The Walking Dead: Survival Instinct angespielt

10 0
The Walking Dead: Survival Instinct angespielt

wdsi_screenshot-2

Als genereller Afficionado rund um das Thema Zombies, habe ich mich schon lange auf das Spiel gefreut. Die Vorfreude wurde durch das Interview mit Glenn Gamble natürlich noch drastisch erhöht und jeden Tag habe ich auf den Postboten gewartet, bis er es endlich bringt. Und heute war es im Briefkasten: The Walking Dead: Survival Instinct. Im Vorhinein habe ich mir keine Kritiken angesehen, um möglichst unbeeinflusst an das Spiel herangehen zu können.
Bevor ich meine geliebte PlayStation 3 allerdings anwerfen kann, muss ich mich noch dem Papierkram widmen, denn Activision hat mir sozusagen einen „Survival Guide“ mitgeschickt, der mich ein wenig über die Spielmechanik informieren soll: „Spielen Sie nicht den Helden und versuchen, die komplette Herde zu töten, sonst werden Sie am Ende wertvolle Ressourcen abbauen und im weiteren Spielverlauf sterben.“ Na das nenne ich mal gute Aussichten.
Dann will ich mich der Herausforderung mal stellen..

wdsi_screenshot-1

Erste Begegnung mit den Beissern

Wie in einer Kurzgeschichte wird man direkt in die Handlung geworfen. Erst nach und nach offenbart sich dem Spieler die Geschichte des Spiels. Deine erste Aufgabe ist es, aus einer Holzhütte zu fliehen, die langsam von Beissern umzingelt wird. Kriechend mache ich mich also über die Hintertür aus dem Staub. Dabei muss ich Benzin finden, um mit dem Wagen abzuhauen. In weiterer Folge begegne ich auch den ersten Beissern.
Sie hocken entweder seelenruhig auf dem Boden und verspeisen ein Opfer, oder wandeln durch die Gegend. Ein Beisser, der mich noch nicht gehört hat und mir den Rücken zugewandt hat, bekommt sofort mein Jagdmesser zu spüren. Strike 1! Allerdings ist mein Wagen von einigen Untoten umzingelt. Um einer direkten Konfrontation zu entgehen, werfe ich eine Glasflasche gegen die Holzhütte, um die Aufmerksamkeit der Beisser auf das Geräusch zu richten. Nach ein paar Schritten bin ich bei meinem Auto und kann mit meinem Weggefährten Jeff abhauen.

wdsi_screenshot-12

Auf der Suche nach Ressourcen

Jetzt wird mir auch klar, wieso das Game keine Schwierigkeitsgrade hat. Diese werden nämlich durch die sogenannten Road-Events gewählt. Ich kann mich entscheiden, ob ich den Highway nehme – damit komme ich meinem Ziel zwar schnell näher, allerdings ist die Chance sehr gering Ressourcen zu finden und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass mein Auto endgültig den Geist aufgibt.
In jedem „Level“ ist natürlich die Hauptaufgabe neue Ressourcen zu finden: Benzin, Waffen, Nahrung. Alles was man zum Überleben braucht. Daneben muss man allerdings immer wieder Aufgaben erfüllen, die die Story vorantreiben und dir neue Charaktere vorstellen – die sich als nützliche Partner herausstellen können. So treffe ich an einer Tankstelle einen jungen Mann, der sich verbarrikadiert hat und mir erklärt, dass sein Onkel den Schlüssel für die Benzinpumpen hat. Dieser wohnt im nahegelegenen Trailerpark.

wdsi_screenshot-4

Das riecht nach Ärger

Hier begehe ich meinen großen Fehler: ich „laufe“ über die Straße, um die Strecke schneller zu überwinden. Die Schweißperlen, die den Bildschirm hinunterlaufen zeigen, dass ich mich wohl ordentlich angestrengt habe und entsprechend transpiriere. Das riechen die Beisser natürlich und entdecken mich. Ein paar Augenblicke bin ich auch schon umzingelt und falle tot zu Boden. Versuch macht klug, wie es bekanntlich heißt: Ich schleiche den Weg nun.
Das dauert zwar länger, aber ich laufe weniger Gefahr, entdeckt zu werden. Im Trailerpark treffe ich dann auch auf den Tankstellen-Onkel, der mittlerweile auch zu einem Beisser mutiert ist. Optisch unterscheidet er sich von den anderen Zombies durch seinen Cowboy-Hut und sein Country-Hemd. Erster Erfolg: ich kann die Pumpen anschmeißen, um meinen Benzinkanister zu füllen. Das einzige Problem: die Generatoren der Pumpen machen ordentlich Lärm und ich muss mich beeilen, um nicht der heranschlurfenden Zombiehorde zum Opfer zu fallen.

wdsi_screenshot-15

Fazit

Weiter möchte ich nicht ins Detail der Story gehen, sondern eher ein kleines Resümee ziehen: Wer sich ein typisches Zombiegame erwartet oder gar einen ganz normalen Ego-Shooter, der ist bei The Walking Dead – Survival Instinct an der falschen Adresse. Bei dem Spiel geht es darum ohne jegliche Genre-Kategorisierung und Erwartungen in das Spiel zu gehen.
Survival Instinct lässt sich nicht in eine Schublade pressen: es gilt einfach zu überleben. Die Grafik ist sauber, allerdings könnten die Zombies optisch ansprechender sein, denn im Grunde sehen sie alle aus, wie Iggy Pop, der zu viel gefeiert hat. Was mir allerdings besonders gefallen hat ist der „Infight“ mit einem Beisser. Falls ihr von einem der Viecher gepackt werdet, müsst ihr versuchen mit dem Control-Stick genau die Mitte des Kopfes zu erwischen um dann den R2 Knopf betätigen. Dieses Unterfangen wird natürlich durch das hin und her rütteln des Beissers erschwert.
Habt ihr es allerdings geschafft, dann könnt ihr dem Zombie euer Messer in den Schädel rammen. So, jetzt bin ich auf eure Meinungen gespannt. Das Spiel scheint die Gamergemeinde ja ziemlich zu spalten.

Kommentare sind geschlossen.

10 Kommentare

  • Die Grafik finde ich echt ein bischen mie dafür, dass das Spiel so teuer ist. Sie hätten da ruhig mehr arbeit rein stecken können! Aber jetz schluss mit dem gemäcker! 🙂 Das Spiel ist echt klasse gemacht die Story ist sehr interresant und auch das man eher das Messer oder das eisenrohr als waffe benutzt anstatt den revolver. spreche aus eigner erfarung (als großer TWD-Fan müsste ich es eig. wissen) habe aber dennoch ein paar mal geschossen und musste dann gleich die agrissivität der ‚Beißer‘ am eigenen Leib mitbekommen 😀
    Fazit: Sehr tolles Spiel, trotz nicht so guter Grafik. Man gewöhnt sich nach gewisser Zeit daran.

  • *mies

  • Shinji170981

    Sorry, aber das Spiel ist eine Beleidigung für die Serie selbst.
    Das Spiel würde ich nicht mal für nen 5er kaufen.
    Ich hab ja kein Problem damit wenn ein Bericht etwas geschönt wird, aber dann sucht euch gute Spiele raus und preist die, dann könnt ihr ein schlechtes Spiel nicht als schlecht darstellen.
    Gibt genug gute Spiele über die man berichten kann, dann muss man nicht gerade die grottenschlechten noch hervorheben.
    Wenn man sich alleine schon den Meta Wert von dem Spiel anschaut, weiß man schon was einen erwartet.

  • Das Spiel ist einfach nur geil. Kriege es naechste Woche nach Ostern. Freue mich schon drauf.

  • fcb-fan1
    mies ist noch nett ausgedrückt 😉
    Die Zombies bewegen sich viel zu langsam bei COD Bo2 oder ZombiU u.s.w sind die Zombies viel aktiver zudem kann die Steuerung verbessert werden.
    die Grafik hää! welche Konsole ist das PS2 oder was ?
    fazit : hab schon bessere Zombie games gezockt die Story ist ja ganz nett aber das Spiel kommt noch ziemlich unfertig daher das ist meine Meinung dazu .

  • Auch ne gute Methode, um ein [ENTFERNT: Ausruck] Spiel schoen zu reden 😉

  • Auch ne gute Methode, um so ein mieses Spiel irgendwie schoen zu reden 😉
    Das Spiel ist wirklich grottenschlecht!

  • Hm…weiss nicht!

  • Legend_Emith

    Hatte mich drauf gefreut aber als ich die ersten Gameplays sah wusste ich schon was da geboten wird!Man muss sich schon mal selbst ein Bild machen,das stimmt,Roland!Aber bei The Waking Death SI ist alles,Spielerisch wie Technisch untere Schublade!Vorsicht,Leute!Finger weg!

  • Ich verstehe nicht warum an dem Spiel noch ein gutes Haar gelassen wird. Klar, dass Sony da netter redet, als die die auch an dem Spiel verdienen könnt ihr natürlich nicht sagen, dass es ‚bescheiden‘ ist, aber genau das ist es; ein mieses Spie, das keinerlei Daseinsberechtigung hat. Ein typisches Lizenzspiel wie es sie in der PS2 Ära zuhauf gab. FINGER WEG. Selbst für Walking Dead oder Zombie Fans. Kauft euch eher die Season 1 vom Telltale Spiel, wartet auf Season 2 die Ende 2013 kommt, holt euch The Last of Us und wenn ihr jetzt was brauch nehmt euch Bioshock oder Tomb Raider, aber unterstütz Activision bei sowas nicht noch. Un wer mir nicht glaubt, such euch irgendeins der Reviews im Netz aus und lest/seht selbst.