Tom Clancy’s™ Splinter Cell®: Blacklist – Vorstellung von The Fifth Freedom

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Tom Clancy’s™ Splinter Cell®: Blacklist – Vorstellung von The Fifth Freedom

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Auch wenn nur der Präsident die „Fifth Freedom“ autorisieren kann, so können wir zumindest Maxime Béland von Ubisoft autorisieren uns etwas über Splinter Cell® Blacklist für PS3 zu erzählen. Das nennen wir dann Freiheit der Unterhaltung.

Als ich gebeten wurde, einen Beitrag für den PlayStation Blog über „The Fifth Freedom“ und seiner Rolle in Splinter Cell® Blacklist zu schreiben, fiel mir das gute Timing dieser Anfrage auf. Splinter Cell® ist schon immer ein Franchise gewesen, das stark im Realismus verankert ist – und der neueste Teil dieses Spiels beinhaltet eine Geschichte, die direkt aus den heutigen Schlagzeilen stammen könnte.

Es gibt tatsächlich viele Konflikte in der Welt, von denen wir wissen. Doch dann gibt es auch die Konflikte, von denen wir niemals etwas hören werden – ein Krieg in der Verborgenheit, der von ein paar Wenigen bestritten wird, die schwierige Entscheidungen treffen müssen und die Bürde tragen, unsere grundlegenden Freiheiten zu beschützen.

In diesem Zusammenhang bedient sich Sam Fisher in Splinter Cell® Blacklist der „Fifth Freedom“ – der Macht alles zu tun, was nötig ist, um den Erhalt des übergeordneten Wohls sicherzustellen. Nur der Präsident kann „The Fifth Freedom“ autorisieren, und nur die fähigsten und vertrauenswürdigsten Fachkräfte, die Amerika vorzeigen kann, haben diese Befähigung erhalten.

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Um „The Fifth Freedom“ und deren Rolle in der Handlung von Splinter Cell®: Blacklist wirklich verstehen zu können, will ich euch den geschichtlichen Hintergrund unserer Geschichte darlegen:
Im Jahr 1941 hielt der damalige Präsident der USA, Franklin Delano Roosevelt, die „Vier Freiheiten“-Rede und präsentierte ein Quartett an Freiheiten, die „jedermann auf der Welt“ als Geburtsrecht haben sollte:

  • Freiheit der Rede und des Ausdrucks
  • Freiheit der Religion
  • Freiheit von Not
  • Freiheit von Furcht

Als diese Freiheiten gefährdet werden und ein Terrornetzwerk im Innersten von Amerika einen Anschlag verübt, wird Sam Fisher in Splinter Cell®: Blacklist „The Fifth Freedom“ gewährt und damit beauftragt, die anderen vier Freiheiten zu beschützen. Dieses Konzept ist sehr wichtig, um unserer Geschichte Tiefe zu verleihen. Im ganzen Spiel wandelt unser Held Sam auf dem feinen Grad zwischen „richtig“ und „falsch“.

Als ich die von Kritikern gefeierte HBO-Fernsehserie „Generation Kill“ aus dem Jahr 2008 das erste Mal angesehen habe, hat es mich schwer getroffen, dass ich die Handlungen und Entscheidungen der Soldaten nicht be- oder verurteilen konnte. Ich selbst habe nie in der Armee gedient. Ich musste nie unter einem LKW schlafen, weil es der einzig sichere Ort war. Ich war nie dazu gezwungen, jemanden zu töten.

Ich kann nicht beurteilen, was dort draußen vor sich geht – aber es hat mich nachdenklich gemacht. Wir spielen auf unseren 500 € teuren iPhones rum und trinken unsere übergroßen Café Latte. Wir leben unser Leben in einer seligen Ahnungslosigkeit, ohne zu wissen, was jeden Tag vor sich geht. Aber die traurige Wahrheit ist, dass es dort draußen echte Menschen gibt, die jeden Tag unendlich schwierige Entscheidungen treffen, um unseren gemütlichen Lebensstil zu schützen.

Das sind die aktuellen, ernsten Themen, die die Grundlage unserer Geschichte in Splinter Cell®: Blacklist bilden. Als Spiel-Designer wollen wir die Spieler in schwierige Situationen bringen, in denen sie sich der Konsequenzen ihrer Handlungen bewusst machen müssen. Wir hoffen inständig, dass diese Erfahrung die Spieler fesseln und vielleicht sogar dazu bringen wird, ihre eigenen Ansichten zu überdenken.

Um einen genaueren Blick auf das Spiel vor seiner PlayStation 3-Veröffentlichung nächstes Jahr zu werfen, seht euch unseren brandneuen „Fifth Freedom“-Trailer unten an.

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