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Just Cause 3 – Mach kaputt, was dich kaputt macht!

Allein gegen eine ganze Armee? Kein Problem für Über-Actionheld Rico Rodriguez! Wir haben die Open-World Zerstörungsorgie ausgiebig angespielt.

Mit üblen Diktatoren und Inselparadiesen kennt sich der amerikanische Agent Rico Rodriguez bestens aus. In der Third-Person-Ballerei „Just Cause 2″, galt es den tropischen Staat Panau aus den Klauen des Fieslings Pandak Panay zu befreien. Das war im Jahr 2010. Fünf Jahre später geht es für euch erneut auf einen bandgefährlichen Inselurlaub. Und diesmal wird es persönlich. Denn es geht um nichts Geringeres, als die Befreiung von Ricos Heimat. Die unterjochten Bürger des malerischen Inselstaates Medici zittern vor der militärischen Macht des Diktators General Di Ravello. Der hat doch mitten in der hübschen Postkartenlandschaft mit weißen Sandstränden und romantischen Sonnenaufgängen, mächtige Festungen erbaut und drangsaliert das Volk mit militärischer Macht nach Belieben.

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Gefühlt kommen in dem ehemaligen Urlaubsparadies drei Soldaten auf jeden Einwohner. Und dann noch die ganzen Panzer, Kampfhubschrauber, Kanonenboote und Jagdflieger. Das kann der gebürtige Medicianer Rico natürlich nicht einfach so hinnehmen, quittiert mal eben den Dienst und macht sich auf, im Alleingang Di Ravello zu stürzen. Unterstützung von seinem Auftraggeber kann er sowieso nicht erwarten, denn in dem Fantasiestaat Medici wird der Fantasierohstoff Bavarium abgebaut. Der eignet sich hervorragend zum Bauen von Bomben. Und mit einem irren Diktator, der über dicke Bomben verfügt, mit dem legt man sich eben nicht an.

Was du siehst, kannst du auch zerstören!

Das von den schwedischen Entwicklern und Serienschöpfern der Avanlanche Studios bereitgestellte Spielareal, teilt sich auf mehrere Inseln auf. Die gesamte Fläche der gigantischen offenen Welt wird dabei in etwa die des Vorgängers „Just Cause 2″ entsprechen. Allerdings ist in jetzt erheblich mehr los und es bedarf keiner langen Wege, um auf die nächste Feindbasis, Ortschaft, Panzertruppe, Hafen oder Raffinerie zu stoßen. Es wird gerannt, gefahren, geflogen, geschwommen und erstmals könnt ihr auch Höhlen und Tunnel erkunden. Wenn am Horizont etwas sichtbar ist, könnt ihr es auch erreichen. Und wenn es erreichbar ist, könnt ihr es auch zerstören.

Das haben wir natürlich direkt ausprobiert, so was kann ja jeder Entwickler behaupten. Ein winziger Punkt am Horizont hat unser Interesse geweckt und der einzige Weg dorthin führt über das Wasser. Also, flugs ein Schnellboot aus dem naheliegenden Hafen geklaut und minutenlang gen Norden gefahren. Tatsächlich erwies sich der Klecks am Bildschirm als eine gigantische Ölplattform, die das Rohmaterial für den Treibstoff der Diktatoren-Truppen fördert. Das können wir natürlich nicht zulassen und schon bald versinkt die künstliche Insel brennend im Meer. Selbst riesige Strukturen zu effektvoll zu pulverisieren, stellt euch vor keine großen Probleme. Rico verfügt diesmal über eine unbegrenzte Menge an C4-Sprengstoff.

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Chaos ist der Weg zum Erfolg

Alles was ihr in Rauch und Flammen aufgehen lasst, also einfach alles was in der virtuellen Landschaft zu finden ist, bringt euch Chaospunkte. Mit denen verbessert ihr eure Ausrüstung und Fähigkeiten. Oder ihr erweitert das Können euerer Ausrüstung mit Mods, diese erhalten ihr, wenn ihr optionale Aufgaben erledigt. Wingsuit-Weitflug, Zeitrennen mit Boot, Flugzeug oder Auto und andere Herausforderungen versorgen euch mit wichtigen Verbesserungen. Zusätzlich werden eure Rekorde gespeichert und mit Spielern auf der ganzen Welt verglichen.

Also macht das, was das Spiel von euch verlangt und legt alles in Schutt und Asche, befreit Ortschaften, in dem ihr die Diktatoren-Propaganda wie politische Poster oder Lautsprecher für das nervige Staatsradio zerstört, die Unterdrücker-Schergen im Dutzend eliminiert und zu guter Letzt die meterhohen Statuen des narzisstischen Di Ravello zu Fall bringt. So destabilisiert ihr das korrupte System, gewinnt Rebellenkräfte zur Unterstützung und irgendwann nach vielen, vielen Stunden kommt es zur Konfrontation mit Di Ravello persönlich.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft!

Auch wenn euch vom ärmlichen Moped bis zum Kampfpanzer allerlei fahrbare Untersätze zur Verfügung stehen, die serientypische Fortbewegung mit Greifhaken und Fallschirm erweist sich immer noch als echtes Highlight. Mit dem Greifhaken schwingt ihr euch auf Hausdächer und Felsvorsprünge, mit dem Fallschirm gleitet ihr nach einem Sprung aus höchsten Höhen, sicher an euer Ziel. Hier haben die Entwickler noch mal kräftig an den Möglichkeiten geschraubt und bieten jetzt zusätzlich noch einen Wingsuit an, mit dem ihr elegant und vor allem leise, über die Landschaft schwebt.

Auch der Greifhaken hat ein effektives Update bekommen. Ihr könnt jetzt bis zu sechs Seile abschießen und diese miteinander verbinden. Das eröffnet neue kreative Vernichtungswege, wenn ihr durch die erzeugte Spannung mehrerer Seile, Soldaten gegeneinander krachen lasst oder einen herumstehenden Benzintank aus seiner Verankerung reißt. Dieser rollt dann, ein wenig Geschick vorausgesetzt, genau in die gewünschte Richtung und wird durch einen gezielten Schuss zur verheerenden Feuerbombe.

Wenn ihr es gerne besonders brutal mögt, könnt ihr euch ein Stahlungetüm von Panzer kapern und Festungen unter Beschuss nehmen, mit Hubschraubern Raketenstellungen ausräuchern oder im Kampfjet die gegnerischen Lufteinheiten dezimieren. Kein noch so irrer Stunt ist unmöglich, keine Idee so verrückt, dass ihr diese nicht umsetzen könntet. Mit einem Luxusschlitten über eine Felsklippe fahren, in der Luft aussteigen und an die Kufen eines Hubschraubers hängen, den Piloten rauswerfen und das Steuer übernehmen. Alles machbar. Und genau das gefällt uns so sehr an dem virtuellen Kriegsspielplatz von Just Cause 3.

Just Cause 3

Stürze den Diktator – Diesmal mit Wingsuit

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