Race the Sun segelt diesen Sommer auf PS3, PS4 und PS Vita

3 0
Race the Sun segelt diesen Sommer auf PS3, PS4 und PS Vita

Ein vielversprechender Indie-Simulator der deine Reflexe an ihre Grenzen treiben wird.

Ihr steht auf den Geschwindigkeitsrausch und liebt es, durch die Gegend zu rasen? Race the Sun fühlt sich genau nach dem an! Mit seiner einfachen Steuerung lässt es euch das Geschwindigkeitsgefühl im klassischen Arcade-Stil erleben. Aber glaubt ja nicht, dass es keine Herausforderungen für euch parat hat. Alles Infos darüber hat Forest San Filippo von Flippfly.


Forest San Filippo, Flippfly:

Mit vollem Speed durch die Gegend rasen ist genau euer Ding? Dann werdet ihr von Race the Sun nicht enttäuscht werden denn mit der einfachen Steuerung und dem klassischen Arcade Stil werdet ihr das Gefühl des Rasens direkt am steigenden Adrenalin-Pegel spüren. Was euch genau erwartet hat Forest San Filippo, Mitgründer von Flippfly für euch in ein paar Zeilen zusammengefasst:

Geschwindigkeit hat einfach ihren Reiz. Seit Generationen sehnt sich der Mensch danach, sich immer schneller und schneller fortzubewegen und genau aus dem Grunde haben wir das Konzept von Race the Sun umgesetzt. Es ist unser Versuch alles andere auszublenden und den Spieler so pure und brutale Geschwindigkeit erleben zu lassen.

13109754195_72b8bf7659_o

Unsere Ziele

Als wir zum ersten Mal den ersten Prototypen von Race the Sun gespielt hatten, wussten wir, dass wir etwas spezielles geschaffen hatten. Jedes Mal wenn jemand von uns einen Crash baute, sagten wir „Nur noch ein Rennen. Das geht noch besser.“ Es fühlte sich an, als ob wir einen klassischen Automatentitel spielen würde, der uns verschlingen wollte.

Nach einigen Diskussionen und Konzepten haben wir uns für spezifische Ziele für Race the Sun entschieden. Es musst schnell, lustig und herausfordernd sein. Wir waren uns klar darüber, dass einige der schnellsten Games da draussen mit einer Reihe von komplizierten Regeln und einer komplexen Steuerung versehen waren und deshalb wollten wir bei unserem Titel einfach nur eines in den Vordergrund rücken: Den Spaß! Das Konzept „einfach zu erlernen, schwer zu meistern“ hat uns daher vorrangig bei der gesamten Entwicklung von Race the Sun begleitet.

Leicht zu lernen

Unser erstes Problem, das es zu meistern galt, war die Steuerung. Im Grunde hat die Steuerung (egal wie komplex sie auch sei) eine zentrale Aufgabe: Das Gefährt nach rechts und links zu steuern. Wir hatten uns auch dafür entschieden, den Roll-Mechanismus so einfach und wie möglich zu halten, doch wie sich herausstellte war das einfacher gesagt als getan.

Wenn man die physikalischen Kräfte eines realen Objekts in einer 3D Welt simulieren möchte, gibt es eine Menge an Dingen die man beachten muss. Beschleunigung, Trägheit und Sog müssen berechnet werden und der Steuerungs-Algorithmus muss sich in Abstimmung mit diesen Kräften berechnen lassen. Jede noch so kleine Änderung verändert das Gefühl der Steuerung komplett.

Das ganze läuft dann in etwa so ab: Du testest, du spielst, du drehst an einer Reihe von Parametern, du spielst nochmal, du probierst einen anderen Algorithmus und so weiter und so weiter. Dieser Prozess ist extrem zeitaufwändig aber am Ende lohnt sich die Arbeit. Wir haben mit den Parametern so lange herum gespielt bis wir die best mögliche Balance erreicht hatten: Eine nicht zu strenge aber auch nicht zu lose Steuerung.

13109849303_16f265d4b0_o

Schwer zu meistern

Nach einigen Monaten Arbeit hatten wir endlich ein Fahrzeug das auch bei hoher Geschwindigkeit großartig zu steuern war und das ganze in einer einfachen Welt. Aaron (unser Programmierer) hat ein „procedural“ System erschaffen das die Welt automatisch berechnet und dem Spieler so eine endlose weite Racing Welt bietet. Um dem ganzen einen Twist zu geben, entschieden wir uns, dass Sonnen Energie als Energie Quelle für die Geschwindigkeit agieren sollte. Der Kern des Spiels war geschaffen aber gute Spieler hatten keine wirkliche Herausforderung mehr beim spielen.

Wir wussten, was wir zu tun hatten und machten uns an die Arbeit, interessante und komplexe Hindernisse per Hand zu erschaffen und in der Welt zu platzieren. Als kleines Team waren wir allerdings nicht sicher, ob wir das ganze in einer anschaulichen Zeit schaffen würden und waren uns immer unsicherer was die Fertigstellung von Race the Sun betraf.

Doch Aaron hatte die rettende Idee und entwarf einen Algorithmus der die Welt aus einer Kombination von berechneten und von Hand erstellten Elementen schuf. Damit hatte er uns die Möglichkeit geschaffen, in kürzester Zeit die Welt anspruchsvoll und auch für erfahrene Spieler herausfordernd zu gestalten. Dem Algorithmus ist es zu verdanken, dass sich nun die Welt bei jedem Rennen komplett neu gestaltet und der Spieler daher nie vorhersehen kann, was an welcher Stelle kommt – die perfekte Herausforderung für die Reflexe eines Gamers.

13110035974_d2598664cb_o

Am Horizont

Das Spiel zu erschaffen war nicht nur verrückt, interessant, voller Stress und imens lusting – nein wir haben uns die ganze Zeit während der Entwicklung gefühlt, das zu erschaffen das wir von Anfang an wollten. Der einfache, Arcarde Racer ist immer noch Kern des Spiels aber es gibt genügend Komplexität im Spiel um anspruchsvolle Spieler herauszufordern. Und was uns wichtig war: der Kern des Spiels pure und tödliche Speed!

Mit der Entwicklung auf PlayStation wollten wir nicht nur das Spiel Gefühl so nah wie möglich am Core-Konzept zu halten sondern haben uns auch dazu entschieden, das Cross-Save System zu integrieren und das Spiel als Cross-Buy Titel anzubieten. Ihr könnt daher Race the Sun noch diesen Sommer nicht nur für PS3 sondern auch für PS4 und PSVita kaufen.

Wir können es kaum noch erwarten, euch – der PlayStation Community – unsere neueste Schöpfung vorzustellen und freuen uns auf eure Meinungen zum Spiel und der unmenschlichen Geschwindigkeiten.

Was dich außerdem interessieren könnte:

PlayStation DE Twitter

Kommentare sind geschlossen.

3 Kommentare

  • Mad-Ball-604

    Wahnsinn… Endlich… Mal… Ein… Indie-Spiel… Ich freue mich so sehr.

  • Einerseits musst du Indie-Spiele ja nicht kaufen und andererseits werden sie bestimmt nicht weniger an der Anzahl, wenn du in jedem sich bietenden Blog-Eintrag deinen Unmut darüber „kundtun“ musst. Und das überdies nicht immer auf die feine Art.

    Du stehst offensichtlich nur auf optisches Feuerwerk. Vielleicht siehst du aber mal ein, dass ein Spiel auch dann Spass machen kann, wenn es nicht wie inFamous: SS aussieht. Nicht dass du mich falsch verstehst: Ich habe rein gar nichts gegen hübsche Optik. Aber sie ist kein K.O.-Kriterium für mich.

  • Mad-Ball-604

    Auch für mich kein KO-Kriterium. Allerdings erwarte ich von einer Next Gen auch ansatzweise entsprechende Grafik. Muss nicht immer HighEnd sein, jedoch den gegeben Voraussetzungen entsprechend. Kann und werde mich damit nicht abfinden. Das bisschen Kritik sollte jeder aushalten können. Ist doch letztendlich alles nur Spaß. Es gibt ernstere Themen. Cool bleiben