Die schwierigsten Songs in Guitar Hero Live, ausgewählt von den Entwicklern bei Freestyle Games

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Die schwierigsten Songs in Guitar Hero Live, ausgewählt von den Entwicklern bei Freestyle Games

Es wird Zeit, eure Finger zu lockern ...


Justin Massongill, SCEA:

Guitar Hero Live erscheint bereits in zwei Wochen für PS4! Fans von Rhythmusspielen (mich eingeschlossen) haben schöne Erinnerungen an die wiederholten Versuche (und letztendlich hoffentlich auch an die Erfolge), die schwierigsten Songs der Reihe zu meistern: Jordan in Rock Band 2, Through the Fire und Flames in Guitar Hero 3 und so weiter.

Als ich die Gelegenheit hatte, mit ein paar Leuten von Activision zu sprechen, war meine erste Frage natürlich „Was ist der schwierigste Song in Guitar Hero Live?“.

Guitar Hero Live

Mit ihrer Hilfe haben wir einige unterschiedliche Antworten dazu erhalten, die von den Mitgliedern des Teams von Guitar Hero Live vom Entwickler Freestyle Games stammen. Los geht’s!

Megadeth – Hangar 18 (Aaron Grimes, Midi Designer)

„Der Song ist aufgrund der Rhythmen in den Soli so schwer. Marty Friedman ist ein äußerst präziser Spieler und bewegt seine Hand sehr viel am Gitarrenhals entlang, was sich im Notenverlauf bemerkbar macht. Der Schlüssel, um durch den Song zu kommen, liegt darin, auf die anzuschlagenden Noten vor den HOPOS zu achten, und eure Hand, die die mit dem Finger gespielten Noten übernimmt, den Rest erledigen zu lassen!“

Guitar Hero LiveGuitar Hero Live

 

Alter Bridge – Cry of Achilles (Nathan Coppard, Senior Game Designer)

„Der Song beginnt mit einem sanften Akustik-Intro, das auf trügerische Weise sehr kompliziert ist. Jeden Fehler hört man hier sofort raus. Falls ihr nicht bereits aufgegeben habt, erfordern die leitenden Strophenriffs präzises, durchgängiges Timing. Haltet mit den Tempowechseln mit, um es bis zum Solo zu schaffen, wo ihr dann richtig euer Talent zum Besten geben könnt. Anschließend müsst ihr nur noch genug Ausdauer beweisen, um das Outro zu bestehen. Alles, was ihr davor gespielt habt, ist bedeutungslos, wenn ihr nicht durchhaltet und das Ende perfekt abschließt.

Während das Ganze passiert, habt ihr möglicherweise keine Chance, die epische Story zu genießen, die im animierten Musikvideo gezeigt wird. Wenn ihr gut genug seid, könnt ihr euch entspannen und das Video genießen, während ihr euch zum Sieg shreddet.“

Lamb of God – Ghost Walking (Mike McLafferty, Audio Designer)

„Das ist ein klassisches Riff von Lamb of God. Es hat dieses Blues-Feeling mit technischen Stolpersteinen, die euch hin und wieder in den Weg gelegt werden, sowie wechselnden Rhythmen, die euch ganz schön überraschen werden. Beim Höhepunkt des Songs gibt es natürlich ein abgefahrenes Solo, das euch schlichtweg umhaut. Es ist ziemlich schwer nachzuspielen, aber wenn ihr erst einmal das Spielmuster draufhabt, ist es ein sehr bereicherndes Gefühl.

Guitar Hero LiveGuitar Hero Live

 

„Das Intro-Riff auf der Akustikgitarre erfordert ziemlich schnelle Wechsel zwischen den Saiten (von tiefen zu hohen) sowie offene Akkorde, daher müsst ihr ziemlich geschickt darin sein, die Saiten zu wechseln. Das Nächste, was ihr in den Griff bekommen müsst, ist die untypische Rhythmusstruktur, die offene Akkorde als Orgelpunkt verwendet. Zum Schluss kommt dann das Solo – und das ist einfach nur krass.“

„Das Coole an GHTV ist, dass man sich das Riff ein wenig anhören und sich in das Muster hineinfinden kann, da es einen nicht aus dem Konzept wirft. Das eignet sich prima dafür, Riffs zu erlernen, indem man sie ,stückweise‘ spielt. Auf diese Weise habe ich das Intro-Riff von Ghost Walking gemeistert: Ich habe einfach Schritt für Schritt und Note für Note gespielt.

Man könnte natürlich auch den Schwierigkeitsgrad senken, aber das würde sich für mich falsch anfühlen! Sorgt dafür, dass ihr die Hammer-ons und Pull-offs draufhabt (die leuchtenden Edelsteine), damit euer Anschlagarm nicht müde wird. Außerdem sieht nichts cooler aus, als ein paar beeindruckende Posen einzunehmen, während ihr einen Abschnitt mit nur einer Hand meistert (Was?! Es sieht wirklich cool aus!).“

„Zum Schluss: das Solo. Es kann eine Weile dauern, bis man es gemeistert hat; ich hab es jedenfalls noch nicht geschafft. Den Song zu kennen, ist bereits die halbe Miete, also hört ihn euch ein paar Mal an, um zu wissen, wann die Tonhöhe steigt und sinkt. Und noch mal zur Erinnerung: Nutzt die HOPOS zu eurem Vorteil, denn ihr werdet bestimmt nicht durchhalten, wenn ihr versucht, jede Note anzuschlagen!“