Warum Ihr Transistor auf PS4 öfters als einmal spielen wollt

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Warum Ihr Transistor auf PS4 öfters als einmal spielen wollt

Supergiant Games legt den Recursion Modus des Action-RGPs offen

Und auf einmal ist es da. Ab nächster Woche könnt ihr endlich in die geheimnissvolle Welt von Transistor eintauchen. Die Entwickler haben bis zum letzten Moment ziemlich wenig über das Spiel verraten. Warum das so ist, erzählt euch jetzt Greg Kasavin von Supergiant Games.


Greg Kasavin, Supergiant Games:

Transistor ist weniger als eine Woche entfernt! Für uns Supergiant ist es gerade verdächtig ruhig, während wir auf den Moment warten, an dem unser Spiel weltweit erscheint und wir dann endlich erfahren, was alle wirklich von unserem Spiel halten!
Es war enorm befriedigend, an etwas zu arbeiten, worauf sich so viele Leute freuen. Wir wissen aber, dass wir bisher erst wenig von dem Spiel gezeigt haben, deshalb bin ich auf die Reaktionen auf die vielen Aspekte des Spiels, die wir bisher bewusst geheim gehalten haben, gespannt. Ich möchte an dieser Stelle über einen dieser Aspekte sprechen, aber erst werde ich euch sagen, warum wir während des Entwicklungsprozesses von Transistor so ruhig waren.

Transistor on PS4

„Je weniger ihr von einem Spiel wie Transistor wisst, desto wahrscheinlicher ist es, dass es euch überrrascht!“Wir hätten mehr zeigen können. Da ihr dies hier auf dem PlayStation Blog lest, wette ich, dass ihr so ziemlich auf dem neusten Stand seid, was in Sachen Spiele so passiert. Ihr wisst, dass der typische PR Ablauf für ein großes Spiel Tonnen von Trailern, Previews, Presseerklärungen und so weiter enthält, und vielleicht sogar die ein oder anderen Impressionen von dem Spiel in der Praxis, bevor es endlich erscheint. Das war aber nicht unsere Herangehensweise, zum einen, weil wir ein kleines Team sind, zum andern, weil wir nicht glauben, dass das bei der Art Spiele, die wir machen, Sinn macht.
 
Wir glauben, dass, je weniger ihr von einem Spiel wie Transistor wisst, desto wahrscheinlicher ist es, dass es euch überrrascht. Und wir glauben, dass das Erleben von wirklicher Überraschung eines der seltensten und tollsten Emotionen ist, die Spiele bewirken können.
 

Nachdem das gesagt ist: Wenn ihr unser erstes Spiel Bastion gespielt habt — oder sogar, wenn nicht — dann seid ihr vielleicht nicht überrascht, dass das Durchspielen von Transistor nicht zwangsläufig das Ende der Zeit ist, die ihr damit verbringen wollt. Unsere Philosophie bezüglich der Wiederspielbarkeit sieht so aus: Unser höchstes Ziel ist es, ein Spiel zu schaffen, was komplett wirkt und in einem guten Tempo voranschreitet, dass mit eurer Zeit respektvoll umgeht und euch dafür belohnt, dass ihr Zeit investiert. Das bedeutet, dass wir wollen, dass der Spieler am Ende des Spiels ein Gefühl der Befriedigung empfindet. Wenn die meisten Spieler bis ans Ende von Transistor kommen und dann aufhören, es zu spielen, sind wir sehr glücklich, denn sie haben die Story durchgespielt. Aber es gibt mehr als nur das.

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Teil unseres Ziels ist es, ein umfangreiches Spielsystem, das in die Tiefe geht, für Transistor zu bauen, so dass es unmöglich ist, das ganze Ausmaß des Gameplays schon beim ersten Durchspielen zu erleben. Das hilft uns, sicherzugehen, dass der erste Durchgang mit so viel interessantem Zeug wie möglich voll gepackt ist. Gleichzeitig gibt uns das die Möglichkeit, das Spiel auf Arten zu erweitern, die wir für spannend halten. Willkommen bei dem, was wir den Rekursionsmodus nennen.

„Ihr werdet beim zweiten Durchgang außerdem ein paar neue Überraschungen finden.“Der Rekursionsmodus wird freigeschaltet, nachdem ihr den Storymodus von Transistor durchgespielt habt. Ihr habt dann die Möglichkeit, eine Rekursion durchzuführen und euren Fortschritt zu behalten — insbesondere euer Level und alle Transistor-Funktionen, die ihr freigeschaltet habt. Dies eröffnet sofort ein neues Gameplay, denn ihr werdet beim Spielen eine Menge neue Kombinationen aus Funktionen entdecken. Ihr werdet beim zweiten Durchgang außerdem ein paar neue Überraschungen (das Wort schon wieder) bezüglich des Inhalts finden. Vor allem wird sich die Zusammensetzung der Gegner, auf die ihr trefft, ändern – und diese wird jedes Mal, wenn ihr spielt, anders sein. Das bedeutet, dass ihr euch wirklich in den Kern des Gameplays verbeißen könnt, und wir hoffen, dass ihr daran am Ende des Spiels wirklich Gefallen gefunden haben werdet.
 
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Der Prozess, die feindlichen Mächte, mit denen ihr in Transistor zu tun habt, operieren als Fraktion. Die verschiedenen Variationen, auf die ihr treffen werden, spielen eine ergänzende Rolle. Als wir damit herum experimentiert haben, mit ihnen überall im Spiel in verschiedenen Kombinationen und an verschiedenen Orten zu kämpfen, haben wir eine Tonne an interessanten Varianten gefunden. Wir hoffen, ihr genießt sie genauso wie wir. Wenn ihr den New Game Plus Modus in Bastion kennt: Wir glauben, Transistors Rekursionsmodus führt manche dieser Ideen noch weiter aus.
Transistor ist in erster Linie ein Spiel, dass sich auf Single Player fokussiert, dass eine recht vertraute und persönliche Erfahrung für die Spieler sein soll. Allerdings sind wir auch sehr froh über das hohe Spielniveau und die tausenden verschiedenen Kombinations-Funktionen und variierende Spielstile, die die Spieler nutzen können, um das Spiel durchzuspielen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, wie sich all das mit der eingebauten Möglichkeit, Inhalte zu teilen, und mit dem Live Streaming der PlayStation 4 umsetzen lässt. Und darauf, zu sehen, was nach Meinung der Leute die besten, interessantesten Kombinationen der Funktionen sind. Wir sind auf jeden Fall am Tag der Veröffentlichung am Start und beobachten die Reaktionen der Leute in Echtzeit. Wisst ihr, unsere heutige Zeit ist in Bezug auf Videospiele etwas ganz besonderes, da wir so etwas machen können. Bis nächste Woche!

Transistor on PS4

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