Die besten PlayStation-Spiele 2014 – Teil 1

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Die besten PlayStation-Spiele 2014 – Teil 1

Wir werfen einen Blick auf die besten Titel des vergangenen Jahres

Das Jahr neigt sich unweigerlich seinem Ende zu, also wieder mal höchste Zeit einen Blick auf die vergangenen zwölf Monate zu werfen. Das herausragende Ereignis: Vor 20 Jahren, am 3. Dezember 1994, brachte Sony die erste PlayStation heraus und feierte diesen Meilenstein der Videospielgeschichte mit einer exklusiven Jubiläums-Edition der PlayStation 4. Natürlich gab es auch 2014 wieder grandiose Spiele für die PlayStation und möglicherweise seid ihr gerade noch mit aktuellen Titeln wie Far Cry 4, Assassin’s Creed Unity, Little Big Planet 3 oder Dragon Age: Inquisition beschäftigt. Aber das Jahr hatte eine Reihe fantastischer Spiele zu bieten und vielleicht habt ihr so manche Perle gar nicht mehr auf dem Schirm. Hier also der erste Teil unserer ganz persönlichen Rückschau.

Wolfenstein: The New Order

In Bethesdas bleihaltigem Ego-Shooter, durfte mal wieder so richtig schön geballert werden. Die Geschichte: In einer alternativen Realität der 1960er Jahre haben die Alliierten den zweiten Weltkrieg verloren und ein faschistisches Regime unterdrückt mit Waffengewalt die ehemals freie Welt. Der amerikanische Elitesoldat B.J. Blazkowicz wacht nach einem zehnjährigen Koma in einem heruntergekommenen Hospiz auf und macht sich sofort daran, die fiesen Nazis zu metzeln. Die schwedischen MachineGames-Studios setzen im Wolfenstein-Revival auf eine schnörkellose Spielmechanik und hollywoodreife Actionsequenzen. Passend dazu gibt es ein akribisch entworfenes Alternativuniversum mit „Steam Punk”- Nazis, riesigen Kampfmaschinen, Roboterhunden und völlig abgedrehten Bösewichten. Ihr seid Fans von Shootern, habt aber Wolfenstein: The New Order nicht gespielt? Dann aber sofort ab in den PlayStation Store.

Dark Souls 2

Es darf gestorben werden: Das absichtlich bockschwere, aber niemals frustrierende, Fantasy-Spektakel des japanischen Studios From Software, fesselt wochenlang an den Bildschirm. Eure Reise durch das Land Drangleic kann und wird immer wieder rüde durch das Ableben eures individuell erstellten – untoten – Helden oder Heldin unterbrochen. Und genau das macht den Reiz des Spiels aus. Ihr lernt auf eure Umwelt zu achten, Fallen zu überwinden, die Schwachpunkte der Gegner auf die harte Tour zu erkennen und genau die eine, richtige Strategie für die epischen Boss-Gegner heraus zu finden. Dark Souls 2 ist nicht einfach ein Spiel, es ist eine spielbare Herausforderung an euer Können. Gönnt euch den appetitlichen Software-Happen aus dem PlayStation Store, bevor im nächsten Jahr mit dem PlayStation 4-exklusiven Bloodborne, der nächste RPG-Hammer von From Software erscheint.

The Evil Within

Schon lange keine Albträume mehr gehabt? Dem kann abgeholfen werden! Mit The Evil Within hat Shinji Mikami, der „Vater” von Resident Evil, die Rückkehr des Survival-Horror eingeläutet. In der Rolle des Polizisten Sebastian Castellanos werdet ihr an den Ort eines grässlichen Verbrechens gerufen. In der Irrenanstalt Beacon Hospital wurde ein Massenmord verübt und während ihr die schrecklich zugerichteten Überreste der Opfer untersucht, taucht eine vermummte Gestalt auf, die eure Kollegen dahinmetzelt und euch bewusstlos zurück lässt. Ihr wacht in einer grauenhaften Traumwelt wieder auf und müsst euch auf der Suche nach dem Killer mit grässlichen Kreaturen auseinandersetzen. Feinster Horror, an jeder Ecke eine unangenehme, meist tödliche, Überraschung und eine richtig starke Story, werden euch bis zum Abspann – und wenn ihr nicht genug bekommen könnt, einem weiteren Game Durchgang über – mit einer Dauergänsehaut belohnen. Ihr habt den spielbaren Albtraum verpasst? Kein Problem, besucht einfach den PlayStation Store.

Alien: Isolation

Das Softwarestudio „Creative Assembly”, eigentlich für die Strategie-Serie „Total War” bekannt, hat uns dieses Jahr mit einem richtig guten Titel auf Basis der Alien-Franchise beglückt. Das Konzept hinter dem Erfolg: Statt massig Explosionen und Dauerfeuer aus futuristischen Waffen, ist Schleichen und Verstecken angesagt. Denn eine direkte Konfrontation mit dem gefährlichen Xenomorphen endet unweigerlich mit einer unangenehmen Todessequenz eures Spielcharakters. Eigentlich logisch, handelt es sich bei eurer Figur doch nicht um einen muskelbepackten Space-Marine, sondern um Amanda, die zarte Tochter von Alien-Ikone Ellen Ripley. In deren Rolle verschlägt es euch auf der Suche nach eurer Mutter auf die Raumstation Sewastopol. Und trefft dort natürlich ganz in der Familientradition auf ein Alien. Ihr könnt das Biest nicht töten, ihr sollt einfach Überleben und die rettende Tür zum nächsten Abschnitt erreichen, und das machen euch die Entwickler so schwer wie nur möglich. Denn die beängstigend intelligent agierende Kreatur folgt keinen festgelegten Wegen, sondern reagiert immer unterschiedlich auf eure Aktionen. Also versucht ihr das Alien mit Fackeln oder selbstgebastelten Bomben abzulenken, versteckt euch in Schränken und unter Betten, kriecht durch Luftschächte und habt immer den aus den Filmen bekannten „Motion-Tracker” im Blick. Ein fantastischer Grusel-Cocktail, den ihr am besten mit Kopfhörern und in einem dunklen Raum genießt. Schnappt euch eine ordentliche Portion Grusel aus dem PlayStation Store.

Child of Light

Child of Light sollte ein spielbares Gedicht werden”, so beschreibt der Creative Director Patrick Plourde, der unter anderem bei Ubisoft für Far Cry 3 zuständig war, die Entstehungsgeschichte des ungewöhnlichen Titels. Texte und Dialoge werden in Versform dargeboten, die Grafik, inspiriert von der japanischen Zeichentrickschmiede Studio Ghibli, wirkt wie mit Wasserfarben gemalt und könnte aus einem Märchenbuch stammen. Erzählt wird die Geschichte von Aurora, einem jungen Mädchen das krankheitsbedingt in einen tiefen Schlaf fällt und in der Fantasiewelt Lemuria aufwacht. Ab diesem Zeitpunkt übernehmt ihr die Rolle der kleinen Heldin und macht euch auf eine traumhafte Reise durch Lemuria, das mit seinen verwunschen Wälder, Zwergen, Elfen und Monstern wie ein Schmelztiegel aller bekannten Märchenwelten daherkommt. Child of Light ist aber nicht nur ein optischer Leckerbissen, sondern bietet euch mit der Mischung aus 2D Jump and Run und komplexem Rollenspiel gute 20 Stunden beste Unterhaltung zum kleinen Preis. Überzeugt euch selbst, Child of Light findet ihr im PlayStation Store.

 

Die zweite Hälfte unseres Jahresrückblicks findet ihr hier!

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