Wolfenstein: The New Order angespielt

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Wolfenstein: The New Order angespielt

Schlüpft in die Rolle von Captain B.J. Blazkowicz und befreit die Welt vom Regime.

Wolfenstein The New Order

„Schnell werdet ihr bemerken, dass es bei Wolfenstein The New Order nicht ganz unglimpflich zugeht.“

Wenn ein Franchise für Aufsehen sorgt, dann ist es Wolfenstein. Bethesda hat sich gemeinsam mit MachineGames diesem alteingesessenen Ego-Shooter angenommen und kurzerhand einen neuen Teil entwickelt. Wolfenstein: The New Order ändert unsere Geschichtsschreibung und malt sich aus, was passiert wäre, wenn das Regime die Welt erobert hätte.

Ihr übernehmt dabei die Rolle von US Army Ranger Captain B.J. Blazkowicz, der gemeinsam mit seinem Trupp einen letzten Angriff auf die Festung von General Wilhelm Strasse, oder wie man ihn sonst nennt: „Totenkopf“, startet, der mit seinen wissenschaftlichen Erfolgen für den fortschreitenden Sieg des Regimes verantwortlich ist.

Unter seiner Fuchtel entsteht eine Kriegsmaschinerie, bestehend aus überdimensionalen Robotern und gentechnisch veränderten Soldaten, die die übrigen Staaten auf der Landkarte gnadenlos unterjochen. Ganz im Stil von Omaha Beach stürmt ihr die Festung von einem Strand aus, der von Bunkern und Geschütztürmen bewacht wird.
In filmreifer Action bahnt ihr euch euren Weg ganz Ego-Shooter-typisch in ein Tunnelsystem, wo ihr zunächst Schutz vor dem Kugelhagel findet. Dort findet ihr Munition, Health und verschiedenste Waffen. Blazkowicz kann übrigens etwas sehr erfreuliches, das wir nicht mehr allzu oft in den aktuellen Ego-Shootern finden können – er kann zwei Waffen auf einmal abfeuern!!! Natürlich findet ihr auch wieder die beliebten Gatling-Guns, die grundsätzlich stationär sind, aber auch mobil gemacht werden können.

Wolfenstein The New Order Wolfenstein The New Order

 

Schnell werdet ihr bemerken, dass es bei Wolfenstein: The New Order nicht ganz unglimpflich zugeht. Mit einem Messer ausgestattet, habt ihr in vielen Situationen die Möglichkeit, feindliche Soldaten ganz unbemerkt von hinten abzumurksen. Obwohl dies erst die Vorgeschichte des eigentlichen Spiels ist, holen die Entwickler alles aus der Atmosphäre heraus. Wenn ihr Totenkopfs Festung erstmal erstürmt habt, verschlägt es euch von den modernen Bunkersystemen in uralte Gemäuer, die bis in die Eingeweide der grausamen Versuchslabore führen, wo ihr Zeuge der Schandtaten des Regimes werdet, und der unerbittlichen Gewalt im Spiel. Dank der hervorragenden Grafik ist der Schrecken spürbarer als je zuvor in einem Wolfenstein-Spiel.
Zwischen den actionreichen Spielsequenzen besteigt ihr auch schonmal eine schwindelerregenden Mauer, während über euch ein riesiger Propeller-Flieger in selbige eine spektakuläre Bruchlandung hinlegt. Ab und zu werdet ihr auch vor schwierige Entscheidungen gestellt, die eure Moral fordern, wobei es meist keine wirkliche moralische Lösung gibt – dieser Krieg ist eben gnadenlos.

„Wolfenstein: The New Order versetzt euch in eine alternative Vergangenheit.“

Man denkt, das Spiel hätte schon begonnen, dabei war die hoffnungslose Erstürmung der Festung erst der Prolog. Es ist mittlerweile das Jahr 1960 und das Regime hat den Krieg gewonnen. Mit Unterdrückung und gnadenloser Gewalt hat das Regime selbst die mächtigsten Nationen in die Knie gezwungen. Wohlauf aber mit Gedächtnisverlust wacht ihr in einem polnischen Krankenhaus auf und seht wie Tag-ein Tag-aus Soldaten des Regimes die Einrichtung besuchen, um sich Probanden für ihre Experimente zu suchen. An dem Tag, an dem die Einrichtung nicht mehr gebraucht wird, veranstaltet das Regime ein riesen Massaker – eure Zeit ist gekommen!

Wolfenstein The New Order

Wolfenstein: The New Order versetzt euch in eine alternative Vergangenheit, und lässt euch in guter alter Ego-Shooter-Manier, ohne Schnick Schnack, den Kampf gegen das Regime antreten. Untermalt von einer filmreifen Darstellung und einer packend düsteren Atmosphäre könnt ihr euch vom Bann des neuen Wolfenstein definitiv nicht entziehen.
Holt euch Wolfenstein: The New Order ab sofort für PS4 oder PS3.

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