MUBI-Update (13. Januar)

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Hi Leute. Es ist mal wieder Zeit für ein neues MUBI-Update. Es gibt jede Menge interessante neue Filme bei MUBI.

Ganz am Anfang möchten wir von unserer kleinen Retrospektive zum deutschen Provokateur Christoph Schlingensief berichten, der im letzten Jahr verstorben ist (Weitere Informationen zu diesem außergewöhnlichen und vielfältigen Künstler findet ihr hier). Diese bemerkenswerten und herausfordernden Filme erschaffen einen permanenten Zustand der Unsicherheit indem sie die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Kunst und Ärgernis sowie Intention und Aktion bombardieren. Das Programm enthält seinen ersten 16mm Film Für Elise (1982), Menu Total (1986), 100 Years of Adolph Hitler (1989) und Freakstars 3000 aus dem Jahr 2004. Als Einführung zu dem Künstler zeigen wir Frider Schlaich’s Dokumentation aus dem Jahre 2005, Christoph Schlingensief and His Films umsonst.

MUBI

Land of the Dead (George A. Romero, USA) Nur in der Schweiz

Romero braucht keine Einführung, was er aber vielleicht braucht ist eine neue Bewertung seiner Karriere. Das Glühen seiner ursprünglichen Erfolgswerke Night of the Living Dead und den darauf folgenden frühen Sequels mag langsam erlischen, seine aktuellen Rückblicke auf die Dead-Filme, wie der meta-digitale Diary of the Dead as dem Jahr 2007, Survival of the Dead aus 2009 und allen voran dieser Film aus dem Jahre 2005 zeigen den Künstler wieder in Höchtsform. Er ist weniger an den Horror-, bzw. Schreckmomenten interessiert, als an dem verheerendem sozialem und politischem Satire-Potential. Romero macht Filme wie sie sein sollten: Sorgfältig konstruiert, voller Charakter, lustig, fesselnd, knisternd und recht blutrünstig.

Die Lone Wolf and Cub-Serie (Japan) Nur in der Schweiz

Beginnend mit Lone Wolf and Cub: Sword of Vengeance (1972), basiert diese kultige und langlebige japanische Samurai-Serie auf einem unglaublich beliebten Manga. Beide, Manga und Film sind sehr einflussreich geworden — so hatten sie auch die etwas zweifelhafte Ehre, von Tom Hanks und Sam Mendes nicht ganz so detailliert in Road to Perdition neu aufgelegt zu werden.

The Meaning of Life (Don Hertzfeldt, USA)

Es hat ganze vier schmerzerfüllte Jahre Handarbeit gebraucht um Hertzfelds preisgekrönte Animation zu erschaffen. Dabei wurde das Riesige in Miniaturform gebracht. Die Evolution auf der Erde über eine Dauer von einer Milliarde Jahre in einem fantastischen Kurzfilm.

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