Hatsune Miku: Project DIVA F 2nd angespielt

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Hatsune Miku: Project DIVA F 2nd angespielt

Eine knallharte Challenge für Musikfreunde

Hatsune Miku mag hierzulande vielleicht nur wenigen ein Begriff sein, aber in Japan hat sie den Durchbruch schon lange geschafft. Die Anfänge waren bescheiden: Sie wurde geschaffen, um der Stimme eines synthetischen Gesangstimmen-Programms ein Gesicht zu geben – ein junges Schulmädchen mit türkisen langen Haaren. Seither ist viel passiert. Der Look hat sich kaum verändert, aber was als kleines Nischenprodukt begann, entwickelte sich zu einer Marke. Heute füllt Hatsune Miku mit ihren Auftritten riesige Konzerthallen – als animiertes Hologram und inklusive spektakulärer Bühnenshow. Auch in Europa erfreut sich die Kultfigur durch SEGAs Spiele-Serie Hatsune Miku: Project DIVA an einer treuen Fanbase. Wir sahen uns den kürzlich erschienen Titel Hatsune Miku: Project DIVA F 2nd für PS Vita und PS3 genauer an.

Die Einführung übernimmt ein Tutorial. Unser Lehrmeister erklärt: Im Rythmus der Musik heißt es, die angezeigten Tasten mit dem richtigen Timing zu drücken, um Punkte zu sammeln und unsere gewählten Sänger nicht verstummen zu lassen. Klingt simpel, ist es allerdings nur zu Beginn, denn schnell kommen verschiedene Arten von Kommandos dazu. Neben den Grundkommandos, die wir über das Steuerkreuz, die Symboltasten und den Touchscreen ausführen, gibt es zusätzlich Kombinationen der Grundkommandos oder auch längere Kommandos, in denen wir den Button lange gedrückt halten müssen, anstatt wie sonst in Hochgeschwindigkeit zum nächsten zu hüpfen.

Wir sind dennoch selbstbewusst und starten den ersten Song auf der normalen Schwierigkeit – CostumeClub_KeyArt_300kein Fehler, wie wir merken, als die Musik nach etwa einer Minute vorzeitig verstummt – zu viele Fehler. Gut, also doch die einfachste Stufe und da läuft es gleich um einiges besser. Nachdem wir drei Songs, wenn auch nicht mit der Höchstnote, beendet haben, versuchen wir’s nochmal mit der normalen Stufe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Song lief nun schon fast zwei Minuten. Also zurück zur einfachsten Stufe. Wir spielen noch ein paar Lieder und schalten ein paar Songs frei – allerdings nur für diese Stufe – und kehren erneut zurück. Mittlerweile ist unser Ehrgeiz entfacht und wir wissen, bevor wir diese Hürde nicht überwinden, wird die Vita nicht aus der Hand gelegt. Und siehe da, nach einem erneuten, knappen Fehlversuch gelingt es uns tatsächlich den Song zu beenden. Was für eine Befriedigung!

Wir bekommen aber nur einen kurzen Moment Ruhe, denn schnell fällt uns auf: Wir haben den Song zwar beendet, waren dabei aber so mies, dass wir nicht mal eine Note für unsere Leistung erhielten. Das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und so geht es weiter. Wir starteten mit dem Ziel ein einziges Lied auf der normalen Schwierigkeit zu beenden und fanden uns schnell gefangen von der immer wieder auftauchenden Genugtuung, die wir erhielten, wenn wir in der Lage waren unsere bisherigen Leistungen zu überbieten. Auch während den Songs tauchen diese Momente auf, meist wenn es gelingt, eine besonders schnelle oder komplexe Serie von Symbolen hintereinander zu treffen – oft gefolgt von einem verpassten einfachen Ton, der uns wieder zurück auf den Boden holt.

Aber auch neben dieser persönlichen Erfüllung gibt es einiges an Gründe, gute Leistungen zu erbringen. Von Kostümen über Songs bis zu den sogenannten Diven-Räumen gibt es einiges, mit dem man sich motiviert halten kann. Zusätzlich kann man für die nötige Abwechslung die Sänger oder Sängerin jedes Liedes nach Belieben austauschen.

Sowohl für den schnellen Spaß zwischendurch, als auch längere Spielesitzungen ist Hatsune Miku: Project DIVA F 2nd hervorragend geeignet. Holt es euch jetzt im PlayStation Store für PS3 oder PS Vita.

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