Online-Shooter The Division bringt frischen Wind in den PvP-Modus

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Online-Shooter The Division bringt frischen Wind in den PvP-Modus

Ubisoft präsentiert die Dark Zone, in der Teamarbeit oder Verrat über Leben und Tod entscheiden können


Rhys Sutheran, SCEE:

Tom Clancy’s The Division wurde erstmals auf der E3 2013 vorgestellt und präsentierte uns eine postapokalyptische Vision von New York City mit einer atemberaubend detailgetreuen grafischen Gestaltung.

Das Entwicklerteam wollte bei der Umsetzung von Ubisofts Vision einer Stadt, die nach dem Ausbruch einer Pandemie zum Schlachtfeld geworden ist, nichts überstürzen. Daher gab es auf der E3 2015 noch immer jede Menge Details zu enthüllen, und insbesondere wurde die Dark Zone präsentiert.

In diesem PvP-Bereich mitten im Spiel können die Spieler zahlreiche Missionen absolvieren: als Team, als einsamer Wolf – wie mir Executive Producer Fred Rundqvist verraten hat – oder als schurkischer Agent, der alles daran setzt, sich die besonderen Beuteabwürfe in der Dark Zone für den Eigenbedarf zu sichern.

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„Die Dark Zone ist im Wesentlichen ein gesetzloser Bereich, wo man Schurke sein, anderen die Beute stehlen und auf Wunsch sogar die eigenen Teammitglieder hintergehen kann“, erklärt Fred.

Wie die spielbare Demoversion auf der E3 gezeigt hat, ist das Patrouillieren in der Dark Zone eine nervenaufreibende Angelegenheit, bei der man zu keinem Zeitpunkt weiß, wem man wirklich vertrauen kann – das gilt für von anderen Spielern kontrollierte Trupps und die eigenen Teamkollegen gleichermaßen. Wie im Rest von The Division werden eure Spielerfahrung und die Spielweise, für die ihr euch entscheidet, nicht von der Anzahl eurer gleichzeitig spielenden Freunde – aus der PSN-Liste, dem Matchmaking-System oder dem Spiel – beeinflusst.

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„Man kann sehr gut alleine spielen oder als Teil eines Teams“, erläutert Fred. „Um mit anderen zu spielen, kann man sich im Spiel mit ihnen zusammentun und eine Gruppe bilden, oder das Matchmaking-System verwenden und als Teil eines Teams anfangen. Solo-Spieler werden nicht total überfordert. Das Niveau der Feinde wird an eine einzige Person oder an ein größeres Team angepasst.“

Die Befürchtungen, dass The Division nur mit dem Grad von Taktik und Kommunikation Spaß macht, den wir in den Trailern gesehen haben, sind also nicht berechtigt.

Fred erklärt weiter: „Die Spieler entscheiden, ob sie mit anderen zusammen oder gegen sie arbeiten. Beute und Fortschritt sind die Motoren von The Division. Der wichtigste Beweggrund, um in der Dark Zone gegen einen anderen Spieler zu kämpfen, besteht darin, ihm seine Beute abzunehmen, um sie für sich selbst zu verwenden.“

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Doch so verlockend das auch klingen mag, Gier kann euch schnell einen Strich durch die Rechnung machen. „Dadurch gehen die Spieler ein ziemlich großes Risiko ein. Sobald sie sich gegenüber einem anderen Spieler feindlich verhalten, werden sie als Schurke geoutet und für alle anderen Agenten im Bereich gekennzeichnet. Wer einen erledigt, bekommt ein Extrakopfgeld, das auf Schurkenagenten ausgesetzt wird, verdient obendrein Extra-EP und kann alles aufsammeln, was der Schurke zuvor gestohlen hat.“

„Das macht das Spiel ausgeglichener und bietet mehr als nur einen Free-for-all-Modus. Man muss entscheiden, ob es sich lohnt, sich klarmachen, mit wem man es aufnehmen wird, und die Stärke seines Teams beurteilen, bevor man zum Schurken wird und einen anderen Spieler angreift.“

Euer Ansatz für die Dark Zone und die restliche Welt von The Division wird wahrscheinlich davon abhängen, wie ihr das Spiel spielen wollt. Doch wie Fred uns verraten hat, werdet ihr nicht auf eine spezifische Klasse, Ausrüstung oder ein bestimmtes Spezialgebiet beschränkt sein.

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„Wir betrachten The Division als „klassenloses“ Spiel. Die Spieler schalten Fertigkeiten und Talente frei, wenn sie im Spiel aufsteigen, und können sich dann auf einen bestimmten Pfad spezialisieren. Oder versuchen, beim Levelaufstieg allen Pfaden zu folgen, um später zwischen ihnen zu wechseln“, erklärt er.

„Die meisten haben einen bevorzugten Spielstil, ob als unterstützender Sanitäter, Scharfschütze aus der Ferne oder aggressiver Angreifer, der jede Menge Schaden zufügt. Das ist für mich das Tolle an The Division – es ist eine Weiterentwicklung von traditionellen RPGs.“