Destiny: König der Besessenen angespielt + Interview mit Bungie Community-Legende DeeJ

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Destiny: König der Besessenen angespielt + Interview mit Bungie Community-Legende DeeJ

In welche Richtung sich das nächste Kapitel der Destiny-Saga entwickelt, haben wir auf der gamescom in einem netten Gespräch mit Bungies Community-Manager herausgefunden.

Es ist schon spannend, wenn man während der gamescom in so einen abgeschlossenen Pressebereich reinmaschiert, nur mit dem Wissen um welchen Titel es sich handelt. Was dagegen genau gezeigt wird, bleibt oft ein Geheimnis, bis die Monitore, Leinwände usw. angehen. Nochmal spannender wird es, wenn es sich bei dem Titel um Bungies Mega-Projekt Destiny handelt, denn für die kommende Erweiterung „Der König der Besessenen“ hat die besonders aktive Community des Titels große Hoffnungen – schließlich läutet besagte Erweiterung das zweite Jahr von Destiny ein!

Destiny - König der BesessenenDestiny - König der Besessenen

Begonnen hat die Präsentation noch recht besonnen: Zwei Trailer zur kommenden Erweiterung, von denen ihr einen in diesem Blog bereits genießen könnt und einen weiteren, der in Kürze durch den Äther jagen wird. Spoilern will ich euch an dieser Stelle natürlich nicht, aber der positive Trend, den der Titel seit „Dunkelheit lauert“ eingeschlagen hat, wird mit Volldampf beibehalten. „Aber was genau beinhaltet dieser „Was wichtig ist – die Community ist brutal ehrlich“Trend genau?“, werden sich viele von euch zu Recht fragen. An diesem Punkt spielt vorher erwähnte Community eine wichtige Rolle, wie mir DeeJ, Bungies legendärer Community-Manger erklärt. „In Destiny haben wir eine riesige, sehr vielseitige Community und was besonders wichtig ist – die Leute sind brutal ehrlich. Was ist gut, was ist schlecht, was sind sinnvolle Idee für die Zukunft – all das wird von einem ganzen Team in den Foren gesammelt und die Entwickler sind ständig darum bemüht, Destiny immer weiter zu verbessern und organisch mit seinen Spielern mitwachsen zu lassen.“

Destiny - König der BesessenenDestiny - König der BesessenenDestiny - König der Besessenen

Dieses Wachstum wird zum Einen die Art umfassen, wie ihr die Geschichte erlebt, denn euer Geist – der mit „König der Besessenen“ übrigens neue Personalisierungsoptionen erhält! – wird nicht mehr länger euer Hauptansprechpartner sein und Platz für die Charaktere machen, die sich in den vergangenen Erweiterungen etabliert haben. So wird vorallem Eris Morn eine zentrale Rolle im Kampf mit Crotas Vater Oryx spielen, während die Anführer der Vanguard ebenfalls stärker mit euch interagieren werden. Weiters wird das Prinzip des Entdeckens mehr in den Mittelpunkt gerückt. „Ihr werdet in der Erweiterung viel mehr Dingen in der Welt von Destiny entdecken können und euer Geist gibt euch dazu Feedback, also in gewisser Weise eine Grimoire-Karte im Spiel. Außerdem wird die Story deutlich mehr auf eurem Charakter aufbauen – ein Punkt, der der Community sehr wichtig ist.“

Destiny - König der Besessenen

Aber Präsentation ist nicht alles, auch wenn die neuen Unterklassen beim ersten Anspielen Laune gemacht haben und mich die neuen Grafikeffekte bzw. die Dimensionen der neuen Settings wirklich begeistern konnten! Content, Content,Mehr Story, mehr zu entdecken und viel mehr Waffen“ Content ist das Zauberwort und auch hier hat DeeJ gute Nachrichten für all die Hüter da draußen: „Wir haben viele Waffen und ich meine VERDAMMT viele Waffen…mehr als jemals zuvor in Destiny. Und PlayStation ist, nachwievor, der beste Platz zum Spielen, denn es gibt für PlayStation-Besitzer mehr Mehrspielerkarten, einen zusätzlichen Strike und extra Ausrüstung. Außerdem haben wir einen Raid, der alle bisher erschienen einfach in den Schatten stellt. Dazu kann ich euch leider noch nichts verraten, aber in den nächsten Wochen werden wir mit mehr Informationen zu König der Besessenen rausrücken!“

Destiny - König der BesessenenDestiny - König der BesessenenDestiny - König der Besessenen

 
Und zuguter Letzt freut mich noch, dass man neue Spieler mit dem dem Wachstum von Destiny nicht verschreckt, schließlich haben sich die Entwickler nicht nur für „König der Besessenen“ eine neue Quest-Struktur einfallen lassen, sie haben diese auch gleich rückwirkend auf den bereits erschienenen Content übertragen, sodass ich mit den Worten abschließen kann: Wer noch kein Hüter ist, aber mit dem Gedanken spielt – mit der neuen Erweiterung kommt die beste Zeit eure Legende in die Sterne zu schreiben!

 

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6 Kommentare

2 Antworten des Autors

  • MissBloodyEyes

    Endlich ein neuer Raid – freu mir!

  • MARVIN_1980

    Posetiver Trend ??? Habe ich was verpasst? Null Content in 2 Dlc,Season Pass vom Season Pass,des Season Pass.Witz und Hirnloses Grinden und Leveln.Story Arme Geschichte mit Farblose und langweiligen Protagonisten.Tote Hose auf den Map’s,das ist das was ich mit Destiny verbinde.Wer da noch Geld Rein steckt ist selber Schuld.Destiny ist out und wird mit dem Release von Starwars und BO 3 ganz zu Grabe getragen.

  • Nicht ganz passend hier, aber es hat zumindest mit Destiny zu tun. Ich wollte gerade den im PS4 Shop beworbenen Expansion Pass für 24,49 EUR kaufen, sobald ich dies jedoch auswähle erhalte ich nur einen Expansion Pass für 34,99 EUR.

  • Sheogorath32

    Freu mich besonders auf die neuen Unterklassen und den neuen Raid. Vielleicht schafft es ja auch Fate of all Fools endlich mal ins Spiel =).
    Die Dreagnaught sieht auch super interessant aus und Spieler basierte Public Events hören sich richtig gut an.
    Bisschen schade, dass es nur eine neue Location gibt, aber wenig Content ist man ja leider von Destiny gewohnt…
    Kann absolut jeden verstehen, der sich nach 60 € Hauptspiel + 35 € DLCs etwas enttäuscht vom momentanen Content fühlt.

    Manche sind wahrscheinlich traurig, dass die alten legendären Waffen nicht mehr relevant sein werden, aber letztendlich ist es der richtige Schritt. Sonst würde man vielleicht immer Schicksalsbringer und Vision der Konfluenz spielen. Und ja auch der Gjallarhorn Nerv ist berechtigt.

    Trotzdem bin ich etwas enttäuscht darüber, dass man sich als Destiny Year 1 Spieler ein bisschen wie ein Beta Tester fühlt, der ordentlich Geld für seine Tätigkeit gezahlt hat. Völlig neuer Level-Prozess und Ausrüstungssystem, Bosse die nicht nur Kugelschwämme sind, Emblem und Shader in einem eigenen Tresor, interessante Patrouillenmissionen und noch viele weitere Sachen, die eigentlich schon im Hauptspiel hätten drin sein müssen/sollen.

    All das könnte ich auf Bungies Unerfahrenheit beim erstellen eines MMO Shooters schieben, aber der Momentane Zustand des Schmelztiegeles gibt mir wirklich zu denken. Seit ca. nem halben Jahr ist es offensichtlich, dass Shootguns alla Fellwinters Lüge und die exotischen Handfeuerwaffen (besonders Dorn) etwas zu stark sind und trotzdem dauert es bis zum nächsten großen Patch voraussichtlich Ende August/Anfang September bis das gefixt wird. Das ist wirklich traurig
    .

    • ProxyPuppet

      Ist natürlich immer schade wenn man das Gefühl hat, nicht genügend Gegenwert zu erhalten, für das Geld das man investiert. Was den „Year One-Betatest“ anbelangt, kann ich nur mein Lieblingsbeispiel WoW/Age of Conan bringen: Keines der Spiele war im ersten Jahr der Wahnsinn – Bugs, Balancefiaskos am laufenden Band und fehlender Content. Keines dieser Games waren die geölten und vollgestopften Maschinen die sie heute sind. Ich für meinen Teil bin gespannt, was Bungie mit dem ganzen User Feedback aus Destiny macht, wenn man ihnen einfach etwas Zeit gibt. Taken King scheint der erste Schritt in ein besseres Spielerlebnis.

  • Bungie macht einen entscheidenen Fehler. Sie versuchen alles im Spiel an ein Ziel auszurichten: Waffen und Rüstungen. Egal was man tut, es geht nur darum, die neueste Exo-Waffe zu holen. Die neuen Legendaries zu sammeln. Egal wie gut sie sind.

    Aber wohin mit dem Zeug? Man hat kein Platz. Man nutzt eh nur eine Handvoll und es gibt nichts zu tun, wenn man alles gesammelt hat. Gerade als Year-One-Spieler, kommt man sich veralbert vor, wenn ein „Neuer“ Spieler in nur 9 Tagen 3 Charaktere auf Level 34 hochzieht und man selbst nichts vorweisen kann als ein Fullset aller Waffen, Rüstungen und Exos…

    Warum gib es nicht etwas, dass man sich nachhaltig aufbauen muss? Etwas, dass man mit den Ressourcen die man so lange sammelte craften, bauen oder verteidigen kann?

    Ich bin mir nicht schlüssig, ob ich mir den neuen DLC kaufen werde, um dann doch nur die nächste Modenschau zu fahren. Wieder andere Maps mit „neuen“ Waffenbalancing zu spielen. „Roter Tod“ hust…

    Bungie macht einen richtigen Schritt, aber die Core-Gamer, die das Spiel am Anfang trugen, die Erstkäufer, die werden einfach nur mit Füßen getreten. Schade. Aber eventuell tut ein Jahr Pause gut, dann ist vielleicht endlich mal Content da für das Geld, dass man ausgab…

  • Sir_Lancelot

    Moin zusammen,

    naja, ich kann ja schon verstehen das man vom letzten Update ein wenig enttäuscht ist. Bin ich, wenn ich ehrlich sein soll, auch und das ziemlich. Die Arenen sind nicht ordnetlich zu Ende gedacht und die Reduktion der Spieler auf Drei, zerstört auf kurz oder lang die Clans. Drei Mann sind eben auch aus der Freundesliste machbar und dazu muss man die Gemeinschaft nicht suchen.

    Ebenfalls bin ich enttäuscht vom PVP Kontent. 3 vs 3 und das in undurchdachter Version. Meist verkommen die neuen Maps zu einer einzigen Sniper Elite. Kaum gespawn wird man dann auch weggemacht. Das hat mit Spaß nichts zu tun. Ebenso nervt es, dass es nach wie vor Cheater gibt die sich in das Spiel mogeln und den Spaß an der Sache zunichte machen. Hier sollte dringend abhilfe geschaffen werden, sonst wird das doch recht gute PVP bald keiner mehr sehen wollen. Was die Waffen angeht, kann ich Sheogorath32 ebenfalls nur Recht geben. Wer mit ner Pumpe oder der Dorn reingeht, hat meist die besseren Karten. Hier sollte es mehr Fairness geben.

    Alles in Allem haben mich viele Dinge in Destiny enttäuscht. Aber vieles war auch super. Ich lese in den letzten Wochen immer wieder, dass sich Spieler betrogen fühlen und und und. Bei einer Spielzeit von über 1.000 Stunden (zumindest bei mir) kann ich von solchen Dingen nicht sprechen. Trotz der Schwächen hat das Spiel auch seine starken Seiten und macht Spaß. Des Weiteren entwicklet sich solch ein MMO zusammen mit der Com. über die Zeit und nicht von einem Tag auf den Nächsten.

    Ich freu mich auf jeden Fall auf einen neuen Raid. Crota und Atheon haben einfach schon zu viel auf´s Fressbrett bekommen. Wird Zeit, den beiden mal ein wenig Pause zu gönnen ;).