hat der neue Hero Hunt-Modus, ein asymmetrischer Kampf, der einen Spieler in die Rollen eines zufälligen Helden oder Schurken schlüpfen lässt, während der Rest der Mitspieler jagd auf diesen macht. Das führt zu unterhaltsamen und spannenden Runden, wenn Sturmtruppen einem fliehenden Luke Skywalker oder Boba Fett hinterher jagen.

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Ebenfalls sehr genossen habe ich Battlefronts Version von Capture the Flag – hier Cargo – bei dem zwei Teams um die Kontrolle von 10 Paketen kämpfen. Und der neue Droid Run-Modus ist quasi ein Conquest-Modus mit mobilen einnehmbaren Punkten.

Grafisch ist das Spiel auf PS4 einfach der Hammer. Es ist vollgepackt mit liebevollen Details, seien es die quiekenden Evoks bei ihrer Flucht auf Endor, die Sarlacc-Grube auf Tatooine oder die freischaltbaren Alienrassen für die Rebellenallianz.

Star Wars Battlefront erscheint nächste Woche auf PS4. Steht ihr bei der Schlacht um die Galaxie an forderster Front?

Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • UncleBAZINGA

    Schöner Artikel! Die Beta war schon großartig, doch ich werde wohl eher zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen. Fallout 4 verlangt all meine Aufmerksamkeit… 🙂