Ar nosurge: Ode to an Unborn Star angspielt

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Ar nosurge: Ode to an Unborn Star angspielt

Ein etwas anderes, japanisches Rollenspiel

Wir haben uns Ar nosurge: Ode to an Unborn Star angesehen – ein ungewöhnliches, japanisches Spiel, das an die Ar tonelico-Reihe anknüpft. Neueinsteiger werden ein bisschen länger brauchen, um sich in der Welt zurechtzufinden, und mitunter wird euch das Spiel-Universum fremd und neuartig vorkommen, aber wer sich darauf einlässt, wird schnell in diese neue Welt eingesogen.

Eine Welt, die einen kosmischen Kollaps hinter sich hat – so groß, dass der ursprüngliche Lebensraum der Menschen komplett vernichtet wurde. Die Überlebenden suchen seither in einem Raumschiff nach einem neuen, bewohnbaren Planeten. Um die Situation noch zu verschärfen, befinden sich die Menschen im Krieg mit den Sharl, eine feenartige Rasse, die Song-Magie nutzt und als Gefahr für die Menschheit angesehen wird.

 

Ihr schlüpft in die Rolle zweier Pärchen, zwischen denen das Spiel öfter mal hin und her schaltet, und erlebt die Geschichte so aus unterschiedlichen Blickwinkeln – mit unterschiedlichen Zielen vor Augen. Dieses Partner-System zieht sich durch das ganze Spiel, vom Kampfsystem bis hin zum Erlernen neuer Songs. Letzteres wird mit dem sogenannten Dive-System vollzogen. Ihr „taucht“ quasi in den Verstand eurer Heldin und müsst dort in einem imaginären Welt, die euch teilweise aber sehr vertraut vorkommen wird. Dort erlebt ihr kleinere Geschichten durch Dialoge und müsst Probleme lösen. Gekämpft wird hier nicht, dazu kommen wir später. Je nachdem, wie ihr die Situationen meistert, gibt es unterschiedliche Belohnungen. Löst ihr das Problem, erlernt die Heldin daraufhin neue magische Fähigkeiten, die – jetzt kommen wir zum Kampfsystem des Spiels – natürlich auch gegen Feinde eingesetzt werden können.

In Dungeons, beziehungsweise am Feld, wird euch das Spielprinzip vielleicht an andere Rollenspiele aus dem fernen Osten erinnern. Hier werdet ihr „zufällig“ auf Feinde treffen, die es zu bekämpfen gilt – allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass ihr Wahrscheinlichkeit eines Kampfes erkennen und beeinflussen könnt. Kommt es zu einer Begegnung, schaltet das Spiel in einen rundenbasierten Modus.

Hier müsst ihr euch mehreren Wellen an Gegner stellen und gleichzeitig aufpassen, dass eurer Heldin, die hinter euch steht, nichts zustößt. Dabei stellen sich die Gegner in drei Lanes auf, die ihr mit unterschiedlichen Angriffen attackieren müsst. Gleichzeitig lädt sich die Burst-Leiste auf, die es eurer derzeitigen Heldin erlaubt, vernichtende Magie-Angriffe auszuführen. Wenn eure Feinde am Zug sind, versucht ihr durch richtiges Timing eine zeitbegrenzte Barriere zu schaffen, um eure Partnerin zu schützen, denn wird sie getroffen, verliert ihr Lebenspunkte – was ihr natürlich verhindern müsst, um nicht dem virtuellen Tod ins Auge zu blicken. Das Kampfsystem wird dabei anfangs im Detail erklärt und geht recht flott von der Hand. Später, wenn die Gegner größer und die Kämpfe härter werden, zeigt es auf, wieviel Raffinesse eigentlich dahinter steckt.

 

Ar nosurge ist für viele eine ganz neue Erfahrung – wer sich darauf einlässt, wird belohnt.Ar nosurge ist für Neueinsteiger eine komplett neue Erfahrung, auf die man sich vollkommen einlassen muss. Wer auf japanische Rollenspiele steht und eine Serie entdecken möchte, die bei uns im Westen eher unbekannt ist, sollte sich auf jeden Fall näher mit dem Spiel beschäftigen und vielleicht einen Kauf ins Auge fassen. Dabei ist es zwar nützlich die Geschichte und die Charaktere von Ar tonelico zu kennen, die meisten offenen Fragen lassen sich aber im Laufe dese Spiels selbst beantworten. Wenn euer Interesse geweckt ist, holt es euch im PlayStation Store und schreibt uns, was ihr von diesem ungewöhnlichen Spiel haltet.

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