Aaru’s Awakening kommt am 8. April für PS3 & PS4

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Aaru’s Awakening kommt am 8. April für PS3 & PS4

Den wunderschönen Platformer gibt's für PS Plus-Mitglieder kostenlos


Johann Ingi Gudjonsson, Lumenox:

Stolz und mit großer Vorfreude geben wir bekannt, dass Aaru’s Awakening am 8. April für PlayStation 3 und PlayStation 4 erscheint.

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Endlich! Der Plan war, das Spiel letzten Sommer zu veröffentlichen, aber zuerst mussten wir lernen, wie wahnsinnig viel Arbeit die Nachbearbeitung von Videospielen ist – auf die harte Tour. Es ist das Debütspiel für uns bei Lumenox Games, und es ist eine Lernerfahrung gewesen. Das Spiel begann als Schulprojekt von drei späteren Gründungsmitgliedern bei Lumenox Games, aber hob ab, als es einen Gamecreation-Wettbewerb gewann, den IGI Gamecreator. Das motivierte uns zusätzlich, das Unternehmen zu gründen …

Aaru’s Awakening ist ein „Indie-Spiel“. Aber was macht ein Game eigentlich zum „Indie-Spiel“? Manche sagen, es habe mit der Größe des Entwicklers zu tun, andere behaupten, auf Distribution oder Finanzierung komme es an; aber eigentlich gibt es keine exakte Definition. Für uns bedeutete es stets, unabhängig ein Spiel zu erschaffen. Ohne Kompromisse. Unzählige Arbeitsstunden bis spät in die Nacht hat dieser Prozess gekostet und wir bereuen nichts. Dieses Spiel ist unsere Leidenschaft. Deshalb müsst ihr verstehen: Wir sind begeistert.

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Deshalb entschieden wir uns, alles auf dem Bildschirm von Hand zu zeichnen, unsere eigene Musik zu machen und jeden Level so zu gestalten, dass die Mechanik der Teleportation gut funktioniert. Für jene, die mit dem Spiel noch nicht vertraut sind: Aaru’s Awakening ist ein rasanter Platformer mit einem Protagonisten, der sich teleportieren und blitzschnell beschleunigen (auch „chargen“) kann. Um Level zu beenden, müssen die Spieler Rätsel lösen, die diese Fähigkeiten erfordern, oftmals müssen sekundenschnelle Entscheidungen innerhalb der rasanten und gefährlichen Umgebungen getroffen werden. Um euch mehr in diese Welt zu ziehen, haben wir eine Story erdacht, die durch Cut-Scenes vorangetrieben wird, während die Musik stets die aktuelle Stimmung einfängt.

Das Spiel war lange in Entwicklung, und wir haben Kritik stets bescheiden und mit offenen Augen entgegen genommen. Wir sind dankbar und haben das Spiel den Wünschen angepasst, wann immer wir Handlungsbedarf erkannten. Wir haben bis zum letzten Moment neue Updates eingebracht. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden: Wir hoffen, dass den Spielern das Resultat gefällt.

Für jene, die mit dem Spiel bereits vertraut sind, hier ein paar Beispiele der neuesten Entwicklungen: Während sich da Spiel stark um die Schulter- und Trigger-Tasten dreht – ähnlich wie bei Ego-Shootern -, hatten wir einen herkömmlichen Sprungbutton ignoriert und den Sprung auf „Nach oben“ am linken Joystick gelegt. Wir hatten uns selbst schon daran gewöhnt, sahen es als gute und komfortable Lösung an – und dachten nicht, dass die Spieler es vielleicht anders sehen könnten. Wir lagen falsch und fanden einen Weg, den selben Button mit Springen zu belegen, der auch für das Chargen verwendet wird – L1.

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Die Charging-Fähigkeit lässt Aaru durch die Luft stürmen, was ihm mehr Zeit in der Luft verschafft und die Möglichkeit gibt, bestimmte Objekte zu zerstören. Da man sowieso meist springt, wenn man charged, ergab diese Entscheidung eine Menge Sinn. Zur gleichen Zeit wiesen wir die Charging-Richtung der Bewegungsrichtung von Aaru zu – was mit einem Controller besser funktionert -, und nicht mehr jener Richtung, in die ihr eure Teleportation-Mechanik richtet.

Ihr seht also, es gibt sehr viel zu bedenken.

Einer der hartnäckigsten Kritikpunkte drehte sich um den Schwierigkeitsgrad des Spiels. Obwohl wir immer ein herausforderndes Spiel machen wollten, ist es wichtig sicherzustellen, dass es im Falle des Scheiterns nicht am Spiel liegt und dass die Spieler Genugtuung verspüren, nachdem sie eine herausfordernde Stelle gemeistert haben. Aus diesem Grund sahen wir uns jedes Puzzle mit der Hilfe von Spieletestern nochmal genau an. Einige Rätsel wurden geringfügig angepasst, während die Boss-Levels vielleicht die größte Veränderung erfuhren. Wir haben nun das Gefühl, das Spiel ist jetzt fließender, der Einstieg leichter – easy to learn, hard to master.

Während wir einen schweren Start hatten – einige liebten das Spiel, andere hatten so ihre Probleme damit -, glauben wir, dass nun die meisten Leute damit Spaß haben werden. Es freut uns sehr, das Spiel kostenlos für alle Playstation-Plus-Gamer auf PS3 und PS4 zu veröffentlichen, da wir so mehr Leute erreichen und mehr Feedback erhalten können.

Diese wertvolle Erfahrung können wir nutzen, weiterhin an Aaru zu arbeiten – das Abenteuer hat gerade erst begonnen!

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Kommentare sind geschlossen.

2 Kommentare

  • Sieht wunderschön aus, aber spielt sich sehr träge. Die Steuerung ist unnötig kompliziert, manchmal springt ma ohne zu sehen wohin und die Story trägt ebenfalls nicht. Schade, aus meiner Sicht viel Potential verschenkt…

  • digitalfreak

    Da kann ich meinem Vorredner nur beipflichten. Die Steuerung ist viel zu ungenau bzw. unnötig schwer. Ich spiele gerne Indie Titel aber nicht so eine künstlerische Onanie wie dieses hier. Sorry dieses Spiel ist einfach misst und ich finde es schade das sowas immer öfter an PS-Plus Nutzer verfüttert wird.