Taucht mit uns in die atemberaubende Welt des Art Concepts von Murdered: Soul Suspect ein

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Taucht mit uns in die atemberaubende Welt des Art Concepts von Murdered: Soul Suspect ein

Yuki Matsuzawa zeigt uns seine eindrucksvolle Arbeit an diesem PS3/PS4 Abenteuer

Erfahrt vom Concept-Künstler selbst mehr wie sich der Stil von Murdered: Soul Suspect entwickelt hat. Lee Williams von Square Enix hat mit ihm gesprochen und einige seiner wunderbaren Zeichnungen mitgebracht.

Wir hatten die einmalige Chance, uns mit dem jungen und talentierten Concept Artist, Yuki Matsuzawa zusammen zu setzen und mit ihm über seine Arbeit in dem Spiel Murdered: Soul Suspect für PS4 und PS3 zu unterhalten.
Bevor Yuki Teil des Murdered: Soul Suspect-Team wurde, hatte seine fantastischen Fähigkeiten bereits im Jahr 2004 an Square Enix zur Verfügung gestellt. Dort arbeitete er für mehrere Jahre an Final Fantasy XIII. Isamu wohnt uns ebenso bei, und wirft ein Auge auf die Arbeit seines Schützlings. Er ist gespannt darauf zu sehen, wie sich seine Erfahrung bei Final Fantasy bei einem eher westlichen Spiel ausgewirkt hat.
Um euch deutlich zu machen, wie erfolgreich diese Zusammenarbeit letzendlich war, können wir euch nicht nur das Gespräch mit Yuki über die Anfänge des Spieles zeigen, sondern können euch ebeso einige Originalwerke vorführen.

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Dieser erste Entwurf zeigt den Hauptcharakter Ronan O’Connor. Diese Skizze wurde kurz nachdem Matsuzawa in das Team aufgenommen wurde gezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, wie Geist gegen Geist Kämpfe statt finden würde (ob sie mit Pistolen oder Fäusten ausgetragen werden würde), weswegen Matsuzawa mehrere Ideen hatte, wie so ein Geisterschlacht aussehen könnte.
Dieses Bild ist „ein Vorschlag, dass der Protagonist dem gegnerischen Geist dadurch Schaden zufügt, indem man durch ihn durch geht,“ erklärt Matsuzawa, der sich bei diesem Stück Kunst vorallem auf die „großen glühenden Effekte des Geistes“ konzentriert hatte. Wenn ihr genauer hinseht könnt ihr einen schwebenden Geist im Licht sehen. „Man kann deutlich erkennen, dass das Team ein wenig verloren war, während sie ein definitives Konzept für das Projekt gesucht haben,“ fügt er hinzu.

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Im Bild oben ist Ronan gerade dabei, den Geist eines unschuldigen, kleinen Mädchens vor einem dunklen Spirit zu beschützen. Seht ihr, wie die Katze den dunklen Spirit bemerkt, aber für den Obdachlosen ist er völlig unsichtbar.
„Der Aufbau des Bildes war ein wenig knifflig darzustellen,“ sagt Kamikokuryo, „wie man sieht ist das Mädchen sehr emotional. Sie am rechten Rand zu platzieren soll den Gedanken wecken wie instabil und unsicher das Spiel ist.“

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Das nächste Stück zeigt ebenso die Beziehung zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Geister auf. Die Lebenden nehen die Präsenz der Geister einfach nicht wahr, während die dunklen Spirits vom Horizont langsam näher kommen.
Der Kommentar von Matsuzawa zu diesem Bild ist folgender: „Zu dem Zeitpunkt als dies gezeichnet wurde, war angedacht, dass Objekte die mit dem Tod des zuvor noch lebenden Geist in Zusammenhang standen, bestehen bleiben würden.“ Wenn ihr euch also das Bild näher betracht, seht ihr die Überreste von Krankenhausbetten.

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Dieses Kunstwerk ist ein Experiment und spielt mit den verschiedenen Atmospheren der Welten, um die Verbindung zwischen der realen und der Geisterwelt zu verdeutlichen. Der Anblick basiert auf Städte von vergangenen Zeiten und beinhaltet fantastievolle Elemente, wie etwa den Turm, der die Erde mit dem Reich des „Himmels“ verbindet.
Die Gebäude im Hintergrund haben jedoch eine starke Präsenz, die ihren Ursprung erahnen lässt. „In gewisser Weise kann man dieselbe Ästhetik erkennen, die für die Final Fantasy Serie verwendet wurde,“ erklärt Kamikokuryo.

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In diesem Bild sollten die Schlüsselelemente des Spiels dargestellt werden. Ronan versucht seiner trauernden Frau durch Berührung Beistand zu leisten, doch er greift einfach durch sie hindurch.
Matsuzawa meint hierzu: „Das Aussehen der Welt und dieses Szenario haben sich seit dem Entstehen des Bildes stark verändert. Deswegen wurde es im Endprodukt auch entfernt, aber es gibt einen Einblick in die Trauer des Hauptcharakters, der von dieser langsam zerfressen wird.“

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Hier wird ein gegnerischer Geist gezeigt, der mit seinem schwarzen Anzug und seiner roten Krawattte etwas unheimlich aussieht. Es wurde auch vorgeschlagen, dass die bösen Geister verschiedene Aussehen haben würde, etwa ein Monster das einem Insekt ähnelt, bewaffnete Figuren oder Kreaturen die einem Roboter gleichen.
„Das Erste, was mir auffällt, ist der großartige Ausdruck des Geistes,“ sagt Kamikokuryo. „Die Gebäude haben keinen kulturellen Einfluss gehabt, jedoch verleihen sie der Szene eine sehr schöne Atmosphäre.“ Wie ihr erkennen könnt, war Ronans Stil mehr oder weniger im Endstadium.

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Das letzte Kunststück wurde etwa zur selben Zeit gezeichnet wie das vorherige Bild. Es zeigt die Konfrontation von zwei Spirits.
Als wir fragten, woher die Idee kam, die Szene auf einer Bühne zu zeigen, antwortete Matsuzawa: „Es war ohnehin eine interessante Idee einen leidenschaftlichen Kampf darzustellen, ohne, dass er von Menschen gesehen werden kann. Deswegen wollten wir noch einen Schritt weitergehen und den Kampf dorthin setzen, wo eigentlich viele hinsehen würden.“
Kamikokuryo stimmte ihm hierbei zu. „Bevor ich die Szene um den Kampf herum zeichnete wollte ich mich auf den Kampf selbst konzentrieren. Aber der Hintergrund, die Charaktere und die Effekte haben zum Schluss eine perfekte Balance ergeben.
Also, was haltet ihr von der Concept Art? Stellt uns einfach Fragen dazu in den Kommentaren. Wir hoffen, dass ihr es genossen habt über diese Weise etwas mehr über die Ursprünge von Murdered: Soul Suspect zu erfahren!
Murdered: Soul Suspect ist jetzt für PS4 und PS3 erhältlich.
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