Destiny: Bungie spielt Schicksal

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Hey zusammen!
Zwölf Jahre nach dem Halo-Debüt ist die Spielewelt bereit für ein neues Science-Fiction-Epos der US-Entwickler Bungie: Destiny (zu Deutsch ‚Schicksal‘) heißt das kommende Werk des über 300-köpfigen Studios, das seit einer halben Dekade im Geheimen am ‚ultimativen Abenteuer‘ arbeitet. Auf der E3-Pressekonferenz von Sony wurde endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Bei der ersten Live-Demo des Spiels (die an den nachfolgenden Messetagen auch auf dem Activision-Stand genossen werden durfte) zeigten eine Handvoll Bungie-Mitarbeiter, wie sie sich das Shooter-Abenteuer vorstellen, das Euch dank bereits geplanter Fortsetzungen und Add-Ons die nächsten zehn Jahre in Atem halten soll.

In Bezug auf Atmosphäre, Präsentation und epische Story hat Destiny viel mit Halo gemein: Monumentale Bilder zeigen eine zerstörte Erde, 700 Jahre in der Zukunft. Nach der Expansion der Menschheit in alle Winkel des Sonnensystems wurden die Erdlinge wieder auf ihren Heimatplaneten zurückgetrieben, in einer letzten Stadt (über der eine mysteriöser, schützender Mond – der ‚Traveller‘ – schwebt) leisten sie den Außerirdischen Widerstand. Mal solo, mal gemeinsam mit einer Handvoll Online-Mitstreiter durchkämmt Ihr die Gebiete außerhalb der schützenden Stadtmauern, dürft aber auch ferne Planeten erkunden.

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Untermalt wird die Bildgewalt von wuchtiger, epischer Gänsehaut-Musik – auch das kennen wir aus Halo. Ganz anders als Bungies Science Fiction-Klassiker ist Destiny aber kein reiner Ego-Shooter: ähnlich den Borderland-Spielen von Gearbox steckt jede Menge Rollenspiel unter der Action-Oberfläche. So lassen die Aliens beim Ableben Beute fallen, es gibt Erfahrungslevel und Fertigkeitenbäume (für Eure Waffen!), je drei verschiedene Rassen (Menschen, exotische Awoken, düstere Exo) und Klassen (Titan, Hunter, Warlock). Destiny nutzt eine persistente Welt – eine virtuelle Umgebung also, die sich ständig und dauerhaft verändert, und zwar für alle Spieler. Und obwohl Ihr mit Destiny immer online sein müsst, konkurriert Ihr nicht mit hunderten Mitstreitern um Gegner und Beute: Ein ausgefeiltes Matchmaking- und Instanz-System soll für überschaubare, individuelle Gefechte sorgen, nur in der Stadt oder bei öffentlichen Events wie einer großen Alien-Invasion treffen Spieler größerer Zahl aufeinander.

Im Gegensatz zu Halo wird Destiny nicht für eine bestimmte Konsole entwickelt und veröffentlicht. PS3– und PS4-Spieler dürfen sich dennoch ganz besonders auf das 2014 erscheinende Science Fiction-Epos freuen: Die Sony-Systeme sollen mit exklusiven Inhalten versorgt werden.