PS4-exklusiver Titel The Tomorrow Children auf der gamescom 2014 angekündigt

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Ein erster Vorgeschmack auf das außergewöhnliche neue Projekt von Entwicklerveteran Dylan Cuthbert

Ein Großteil der Weltbevölkerung wurde durch ein schief gelaufenenes Experiment ausgelöscht – eure Aufgabe ist es nun, der Menschheit wieder zu Glanz und Größe zu verhelfen. Leichter gesagt, als getan, aber zum Glück weiß Dylan Cuthbert von Q-Games, wie ihr das am besten anstellen könnt.


Dylan Cuthbert, Q-Games:

Ich grüße alle künftigen Kinder von morgen da draußen! Hier ist Dylan Cuthbert, Gründer des Studios Q-Games in Kyoto. Unsere Fans kennen uns durch unsere außerordentlich erfolgreiche PixelJunk-Serie, doch heute möchte ich euch etwas ganz anderes vorstellen. Wir haben unsere gewohnten Pfade verlassen und uns weit hinaus gewagt, um etwas zu schaffen, das … nun ja, futuristisch-außergewöhnlich ist.
Ich hoffe, ihr habt euch bereits den Trailer angesehen (ist die Musik nicht der Hammer?) und konntet euch einen flüchtigen Eindruck verschaffen von der etwas sonderbaren, schillernden und auf eigenartige Weise sowjetischen Welt, die wir in den letzten Jahren erschaffen haben.

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The Tomorrow Children ist in einer alternativen Zukunft angesiedelt, die durch die Nachwirkungen eines Experiments in den 60er-Jahren entstand. Russland versuchte damals, die Menschheit zu „perfektionieren“, wozu die Gedanken aller Menschen zu einem globalen Bewusstsein verschmolzen werden sollten. Leider ging dieses Experiment schief und löschte einen Großteil der Weltbevölkerung aus. Die wenigen Verbliebenen benötigten für den Wiederaufbau der menschlichen Zivilisation 90 Jahre, und zu diesem Zeitpunkt hatten sie auch euch, den Spieler, geschaffen. In eurer Funktion als „Projection Clone“ („Projektionsklon“) müsst ihr euch in ein Gebiet mit dem Namen „The Void“ („die Leere“) hinauswagen, um der Menschheit wieder zu ihrer einstigen Größe und Pracht zu verhelfen!

„Ihr müsst euch in ein Gebiet mit dem Namen „The Void“ („die Leere“) hinauswagen, um der Menschheit wieder zu ihrer einstigen Größe und Pracht zu verhelfen“

Die Überlebenden des Experiments schufen eine Gesellschaft auf Grundlage der marxistischen Ideale der 60er-Jahre. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, wurden diese Ideale durch den Lauf der Zeit ein wenig verzerrt, und auch die technologische Entwicklung schlug unerwartete Richtungen ein.

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Ihr beginnt das Spiel in der Proletariatsklasse – anders gesagt: als normaler Bürger. Mit jeder noch so kleinen Tätigkeit sammelt ihr Anerkennungspunkte, die ihr im Arbeitsamt gegen Gutscheine des Staats einlösen könnt. Diese „Rationsmarken“ wiederum könnt ihr gegen bessere Fähigkeiten eintauschen. Wenn ihr beispielsweise nicht mehr Schlange stehen wollt, könnt ihr euch den Perk „Sharp Elbows“ („spitze Ellenbogen“) holen und euch wie ein überheblicher Angehöriger der Bourgeoisie vordrängeln.
Eure erste Aufgabe besteht darin, Materialien zu suchen und abzubauen. Die Stadt benötigt diese dringend, um sich vor den Plünderangriffen riesiger Monster namens Izverg zu schützen, die The Void durchstreifen. Die Inseln, auf denen ihr die nötigen Ressourcen abbaut, werden ebenfalls von The Void erzeugt und warten mit Monstern, Schätzen und anderen seltsamen Dingen auf. Meistens nehmen sie die Form symbolischer Strukturen oder Objekte aus der Vergangenheit der Menschheit an.
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Die Menschheit kann nur durch Zusammenarbeit überleben. Wenn ihr Tätigkeiten ausführt, wird eure Projektion kurzzeitig in den Realitäten anderer Spieler sichtbar. Jede Aktion, mit der ihr in der Welt etwas verändert, ist für alle anderen Spieler im jeweiligen Abschnitt erkennbar.

„Jede Aktion, mit der ihr in der Welt etwas verändert, ist für alle anderen Spieler im jeweiligen Abschnitt erkennbar“

Wenn ihr beispielsweise jemanden seht, der im Dunkeln versucht zu arbeiten, könnt ihr eure Taschenlampe auf ihn richten. Der andere Spieler sieht daraufhin eure Projektion hinter sich, während ihr auf seinen Arbeitsbereich leuchtet. Haltet ihr euch jedoch zu lange in der Finsternis auf, löst ihr euch auf und werdet in die Stadt zurückgesetzt, wobei ihr auch eure hart verdienten Anerkennungspunkte verliert. Auch wenn euch etwas Angst einjagt, besteht die Gefahr, dass ihr euch auflöst und eure Projektion zurückgesetzt wird.

Mit den abgebauten Ressourcen könnt ihr Gebäude errichten und Gegenstände herstellen (beispielsweise Geschütztürme, Leuchtkörper, Autos oder Panzer), mit deren Hilfe ihr gemeinsam die Stadt vergrößern und die Izverg besiegen könnt.

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Während ihr eurem Hauptziel nachgeht, die Weltbevölkerung zu stärken, werdet ihr auf mysteriöse Matrjoschka-Puppen stoßen, welche die Roh-DNS der dezimierten Menschheit enthalten. Wenn ihr diese Puppen zu den Instandsetzungspunkten in der Stadt bringt, erwachen sie zum Leben und beginnen, die Stadt auszubauen und Sachen durch die Gegend zu tragen und für euch zu reparieren (aber nur, wenn ihnen gerade danach ist!).
Alle paar Tage finden zudem Bürgermeisterwahlen statt, bei denen ihr euch unbedingt für den richtigen Kandidaten entscheiden solltet: Ein Bürgermeister senkt vielleicht die Ressourcenkosten für alle Gebäude um 20 Prozent, ein anderer könnte für eine höhere Waffeneffizienz sorgen, sodass die Geschütztürme schneller nachgeladen werden. Letzteres ist vor allem dann praktisch, wenn gerade mal wieder ein Spinnenschwarm angreift.
Dies war nur ein Ausschnitt all der verrückten Dinge, die ihr in The Tomorrow Children entdecken werdet. Ich hoffe, dass ihr beim Release unseres Spiels gemeinsam mit uns auf Entdeckungsreise gehen werdet – und jetzt schnell zum Bus, sonst kommt ihr zu spät zur Arbeit in den Minen!
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