Wir stellen vor: Nehta!

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Wie ihr vielleicht vom „Hinter den Kulissen von SCEE„-Blogeintrag von letzter Woche wisst, habe ich ein paar meiner Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen kennengelernt. Es schien mir eine gute Gelegenheit zu sein, auch unsere treue Community durch mehr als nur Kommentare kennenzulernen. Ich möchte euch deshalb die Rubrik „Wir stellen vor:“ präsentieren, wo ich PlayStation-Fans interviewe, die besonders coole Sachen gemacht haben.

Ich wurde erstmals auf Nehta aufmerksam, als mir ein Kollege einen Link zu ihrer Website mit Bildern schickte, die von PlayStation-Charakteren inspiriert wurden. Sie hat mich gebeten, anzumerken, dass die Seite derzeit nicht aktiv ist, da sie derzeit umgebaut wird. Ihr könnt allerdings ihr Blog besuchen, auf dem ihr exzellente Comicstrips findet, si vous parlez français.

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Wie lange bist du schon künstlerisch aktiv?
Ich habe ziemlich jung angefangen. Vor einigen Jahren habe ich Sachen entdeckt, die ich gezeichnet habe, als ich fünf Jahre alt war. Ich muss zugeben, dass sie mir gut gefallen haben. Einer meiner Favoriten ist eine Zeichnung von einer Art Rakete, die mit einem „BOOM“ illustriert wurde. Das könnte man vielleicht sogar als Vorhersehung von Crash Team Racing interpretieren.

Was siehst du in der Welt, das dich dazu inspiriert, etwas aus dem Nichts zu schaffen?
Das Konzept der Bewegung, und wie man sie durch Linien erschafft. Deshalb interessiere ich mich auch seit langer Zeit für Autodesign.

Ich bin auch Gefühlen gegenüber sehr sensibel, wie etwa Ärger, Traurigkeit, Frieden, Glück … Und ich mag es wirklich gern, diese Gefühle in den Augen meiner Figuren auszudrücken.

Was ist das Spezielle an Spielen, das dich inspiriert?
Mir gefällt die Vorstellungskraft in einem Videospiel und die unterschiedlichen Ebenen, die sie bietet. Kleidung, Farben und Augen sind sehr wichtig für mich. Beispielsweise inspiriert mich God of War sehr stark, obwohl es ziemlich hart ist. Aber das ist nicht das einzige Spiel; ich könnte auch Final Fantasy und Uncharted erwähnen.

Deine Arbeit ist sehr vielfältig – Zeichnungen, Skulpturen, Cartoons und mehr. Gibt es einen Stil oder ein Medium, das dir besonders am Herzen liegt?
Ich mag ganz besonders den Stil und die Dynamik mancher US-Comics. Besonders gefallen mir die „Lara Croft“-Zeichnungen von Michael Turner. Die habe ich kopiert, bevor ich meinen eigenen Stil entwickelte.
Konzeptzeichnungen zu Videospielen sind auch sehr interessant. Denn obwohl sie nichts Finales darstellen, bieten sie bereits einen Eindruck von den Outfits, der Zeit, der Technologie oder sogar der Psychologie.
Sehr beeindruckt bin ich von Landschaftsdarstellungen: Wer sie betrachtet, kann sich viele Dinge vorstellen, wie Temperatur, Wind … Tatsächlich sollte ich in diesem besonderen Bereich noch ein bisschen üben!

Du scheinst gerne Charaktere zu zeichnen, und ich LIEBE deinen ModNation-Ezio! Was zeichnet einen wirklich starken Spielcharakter aus?
Starke Figuren werden von der Vergangenheit erschaffen.

Die Geschichte des Helden kann traurig oder fröhlich sein, und jede Handlung muss mit den dadurch festgesetzten Zielen übereinstimmen. Deshalb bin ich im Allgemeinen nicht gerade ein großer Fan von Nebenquests in Spielen …

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Hast du je daran gedacht, deine eigenen Spielcharaktere zu entwerfen?
Oh ja!

Wohin soll deine Kunst führen? Willst du eine Karriere daraus machen oder einfach Spaß daran haben?
Das wäre mein Traum! Wenn ich die Möglichkeit hätte, das zu tun, würde ich nicht zögern, am liebsten in der Videospielindustrie. Ich habe zwar keinen Abschluss, der mit Videospielen in Verbindung steht, bin aber ich mit großer Leidenschaft bei der Sache. Momentan zeichne ich einfach zum Spaß. Aber es hilft mir, mich zu verbessern, um später ein Profi zu werden.

Wie fühlt es sich an, deine Arbeit mit der breiteren Gamer-Öffentlichkeit zu teilen?
Manchmal bin ich etwas nervös. Aber ich bin froh, meine Kreationen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Ich glaube, dass ich noch immer lerne, und ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Community-Mitglieder gibt, die mir ein paar Tipps geben können.

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Was macht dich glücklich?
Das Gefühl, mich von einer Zeichnung zur nächsten zu verbessern.

Kommentare sind geschlossen.

2 Kommentare

  • Bl4ckD4yW4lk3r

    Ich kann zwar kein Französisch aber die Bilder sprechen für sich!
    Hut ab, die Bilder am Blog waren echt witzig!

  • Lord_Zocker

    Hast auch wirklich DU dieses Interview geführt? 🙂
    Aus Neugier bin ich mal auf den EU-Blog gegangen, wo ein anderer Autor behauptet er war’s 😀
    Die Bilder sind ziemlich gut. Leider kann ich auch kein Französisch – trotz 5 Jahren Zwangsunterricht der Sprache…

    P.S.Abatz 2, Zeile 3 hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen… jaja, ich bin pingelich 😉