Borderlands: The Pre-Sequel angespielt

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Borderlands: The Pre-Sequel angespielt

Neue Charaktere, noch mehr Waffen und Beute - aber mit dem Sauerstoff wird diesmal geknapst.

Die Mischung macht den Erfolg: Borderlands verbindet Action-Ballerei aus der Ego-Perspektive mit Rollenspielelementen wie Klassen- und Questsystem, Talentbäumen und einer geradezu absurd hohen Anzahl unterschiedlicher Waffen. Während wir auf den dritten Teil noch warten müssen, erscheint am 17. Oktober das Pre-Sequel und erzählt die Geschichte von Handsome Jack, dem Antagonisten aus Borderlands 2.

Borderlands The Pre-Sequel

Schauplatz des schwarzhumorigen Abenteuers ist diesmal nicht der postapokalyptische Planet Pandora, sondern dessen Mond Elpis. Hier befindet sich die Zentrale des Hyperion-Waffenkonzerns und noch ist Jack nicht der Fiesling, als den er sich zu Beginn des zweiten Teils präsentiert. Randy Pitchfork, Chef der Borderlands-Macher Gearbox Software (http://www.gearboxsoftware.com/) stellte in einem Interview klar: „Jack, ist nicht Böse geboren. Viele seiner üblen Taten geschehen aus nachvollziehbaren Gründen und eigentlich ist er gar kein so schrecklicher Mensch.“ Im Verlauf der Geschichte werdet ihr Erleben wie es denn zu der moralischen Verwandlung von Jack kommen konnte.

Borderlands The Pre-Sequel

Hinzugekommen sind unter anderem kryogenische Waffen, die Gegner verlangsamen oder gleich komplett einfrieren. Mit einem gut platzierten Angriff können die Unglücklichen dann effektvoll in Stücke zerschlagen werden.

Dazu wählt ihr erst einmal einen der vier neuen Charaktere als Spielfigur aus. Wobei „neu“ ist da eigentlich nicht das richtige Wort, denn Fans der Serie werden die Namen bestimmt kennen. Da wären Athena, eine Gladiatorin mit Energie-Schild und Schwert, die ihren Auftritt in der DLC-Kampagne „The Secret Armory of General Knoxx“ hatte. Oder der Hyperion-Techniker Wilhelm, ein mächtiger Boss-Gegner aus Borderlands 2. Abgerundet wird die Auswahl mit Nisha, Sheriff von Lynchwood und Claptrap, dem ikonischen Roboter der Serie.

An der Spielmechanik haben Gearbox und das maßgeblich an der Entwicklung beteiligte Studio 2K Australia (Bioshock, The Bureau: XCOM Declassified) nicht herumexperimentiert, aber um einige spannende Facetten erweitert. Hinzugekommen sind unter anderem kryogenische Waffen, die Gegner verlangsamen oder gleich komplett einfrieren. Mit einem gut platzierten Angriff können die Unglücklichen dann effektvoll in Stücke zerschlagen werden. Besonders interessant: Die fehlende Anziehungskraft auf dem Mond, erlaubt jetzt richtig große Sprünge. Nutzt ihr darüber hinaus noch einen Jetpack oder Sprungplatten auf dem Boden, könnt ihr nicht nur leicht Hindernisse und Schluchten überwinden, sondern auch aus großer Höhe die zahlreichen Monster und waffenstarrenden Feinde aufs Korn nehmen.

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Ein weiterer Aspekt des Mond-Szenarios ist der mangelnde Sauerstoffvorrat. Dieser muss in sogenannten O2-Zonen regelmäßig aufgefüllt werden, sonst geht eurem Charakter wortwörtlich die Luft aus. Im Probespiel gab es genügend solcher Zonen und auch besiegte Gegner hinterlassen immer ein paar Moleküle, welche den stetig sinkenden Vorrat auffüllen. Trotzdem solltet ihr immer einen Blick auf die Anzeige am linken Bildschirmrand haben, damit euch in den Feuergefechten nicht auf einmal der Erstickungstod ereilt. Auch einige der Gegner benötigen das kostbare Gut und ein gut gezielter Treffer auf deren Helme ist ein taktisches Mittel starke Kontrahenten schnell außer Gefecht zu setzen.

Fazit:

Die Proberunde auf dem Pandora-Mond macht richtig Spaß und bietet schlicht und einfach „mehr Borderlands“. Es wird reichlich geballert, Waffen und Beute erscheinen im Sekundentakt, die Charaktere lassen sich durch Erfahrungspunkte aufrüsten und deren Fähigkeiten spezialisieren. Sanfte Innovationen wie die fehlende Gravitation und das Druckmittel Sauerstoffzufuhr sind gut integriert und definitiv keine Spielspaßbremse. Eines haben wir aber doch zu meckern: Gerade als am Ziel der Mission ein riesiges Boss-Monster auftaucht war die Demo zu Ende. So ein Ärger.

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