So spielt sich das neue Call of Duty: Advanced Warfare

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So spielt sich das neue Call of Duty: Advanced Warfare

Brandneue Eindrücke aus dem kommenden Hit von Acitivision

Neues Jahr, neues Call of Duty: Im Elften Teil der Serie führt euch die epische virtuelle Materialschlacht zu Einsätzen rund um den Globus.

Name des Levels: Traffic. Die Zeit: 7. März 2055. Der Ort: Die Millionen-Metropole Lagos in Nigeria. Die Entwickler von Sledgehammer legen immer noch einen drauf, um euch eine spielbare Version eines Hollywood-Blockbusters zu bieten. Der Auftrag: Den von Terroristen als Geisel genommenen Premierminister des Landes befreien. In der Rolle des Ex-Marines Jack Mitchell musst du deinen ersten Einsatz für die Privatarmee der Atlas-Corporation bestreiten und der hat es in sich. Zunächst gilt es in das gut gesicherte Regierungsgebäude einzudringen und die schwer bewaffneten Bösewichte auszuschalten. Glücklicherweise verfügt Atlas, der größte „Private Military Contractor“ oder kurz PMC der Welt, über ein Arsenal an High-Tech-Waffen und Ausrüstung, die jede Armee der Welt vor Neid erblassen lässt. Deine Maschinengewehre verfügen über ein holografisches Display und extreme Zielgenauigkeit, Gegner können mittels Wäremesucher auch durch Wände exakt lokalisiert werden und ein Exo-Skelett verleiht dir enorme Sprungfähigkeiten, Kraft und Schnelligkeit. Derart gut ausgerüstet kämpfst du dich mit deiner Truppe durch die Büroräume und räumst unter den Terroristen ordentlich auf. Eine Sprengladung an der Wand zu dem Raum in dem die Geisel festgehalten wird, befestigen, und dann in Zeitlupe die Wachen per Kopfschuss beseitigen: Auftrag ausgeführt. Fast zumindest. Denn ihr seid hier in einem Call of Duty-Spiel, und die Entwickler von Sledgehammer legen immer noch einen drauf, um euch eine spielbare Version eines Hollywood-Blockbusters zu bieten.

Call of Duty: Advanced Warfare

Atemlose Action

Und weiter geht’s: Die fiesen Terroristen haben noch mehr Geiseln und die gilt es nun aus den Klauen des Bösen zu befreien,Schlachten gegen ein halbes Dutzend gepanzerte Fahrzeuge bevor diese außer Landes gebracht werden können. Also nehmt ihr die Verfolgung auf und kämpft euch über einen belebten Platz im Zentrum der Stadt vor. Allerdings warten bereits überall Gegner darauf, euch in heftige Feuergefechte zu verwickeln. Also erledigt ihr Heckenschützen mit futuristischen Granaten, die nach dem Wurf selbständig ihre Ziele ansteuern und Luftdruckwaffen, die den Bösewicht wie eine Puppe durch die Gegend schleudern. Mit einem Kameraden springt ihr dank Exo-Skelett von einer Autobahnbrücke auf einen vorbeifahrenden LKW und liefert euch im „Matrix-Style“ eine Schlacht gegen ein halbes Dutzend gepanzerte Fahrzeuge. Es wird von Fahrzeug zu Fahrzeug gesprungen und in der spieltypischen Ego-Perspektive geballert was der Lauf hergibt. Das dann auch noch ein Kampfhubschrauber auftaucht, wundert zu diesem Zeitpunkt auch nicht besonders.

Call of Duty: Advanced WarfareCall of Duty: Advanced Warfare

Tempo halten

Genau in diesem atemlosen Stil geht es für euch in der Kampagne auf Kriegsschauplätze rund um den Globus weiter. Auf den Straßen Seouls, im Monument Valley oder in der Kanalisation – für Abwechslung ist gesorgt.Mit Kevin Spacey gegen die Terroristen Dabei könnt ihr eine Vielzahl an Fahrzeugen, vom Hoover-Bike bis zum Panzer nutzen und natürlich ausgiebig von den Fähigkeiten des Exo-Skeletts Gebrauch machen. Wir haben bereits in unserer E3-Vorschau über die Hintergründe der Geschichte und die spielerischen Neuerungen berichtet. Aber noch mal kurz zur Auffrischung der Story: Im Jahr 2054 hat eine internationale Terrororganisation mit dem Namen KVA überall Anschläge auf Nuklearreaktoren verübt und so die gesamte Welt in den Kampf gegen den Terror verstrickt. Da sich die nationalen Armeen nicht in der Lage sehen den Angriffen Einhalt zu gebieten, wird nach privatwirtschaftlicher Hilfe gerufen. Da bietet sich die Atlas-Corporation an, die mittlerweile weltweit die größte einzelne Streitmacht aufzubieten hat. Aber ob dem Mega-Konzern unter der Leitung des suspekten Jonathan Irons – grandios böse dargestellt von dem Ausnahme-Schauspieler Kevin Spacey – letztendlich wirklich zu trauen ist, wird sich erst noch zeigen.

Call of Duty: Advanced WarfareCall of Duty: Advanced Warfare

Wir machen Fiktion, kein Science-Fiction

Spiel wie du willstAlle Waffen, so futuristisch die holografischen Bildschirme, Energiewaffen, intelligente Bomben, und die an Filme wie „Avatar“ erinnernde Exo-Skelette auch wirken mögen, basieren auf bereits in der Entwicklung befindlicher Technik. „Wir machen Fiktion, aber kein Science-Fiction“, erklärt Glen Schofield, der Mitbegründer von Sledgehammer Games. Und weiter: „Deshalb spielt Advanced Warfare auch nur 40 Jahre in der Zukunft und nicht 200 Jahre. Alles Gezeigte ist möglicherweise in nicht allzu ferner Zeit Standard.“ Ein interessantes Szenario das die leider sehr aktuelle Angst vor globalem Terrorismus und der Macht privater Großkonzerne instrumentalisiert, um ein filmreifes Abenteuer zu bieten.

Call of Duty: Advanced Warfare

Multiplayer, Marsch Marsch

Spiel wie du willst, ist das Motto bei dem für die Serie eminent wichtigen Mehrspieler-Modus. Mehr als 350 unterschiedliche Waffen, die Möglichkeit euren eigenen Charakter deutlich besser zu individualisieren und ihm eine eigene Optik zu verpassen als bisher, und die neuen Möglichkeiten die das meterhohe Springen dank Exo-Skelett bieten, sorgen für frischen Wind im Kampfgetümmel. Die Optionen per Jet-Boost hochspringen und von oben den Gegner zu beharken oder ein schussfestes Schild auszufahren, sorgen für erheblich mehr Variationen im virtuellen Häuserkampf. Ein erweitertes Loot-System das euch auf dem Schlachtfeld mit Waffen und Ausrüstung versorgt, ein virtueller Schießstand, in dem ihr eure neuen Gerätschaften erst einmal ausgiebig testen könnt oder die Zusammenstellung eurer Einsatzausrüstung mittels Pick 13-Prinzip – jede Waffe und jeder Gegenstand haben einen Punktewert, maximal 13 könnt ihr für den Einsatz verbrauchen – dürfte für zusätzlichen Anreiz sorgen. Was euch bestimmt interessiert: Die Mehrspieler-Karten sind wie gewohnt vom Umfang eher moderat, aber abwechslungsreich gestaltet. So könnt ihr auf der Karte „Biolab“ im Monument Valley durch verwinkelte Räume stürmen, in „Ascend“ einen Wolkenkratzer besteigen oder auf der Karte „Riot“ den verlassenen Zellenkomplex eines Gefängnisses in Bagdad erkunden. Survival, Capture the Flag oder im Vier-Spieler-Coop gegen Gegnerwellen: Insgesamt stehen euch 12 Mehrspieler-Modi zu Verfügung.

Call of Duty: Advanced Warfare ist ab dem 3. November für PlayStation 3 und PlayStation 4 erhältlich.

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1 Kommentar

  • Bin sonst immer ein grosser Fan von call of duty gewesen aber ich glaube das der neue teil es sehr schwer haben wird
    Das springen erinnert mich sehr stark an Unreal t. Oder aktuell destiny weiss nicht ob das so gut ankommt vorallem im esport Bereich