Angespielt: Assassin’s Creed III: Liberation

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Angespielt: Assassin’s Creed III: Liberation

Letzte Woche hat Ubisoft ausgewählten Mitgliedern der Gaming-Medien die Möglichkeit eingeräumt das erste Mal Hand an Assassin’s Creed III für PS3 und Assassin’s Creed III: Liberation, dem kommenden PS Vita-Kapitel, anzulegen.

Beide Spiele verheißen großes Gaming-Erlebnis: ACIII mit seinem revolutionären Kriegsepochen-Pomp und Skyrim-rivalisierenden Ausmaßen, ACIII: Liberation mit seinem Setting und unheimlichen Detailreichtum. Aber in den 5 Tagen seit der Hands-On-Session habe ich mich unerwarteter Weise viel mehr mit meinen Erfahrung zu Liberation auseinandergesetzt. Die unglaublich detailreiche Umgebung und das flüssige Gameplay haben mich auf dem brillianten 5“ Screen der Vita einfach nicht kalt gelassen. Protagonistin Aveline hat mich mit ihrem interessanten Charakter und ihrer einzigartigen Motivation ebenso in den Bann gezogen wie das unverbrauchte „18. Jahrhundert“-Louisiana-Setting.

Assassin's Creed III: Liberation for PS Vita


Um ein vielfaches runder im Vergleich zu dem was noch auf der E3 gezeigt wurde, ist die jetzige Version von Liberation in der Lage ihre ganze Pracht auf der PS Vita zu zeigen. Während ich als Aveline durch New Orleans gestreift bin, habe ich vor allem die Details um mich herum bewundert. Die Stadt sah einfach lebendig aus – fließende Menschenmassen, faule Hunde, die am Straßenrand liegen und Fliegen, die in der drückenden Hitze umherschwirren. Technisch scheint alles perfekt zu sein – die Texturen sehen scharf aus, das Licht glaubwürdig und realistisch und die Weitsicht kann sich auch wirklich sehen lassen. Aber das beeindruckendste ist, wie Liberation das alles ineinanderfließen lässt, um die perfekte Illusion zu erzeugen.

Liberation überzeugte aber genauso in Sachen Gameplay – mit der von ACIII geborgten und mit Vita-spezifischen Elementen versehenen Steuerung. Aveline erkletterte und bewegte sich mindestens genauso elegante wie Ezio oder Connor und durch die ähnliche Steuerung fand man sich so schnell zurecht, dass man keinen Gedanken lang vom Geschehen abgelenkt war. Die Kämpfe haben sich genauso natürlich angefühlt und die Konterattacken mit Avelines Machete sehen einfach nur toll aus. In einer Mission musste ich lautlos 5 Wachen auf einem bevölkerten Hauptplatz eliminieren. Genau die richtige Situation für das giftige Blasrohr. Das Sonnenlicht bringt in den Straßenschluchten von New Orleans natürlich auch Schatten, und so lernte ich die dunklen Ecken und Balkone der Stadt zu nutzen um meiner Beute aufzulauern.

Assassin's Creed III: Liberation for PS Vita "

Ich konnte sogar ein paar „Chain-Kills“ vollführen. Diese werden mit dem Touchpad ausgelöst und lassen Aveline dann mehrere Gegner gleichzeitig schnetzeln. Das Touchscreen-basierte UI hat sich nach einiger Zeit unabdingbar angefühlt – vor allem wenn es darum ging schnell Waffen oder Gegenstände zu wechseln. So etwas würde auf der PS3 mehrere Eingaben und bei schneller Ausführung eine Gewisse Übung benötigen, aber hier ging es auf Anhieb problemlos von der Hand. Außerhalb der Kämpfe und der Reisen wird das meiste logischerweise via Touchscreen dirigiert. Es fühlt sich super direkt und leichtgängig an. Das Rückseiten-Toupad sieht auch von Zeit zu Zeit das Sonnenlicht, etwa wenn ihr eure Vita neigt um die Taschen nahestehender Passanten auszuräumen, oder wenn ihr die Geschwindigkeit eures Bootes in den Wasser-Sequenzen beeinflusst.

Liberation wird schon in wenigen Wochen am 30. Oktober veröffentlicht, und dennoch bleiben brennende Fragen unbeantwortet. Ubisoft hat ein paar Details zu den Bonus-Inhalten verraten, die freigeschalten werden, wenn man sowohl ACIII für PS3 als auch Liberation für PS Vita besitzt. Aber zum einzigartigen PS Vita Muliplayer-Modus ist immer noch fast nichts bekannt. Macht nichts – wir werden schon noch mehr über das fesselndste Action-Adventure des Herbsts herausfinden.

Assassin's Creed III: Liberation for PS Vita