Wie euch die Kreaturen aus dem PS4-Sci-Fi-Horrorspiel SOMA auf 5 Arten zu Tode erschrecken werden

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Wie euch die Kreaturen aus dem PS4-Sci-Fi-Horrorspiel SOMA auf 5 Arten zu Tode erschrecken werden

Frictional Games teilen ein paar ihrer Tricks schon vor der Veröffentlichung diesen Monat


Thomas Grip, Frictional Games:

Unser neues Sci-Fi-Horrorspiel SOMA wird Ende September veröffentlicht. Das ist schon bald, also möchte ich vorab schon ein bisschen über unsere Monster sprechen. Bevor wir ins Detail gehen, könnt ihr in diesem brandneuen Trailer einige der Kreaturen sehen, denen ihr begegnen werdet:

Als wir SOMA entwickelt haben, wollten wir unsere Begegnungen wirklich verstörend gestalten. Wir haben uns daher das Ziel gesetzt, die Vorstellungskraft der Spieler in eine bestimmte Bahn zu lenken. In Horrorspielen ist das Wichtigste nicht das, was man sehen kann, sondern das, was in den Köpfen der Spieler vorgeht. Die Spieler werden sich immer viel schrecklichere Dinge vorstellen können, als wir sie mit Polygonen erschaffen könnten.

Hier sind 5 Wege, auf denen wir genau das erreicht haben:

1. Die Kreaturen haben verschiedene Bösartigkeitsstufen

In den meisten Spielen rennen die Kreaturen einfach auf die Spieler zu, sobald sie diese gesichtet haben. Aber nicht in SOMA. Manche der Kreaturen werden erst einmal stehen bleiben und euch für eine Weile anstarren. Andere werden euch ignorieren, bis ihr sie stört. Ein paar werden gar nicht böse sein – oder befinden sich zumindest gerade nicht in einer bösartigen Stimmung.

Der besondere Kick dabei ist, dass ihr euch als Spieler niemals sicher sein könnt und dauernd abwägen müsst, zu welcher Sorte die nächste Kreatur, die ihr seht, wohl gehört. Dadurch werden sich die Spieler eine viel komplexere, mentale Version der Geschöpfe vorstellen, die ihre Fantasie anheizen wird.

2. KI und Taktiken sind bei jeder Kreaturenart anders

Wenn ihr zum ersten Mal auf eine Kreatur trefft, wird eure Vorstellungskraft verrückt spielen und versuchen herauszufinden, wie sich die Kreatur wohl verhalten wird. Ein lebhaftes mentales Bild wird aufgebaut und die Kreatur wirkt sehr beängstigend. Aber nach einer Weile werdet ihr Muster erkennen, die Monster werden wieder zu einem Gameplay-Objekt und viel Furcht geht verloren.

Um das zu bekämpfen, haben wir sichergestellt, dass verschiedene Kreaturen komplett unterschiedliche Taktiken benutzen. Zum Beispiel werdet ihr gezwungen sein, eine bestimme Kreatur nicht anzuschauen, wobei andere Kreaturen auf eure Bewegungsgeschwindigkeit reagieren oder nur auf Geräusche und so weiter. Das wird euch immer aus eurer Komfortzone heraushalten.

3. Kreaturen werden sparsam eingesetzt

Wir sorgen dafür, dass ihr niemals zu vertraut mit einer Kreatur werdet. Jede Kreaturenart wird euch nur ein paar Mal im gesamten Spiel begegnen und ihr werdet nie genug Zeit bekommen, sie vollständig zu durchschauen. Stattdessen müsst ihr euch auf Hinweise in der Erzählung verlassen: zum Beispiel Dinge, die ihr in Notizen findet oder von anderen Charakteren erzählt bekommt. Auch das sorgt dafür, dass die Spieler gezwungen werden, ihre Vorstellungskraft mehr einzusetzen.

4. Undurchschaubares Schadenssystem

Normalerweise habt ihr in Spielen eine Lebensanzeige und es ist ziemlich klar, wie viele Schläge ihr einstecken könnt, bevor ihr zu Boden geht. Aber in SOMA ist es viel weniger vorhersehbar. Manchmal wird euch bei einer Attacke kaum ein Kratzer zugefügt, ein anderes Mal wird euch eine Attacke zu Boden schlagen und dazu zwingen, vor der Gefahr wegzukriechen, und manchmal werdet ihr schon durch den ersten Schlag sterben.

Da wir sichergestellt haben, dass es keine einfache Regel hinter all dem gibt, werden die Spieler immer auf Trab gehalten und können unmöglich vorhersehen, wie eine Begegnung ausgehen wird. Zudem wird die Selbstheilung in einer leicht verstörenden Art und Weise vorgenommen und könnte negative Konsequenzen verursachen …

5. Alle Kreaturen sind mit unserer Thematik verbunden

Ein Herzstück von SOMA ist das zugrunde liegende Thema, das im Spiel erkundet wird. Bewusstsein, Identität und grundlegende Fragen über unsere Existenz bilden die Grundpfeiler eurer Erlebnisse im Spiel. Das gilt auch für unsere Monster, denn jedes von ihnen verkörpert einen Teil unserer Themen.

Das heißt, dass die Kreaturen nicht einfach nur nebenbei existieren, sie spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau der Erzählung. Mit diesem starken Bezug zur Geschichte werdet ihr dazu aufgefordert, tief greifender über ihren Platz in dieser Welt nachzudenken, und eure Vorstellungskraft wird noch mehr angestachelt.

Das sollte euch einen Vorgeschmack darauf geben, wie die Begegnungen mit den Monstern in SOMA sein werden. Das Spiel wird am 22. September veröffentlicht und wir freuen uns darauf, von euch zu hören, wie ihr euch dabei fühlt, wenn ihr auf ein paar von ihnen trefft.

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