Transistor für PS4 auf der PAX Prime angespielt

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Transistor für PS4 auf der PAX Prime angespielt

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Justin Massongill vom US PlayStation.Blog hatte auf der PAX Prime die Gelegenheit Transistor für PlayStattion 4 anzuspielen. Diesen kommenden Action-RPG-Hit wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Einer der aufregendsten Trailer der diesjährigen E3 war das Video zu Transistor, Supergiants kommendes PS4 Action-RPG. Nachdem ich ihn mir ein paar Hundert Mal angesehen hatte, habe ich es zu meiner persönolichen Mission erklärt, den Titel auf der diesjährigen PAX Prime anzuspielen – nachdem ich in einer der längsten Schlangen der gesamten Show angestanden habe, konnte ich auch genau das tun.

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Transistor nutzt für sein Gameplay eine isometrische Top-Down-Ansicht, ganz ähnlich wie in Supergiants vorherigem Titel Bastion. Diese Ähnlichkeit zieht sich auch beim Art-Style des Spiels durch: Man sieht viele lebendige Farben die förmlich durch den Bildschirm schießen. Trotzdem bedient sich Transistor einer moderneren Ästhetik, ein „Neo-Wasserfarben“-Look liegt auf den Szenen die wir bisher gesehen haben. Der Stil ist glänzend, sowohl in den Cutscenes im Spiel wie auch in den Real-Life Drucken die man auf der Supergiant-Webseite finden kann.

Ein stimmungsvoller, melodischer Soundtrack komplettiert den optischen Eindruck (ich lasse den E3-Trailer in Endlosschleife laufen während ich das hier schreibe). Die Musik wechselt ohne Bruchstelle zwischen Entdeckung, Kampfszenen und Zwischensequenzen. Ashley Barretts bezaubernde Stimme setzt dem Ganzen die Krone auf. Falls ihr auch so in Trance seid wie ich, kann ich euch bestätigen, dass Supergiant den Soundtrack zum Launch von Transistor (oder kurz danach) ebenfalls zur Verfügung stellen wird.

Die Kampfszenen in Transistor spielen sich auf den ersten Blick wie ein Standard Action-RPG: Man attackiert Gegner, bekommt Erfahrungspunkte und rüstet den Charakter damit auf. Die Sache wird aber interessanter, sobald das „Turn“-System auf den Plan tritt. Während eines Kampfes kann man jederzeit die R2-Taste drücken um die Zeit um Red, der Protagonistin, anzuhalten. Während ihre Feinde eingefroren sind, kann Red sich umpositionieren und eine Reihe von Angriffen planen. Diese Sequenz wird dann automatisch ausgeführt sobald man wieder R2 drückt.

Jede Bewegung und jeder Angriff füllt eine Leiste am oberen Rand des Bildschirms, man muss seine Angriffe also sorgfältig durchdenken. Es ist unglaublich befriedigend, ein ganzes Feld voller Monster in einer minutiös geplanten Attacke auszuschalten. Nachdem die Attacke ausgeführt wurde und die Zeit wieder ihren normalen Gang geht, dauert es ein paar Momente bevor sich euer Turn-Meter wieder füllt. Hier seid ihr angreifbar. Die Kämpfe bleiben so ausgeglichen – eine echte Leistung in einem Spiel, in dem ihr die Zeit anhalten könnt. In der Demo die ich spielen durfte standen vier Angriffe zur Verfügung: Crash, ein Standard-Angriff für den Nahkampf; Breach, besonders effektiv wenn sich die Gegner vor Red aufreihen; Jaunt, ein schneller Zug mit dem sie schnell aus dem Angriffsfeld ihrer Gegner fliehen kann; und Spark, mehrere Bomben die sich dafür eigenen, mit einer versammelter Gruppe schwächerer Gegner kurzen Prozess zu machen.

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Die Story von Transistor wird von einer dynamischen Erzählweise vorangetrieben. Als Erzähler fungiert dabei das titelgebende blaue Schwert, das Red mit sich herumträgt. Während der Transistor spricht, pulsiert ein blaues Licht in seinen transparenteren Regionen. Das Pulsieren passt dabei sogar zu Sprechrythmus. Dabei haben die Entwickler die für mich bisher beste Nutzung der neuen Technologien des DualShock 4 entwickelt: Der Lichtbalken auf dem Controller passt zum pulsierendem Licht auf dem Bildschirm. Es ist nur ein Detail, das einigen vielleicht gar nicht auffällt, doch es sind diese cleveren Kleinigkeiten für die ich Supergiant so mag. Die Entwickler haben uns gesagt, dass wir Anfang 2014 mit dem Spiel rechnen können. Bis dahin werde ich mir diesen E3-Trailer noch weitere Hundert Mal ansehen.