Broken Sword – The Serpent’s Curse demnächst für PS Vita

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Broken Sword – The Serpent’s Curse demnächst für PS Vita

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Das Adventure-Genre ist tot, es lebe das Adventure-Genre! Charles Cecil von Revolution Software präsentiert auf der gamescom Broken Sword – the Serpent’s Curse für PS Vita, dass alles andere als altbacken auf uns wirkt. Kennt jemand von euch die alten Teile?

Broken Sword – the Serpent’s Curse beginnt mit dem unerschrockenen Anwalt George Stobbart und dem vorlauten Journalisten Nico Collard, die in einen tödlichen Raubüberfall um ein anscheinend wertloses Gemälde verwickelt wurden. Wir, die Zuschauer, sehen außerdem eine Szene aus dem Zweiten Weltkrieg, in der spanische Faschisten eine Villa in Katalonien stürmen, das Leben der gesamten Familie auslöschen und das bereits erwähnte Gemälde an sich reißen. Als sich George und Nico in diese mörderische Verschwörung hineinziehen lassen, sind alle um sie herum der Meinung, dass dieses Gemälde vom Teufel persönlich verflucht wurde. Und George und Nico glauben allmählich, dass dies wahr sein könnte.
Broken Sword – the Serpent’s Curse ist ein wahres Abenteuer – traditionell in der Grundstimmung, aber mit vollkommen zeitgemäßer Grafik und Gameplay. Das Spiel wurde erstmals als Teil eines Kickstarter-Aufrufs im August 2012 angekündigt und hat, nachdem sich über 15.000 Geldgeber fanden, sein Ziel um das Doppelte übertroffen. Wir waren über die Resonanz bei den Fans total begeistert, besonders weil man heutzutage immer wieder hört, dass Abenteuerspiele nicht mehr zu den zeitgemäßen Genres gehören sollen.
Neben dem finanziellen Teil der Entwicklung bildete sich nach dem Aufruf auch eine grandiose Community von Broken Sword-Fans, die sich unter dem Namen Order of the Goat zusammenschlossen. Diese von Fans gegründete Gruppe wurde nach einem kniffligen Puzzle benannt, das ich für das erste Broken Sword-Spiel entwickelte.

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Die Idee von Broken Sword entstand eigentlich schon 1993. Noirin Carmody, unser kaufmännischer Geschäftsführer, und ich saßen mit Sean Brennan, dem späteren stellvertretenden Geschäftsführer von Virgin Interactive Entertainment, zusammen beim Essen.
Wir waren kurz davor, Beneath a Steel Sky abzuschließen, und redeten darüber, was als nächstes passieren könnte. Er empfahl mir, den Roman „Das Foucaultsche Pendel“ von Umberto Eco zu lesen, in dem die Mythologie der Tempelritter als Hintergrundstory verwendet wurde. Ich begann, mich damit zu beschäftigen und kam zu dem Schluss, dass sich um die Geschichte der Tempelritter tatsächlich ein wunderbar vielfältiges Rätsel anlegen ließe.
Damals hatten nur wenige Leute bereits davon gehört, denn erst Jahre später schrieb Dan Brown seinen Bestseller Der Da Vinci Code (einige unserer Fans weisen gerne darauf hin, dass es bemerkenswerte Ähnlichkeiten zwischen den beiden Storys gibt). Und so wurde bei einer guten Flasche Rotwein der Grundstein für Broken Sword gelegt.

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Das erste Broken Sword-Spiel hieß Broken Sword – Shadow of the Templars und wurde 1996 veröffentlicht. Ein Jahr zuvor kam die erste Generation von PlayStation auf den Markt. Also traten wir an Sony heran und hatten den Deal in der Tasche – sie veröffentlichten das Spiel, welches daraufhin ein gigantischer Erfolg auf dieser Plattform wurde. Auch das zweite Broken Sword-Spiel wurde für PlayStation veröffentlicht (und wir wurden von den Lesern des Official PlayStation Magazine zu den fünf besten PlayStation-Spielen gewählt). Das dritte Broken Sword-Spiel kam auf PlayStation 2 heraus (und wurde für drei BAFTA Awards nominiert).

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Wir sind total überwältigt, dass wir unsere Beziehung zu Sony weiterführen können und freuen uns mitzuteilen, dass wir Broken Sword – the Serpent’s Curse (das fünfte Spiel dieser Serie) auf PlayStation Vita veröffentlichen werden. Abenteuerspiele und PS Vita bilden eine optimale Einheit – die Kombination aus Vorder- und Rückseiten-Touchscreen-Steuerung, dem Stick und den L- und R-Tasten gaben uns wahnsinnig viel Spielraum für die Entwicklung einer sensationellen Benutzeroberfläche.
Das Abenteuer geht weiter.
🙂

Kommentare sind geschlossen.

4 Kommentare

  • Ich kenn und liebe die alten Teile, der Verfasser, oder besser noch der Übersetzer kennt definitiv KEINEN Teil der Serie! :O Und das erkennt man innerhalb des ersten Satzes – wenn man nicht sogar das fehlen des deutschen Namens vom Spiel bemängeln könnte. Wer bitte sonst würde Nico als einen Mann titulieren…? Gut, im weiteren Satz verläuft sich das ein wenig, aber dennoch ist das irgendwie peinlich. 😉
    Und ja, Baphomets Fluch ist eine Perle der ersten PlyStation. Alle beide um genau zu sein. Neben Myst und Riven einer der Gründe warum ich mir damals die Maus für die PS1 gekauft hab. Die neu aufgelegten sollte man auch gleich im PSN nachreichen. DAS wäre mal was feines und würde ich sofort kaufen ohne zu zögern. Jawoll!

  • Ich bin froh das ich das Projekt mitfinanzieren konnte, da ich die ersten beiden Teile in meiner Jungend auf der PS1 spielte. Auch wenn ich BS5 für den PC kriege, werde ich mir definitiv die Vita Version zulegen. Das ganze sieht einfach nur sehr gut aus auf dem Stück Hardware!

  • The_Movieplayer

    Ich LIEBE die Broken Sword, oder wie es hier im deutschen Raum heißt, „Baphomets Fluch“, sehr. Kein anderes Spiel habe ich auf so vielen unterschiedlichen Plattformen durchgespielt, wie dieses. Teil 1 und 2 jeweils auf PC, PS1 und iPhone, Teil 3 auf der PS2 und weil Teil 4 nur für dem Computer veröffentlicht wurde, hab ichs auf dem Computer gespielt.
    Ich fände es großartig wenn man alle Teile (ja, auch Teil 4!!!) im PS Store neu veröffentlichen könnte, dann hätte ich mal alle Teile auf einer Konsole vereint. Deshalb bitte Sony, bringt die Spiele in den Store!!!
    Achja: Teil 5 wird wieder auf dem iPhone gezockt, weil ich die Vita nicht nutze 😉
    Und ja, Knokkelmann-X hat Recht, Nico ist die weibliche Hauptdarstellerin, und kein Mann 😉

  • Ein bisschen peinlich ist das schon Herr Fauster, darf mann denn hier nicht mehr nachbessern oder wollen sie nur nicht? 😉