Haltet eure Pilotenanzüge bereit für Tom Clancy’s H.A.W.X. 2

3 0

In den letzten Monaten habe ich versucht, Elite-Pilot eines Kampfjets zu werden: Luftkämpfe, Ziele aus den Wolken heraus bombardieren, getarnte Gegner beschatten – das alles habe ich getan. Natürlich nicht im wirklichen Leben, denn ich bin Sorin Muresan, Community-Entwickler bei Ubisoft Rumänien. In meinem Job habe ich engen Kontakt mit den Entwicklern und rede mit den Fans, verfasse Nachrichten, erstelle Bildschirmfotos und Videos, organisiere Veranstaltungen und, was am härtesten von allem ist: Ich muss viele Spiele spielen. 😉 Das Spiel, an dem ich zuletzt gearbeitet und das mir viel Spaß gemacht hat, ist H.A.W.X. 2, ein Luftkampfspiel, das einer Achterbahnfahrt mit Feuerwerk gleicht.

Die erste Filmsequenz gab mir einen Einblick in die Tom-Clancy-Handlung: Ich befand mich mitten in einer weltweiten Verschwörung von Terroristen, die damit drohten, gestohlene Atomwaffen gegen jeden einzusetzen, der ihren Forderungen nicht nachkommt. Ich machte es mir also in meinem Sessel bequem, um mit meinem Abzugsfinger für ein wenig Recht und Ordnung zu sorgen.

[viddler id=622af227 w=545 h=327 playertype=simple]

Die erste Mission war noch einfach: Ich musste von der Luftwaffenbasis abheben und die Umgebung erkunden. Kein Problem! Voller Schub, abheben – nur der Himmel war die Grenze! Doch später fand ich heraus, dass die Landung nicht so einfach ist, besonders wenn man sie nachts auf einem Flugzeugträger versucht, selbst wenn der Onboard-Computer etwas mithilft. Dabei fällt mir auch wieder ein, dass man immer das Fahrwerk ausfahren sollte, bevor man eine Landung versucht. Ich weiß immer noch nicht, warum ich das einfach vergessen hatte – zweimal.

Tom Clancyís H.A.W.X. 2 - nighttime carrier landing

Wahrscheinlich lag es daran, dass ich schon eine Weile kein Luftkampfspiel mehr gespielt hatte. Wie auch immer, da saß ich nun im Cockpit und frischte meine Flugkünste auf. Ich erkannte viele Flugzeuge aus dem ersten HAWX-Teil wieder, aber sie verhielten sich anders. Wegen der viel wirklichkeitsnäheren Physik-Engine musste ich einige meiner alten Taktiken verwerfen, wie beispielsweise verkehrt herum zu fliegen, um die Bodenziele besser sehen zu können. Als ich das in H.A.W.X. 2 versuchte, stürzte das Flugzeug dem Boden entgegen und ich musste die Flugbahn permanent korrigieren.

Tom Clancyís H.A.W.X. 2 - flying through the mountains

Ich konnte mich aber schnell anpassen und verbessern, sodass ich besser und besser flog, nahe am Limit der Kontrolle. Während der Luftkämpfe gegen einige gerissene und wendige Gegner war das ein Muss. Sie wichen meine Raketen aus, konnten mich oft ausmanövrieren und schienen genau die richtigen Orte zu finden, sodass ich meine Zielsuchraketen nicht auf sie ansetzen konnte und ich sie stattdessen mit meinem Geschütz bearbeiten musste.

Tom Clancyís H.A.W.X. 2 -  dogfight

Selbst bei einer gerisseneren KI hatte ich immer noch viele Gelegenheiten, in den Szenarien alle Raketen und Bomben meines Arsenals einzusetzen. Bei manchen Missionen besaß ich radargelenkte Raketen, mit denen ich die Gegner aus sicherer Entfernung ausschalten konnte. Bei anderen Missionen wiederum vernichtete ich im Handumdrehen komplette Panzerstaffeln mit meinen Clusterbomben. Und ich hatte mächtigen Ego-Shooter-Spaß mit den Abstandsflugkörpern, die ich mit den Onboard-Kameras problemlos bis zum Einschlagspunkt lenken konnte.

Tom Clancyís H.A.W.X. 2 - cluster bomb

Zwecks Tempowechsel ließ mich das Spiel auch unbemannte Flugdrohnen in geheimen Aufklärungsmissionen steuern. Ich markierte die Bodenziele, die ich dann später hoch aus der Luft ausschaltete. Die Aufständischen haben meine Präzisionsbomben überhaupt nicht kommen sehen. Bei anderen Missionen, bei denen verbündete Bodentruppen in Schwierigkeiten steckten, gab ich nahe Luftunterstützung mit meinen AC-130-Gunships, mit deren sehr mächtigen Geschützen ich den Weg für die vorrückenden Einheiten freimachen konnte.

Tom Clancyís H.A.W.X. 2 - gunship

Und je mehr ich spielte, desto mehr bekam ich zurück. Ihr werdet wissen, was ich meine, wenn ihr euch mir in einem Multiplayer-Team-Deathmatch anschließt und seht, wie ich den Waffenschacht meines Flugzeugs mittels des neuen Flugzeugbeherrschung-Systems individuell gestaltet habe. Die Demo für das PS3-System ist bereits verfügbar. Holt sie euch und trainiert schon mal! Das Spiel wird in zwei Wochen erhältlich sein, und ich erwarte euch in der Spiel-Lobby.

Kommentare sind geschlossen.

3 Kommentare

  • Schöner Bericht, das Game rockt echt! 🙂

  • Oh mein Gott. Habe erst vorgestern die HAWX-Demo des ersten Teils gespielt und dachte mir „das ist spaßig, aber irgendwas fehlt“ und nun lese ich diesen Artikel hier und bin sowas von angefixt, den zweiten Teil anzutesten. Werde mich gleich mal in den Store begeben und drauf losfliegen. 😀

    Danke für diesen Vorgeschmack! Hoffentlich macht es genauso viel Spaß, wie hier vermittelt wird. 🙂

  • Ich fand die Demo ernüchternd. 🙁

    Mir fehlt vor allem der künstliche Horizont. Ist nicht schön wenn man im Dogfight plötzlich nicht mehr weiß wo oben und unten ist.
    Natürlich ist das ganze eher ein Arcarde-Game als Simulator, aber die Landung auf dem Carrier oder das Tanken sind so unrealistisch und so leicht, dass man nur so ungefähr die Richtung treffen muss und schon ist es geschafft.