FIFA 11 auf der E3

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Ganz versteckt in einer Ecke des EA-Standes auf der E3 gab es einen kleinen Raum. In der Ecke des Raumes konnten wir, zwischen vielen Bildschirmen auf denen Madden und NBA-Spiele gezeigt wurden, zum ersten Mal eine Runde FIFA 11 spielen.

FIFA 11 Nani

David Rutter vom EA Sports Entwicklerteam führte uns durch die spielbare Version.

Wie immer bei FIFA haben wir versucht, auf unseren Erfolgen aufzubauen und das Gameplay an das Feedback der Nutzer anzupassen. Die zwei Dinge über die wir heute sprechen möchten sind Persönlichkeit, ein verbessertes Feature mit dem wir die individuellen Spieler noch realistischer gestalten möchten, und das verbesserte Passspiel.

Er demonstrierte das Persönlichkeitsfeature indem er Andrej Arshavin in der Trainingsarena spielte. Wie man es erwarten konnte, ist der Spieler sehr schnell und hat den Ball immer eng am Fuß. Wenn er im Gegensatz dazu zu Sol Campbell wechselte, wurden die Bewegungsradien beim Spieler größer und der Ball wurde beim Dribbling weiter nach vorne gespielt.

FIFA 11 Arshavin

Es gibt drei Dinge auf die wir uns konzentriert haben um die Spielerpersönlichkeit darzustellen: Das Aussehen des Spielers, seine Bewegungen und seine Attribute. Im Moment haben wir mehr als 30 Attribute in der Spielmechanik. Wir haben auch die Anzahl der Körpertypen erhöht so dass wir jetzt in der Lage sind, eine größte Bandbreite an Spielertypen anzubieten.

Was wir dieses Jahr auch gemacht haben, ist, auf das Feedback zu reagieren, dass es viel zu leicht war, einfach ein paar „Ping-Pong“-Pässe über den Rasen zu schicken. Deswegen haben wir eine viel realistischere Pass-Simulation integriert.

FIFA 11 Ivanovich

Es gibt jetzt einen Powerbalken am unteren Rand auf dem ein kleiner Marker anzeigt, wie stark man für den perfekten Pass treffen muss. Trifft man den Marker nicht, wird die Richtung des Passes nicht verändert, aber der Ball könnte zu langsam zum Ziel kommen und damit abgefangen werden, oder aber er kommt zu hart an und ist schwieriger zu kontrollieren. Ihr werdet auch für sehr schwierige Pässe bestraft. Wenn ihr zum Beispiel eine komplette 180° Drehung machen wollt, wird sich euer Spieler zwar drehen und den Pass spielen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass er dabei hinfällt und die Genauigkeit darunter leidet.

Nach der Präsentation zockten wir eine Runde und besiegten einen amerikanischen Journalisten mit 6:0. Er fragte uns danach: „Welchen Knopf muss ich zum Tore schießen drücken?“

Rutter versprach uns weitere Ankündigungen gegen Ende des Jahres. Ich freue mich ganz besonders darauf, meine eigenen Fangesänge zu schreiben wir diesen Klassiker aus dem Ruhrgebiet:

Kohle unter unsern Füßen,
Schlote ragen hoch hinaus!
Unsre Heimat Ruhrrevier;
Unser Klub der S04!
Ja so ist es und so wird es ewig sein!

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1 Kommentar

  • Da bin ich aber gespannt, ob das neue FIFA zu überzeugen weiß. Ich werde es mir nur kaufen, wenn entscheidende Verbesserungen vorhanden sind. Für ein „Update“ mit bissl Gameplay-Tuning das auch per Patch in FIFA 10 möglich gewesen wäre, habe ich persönlich kein Geld übrig.