Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands: Last Rites – alles über das große Update

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Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands: Last Rites – alles über das große Update

Die Entwickler von Ubisoft Bordeaux geben Einblicke in die neue Story-Mission von Ghost Recon Wildlands, neue Features und mehr.

Ghost Recon Wildlands: Last Rites ist ein großes Update ohne zusätzliche Kosten, das ab sofort für PS4 und PS5 verfügbar ist. Es bringt frische Inhalte ins Spiel – darunter eine packende neue lineare Story-Mission, neue Anpassungs-Features fürs Gameplay sowie 4K und 60 FPS auf PS5 und PS5 Pro. Was euch genau erwartet, haben wir im exklusiven Interview mit Olivier Leonardi, Creative Director bei Ubisoft Bordeaux, und Yossef Benzeghadi, Live Strategy & Analytics Director, besprochen.

Wildlands ist vor fast einem Jahrzehnt erschienen. Was könnt ihr uns über die Community erzählen, die sich bis heute mit dem Spiel beschäftigt?

Yossef: Wildlands ist ein echtes Juwel innerhalb der Ghost Recon-Community, und viele erinnern sich gerne an den Kampf gegen das Santa Blanca-Kartell. Ob solo oder im Koop mit bis zu vier Spielern – diese einzigartige Mischung aus Open World und packendem taktischem Militär-Shooter in Third-Person-Perspektive hat den Test der Zeit bestanden.

Damals war ich Teil des Wildlands-Live-Teams, und wir haben uns viel Zeit genommen, um alle Spielweisen, Spielerprofile und Spielstile zu erfassen, die sich in der Community abzeichneten. Das war unser goldener Kompass für die gesamte Zeit nach dem Launch. So entstanden verschiedene Fan-Lieblinge, die natürlich bis heute verfügbar sind – etwa der fordernde Ghost Mode oder mehrere Missionen aus dem Clancy-Universum mit Splinter Cell oder Rainbow Six Siege.

Ein Element ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben: eine Gruppe, die wir anfangs „Sandbox-Spieler“ nannten. Ehrlich gesagt haben wir zuerst nicht verstanden, was sie in unserem bolivianischen Wildlands eigentlich treiben. Je tiefer wir gruben – vor allem dank Community-Interviews und datengestützter Playtests -, desto klarer wurde es: Sie spielten Rollenspiele. Das reichte von kooperativer Mil-Sim bis hin zu selbst auferlegten Zusatz-Herausforderungen, einfach aus Spaß – manche brauchten Stunden, um eine einzige Mission perfekt abzuschließen. Unzählige Spieler nutzten alles, was das Spiel zu bieten hatte, um ihr Erlebnis auf die nächste Stufe zu heben.

Die vielen Anpassungsmöglichkeiten und die große Entscheidungsfreiheit des Spiels wurden überall gelobt – für uns einer der Hauptgründe, warum Spieler sich bis heute mit Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands beschäftigen. Mit Last Rites knüpfen wir an dieses Erbe an – und es gab nie einen besseren Zeitpunkt, um einzusteigen!

Erzählt uns für den Anfang, welche Features ihr mit Last Rites hinzufügt – und warum.

Yossef: Zunächst einmal – und auf vielfachen Wunsch – freuen wir uns sehr, 4K und 60 FPS auf PS5 und PS5 Pro bestätigen zu können!

Um Rollenspiel-Fans noch mehr Flexibilität zu bieten und allen mehr Zugänglichkeit und Entscheidungsfreiheit zu ermöglichen, fügen wir außerdem verschiedene neue Einstellungen hinzu, mit denen ihr experimentieren könnt. Mit den neuen Ghost-Parametern im Optionsmenü könnt ihr den sofortigen Tod bei nur einem Treffer oder unbegrenzte Wiederbelebungen aktivieren, zwischen einer oder zwei Primärwaffen wählen und entscheiden, ob beim Nachladen übriggebliebene Munition erhalten bleibt. 

Mit den neuen Welt- und Sitzungseinstellungen auf der Lobby-Seite kontrolliert ihr die Welt selbst! 

Vom Wetter über die Tageszeit bis hin zu Alarmen, Störsendern und sogar der Häufigkeit feindlicher Patrouillen – ihr gestaltet euer ganz eigenes Erlebnis. 

Im Koop könnt ihr sogar Friendly Fire aktivieren – für mehr Realismus oder für lockere PvP-Rollenspiel-Szenarien mit euren Freunden. Außerdem erweitern wir bestehende Kategorien im Optionsmenü: HUD und Benutzeroberfläche sind anpassbarer denn je, und mit den neuen Schwierigkeitseinstellungen lassen sich Elemente wie die Wahrnehmung eurer Gegner, die Ausdauer oder die Zerstörbarkeit von Fahrzeugen und vieles mehr im Detail justieren!

Und dann ist da natürlich Last Rites selbst! Eine brandneue Story-Mission, in die ihr sofort einsteigen könnt. In einem düstereren, bedrückenderen Bolivien betreten die Ghosts eine Region, die von Los Penitentes kontrolliert wird – einem neuen fanatischen Kult, den Glaube, Opferbereitschaft und gewaltsame Gerechtigkeit vereinen. Seine Mitglieder stammen aus allen Gesellschaftsschichten und machen die Umgebung zu einer ständigen Bedrohung. So geraten die Ghosts in eine spannungsgeladene Geschichte voller Verrat und moralischer Grauzonen. Angeführt werden sie von einer rätselhaften neuen Gegenspielerin: La Llorona.

Außerdem gibt es jede Menge neue Anpassungsoptionen für euren Ghost-Charakter und eure Teamkameraden, und viele Waffen und Ausrüstungsgegenstände wurden ohne zusätzliche Kosten freigeschaltet – darunter bisher unveröffentlichte Tarnmuster und bisher nicht mehr erhältliche Challenge-Belohnungen. Alle Ghost War-PvP-Klassen lassen sich jetzt zusammen mit vielen weiteren Items im Ingame-Shop ohne zusätzliche Kosten freischalten. 

Und ja: Zum 25-jährigen Jubiläum von Tom Clancy’s Ghost Recon kommen neue Character Smith-Gegenstände dazu, inklusive eines mysteriösen Operator-Skins, den ihr durch den Abschluss von Last Rites freischaltet. Ein besonderer Dank geht an das talentierte Team von Ubisoft Bordeaux, das all das möglich gemacht hat!

Zu guter Letzt sichern sich PlayStation Plus-Mitglieder einen brandneuen, exklusiven Iconic Skin von La Llorona, schalten die mächtige P416 Micteca frei und setzen mit der neuen 4-SHUR Blue Leader-Sonnenbrille auf Präsidenten-Chic. Viel Spaß!

Last Rites ist zum Teil aus Community-Feedback entstanden. Wie habt ihr dieses Feedback gesammelt und priorisiert?

Olivier: Wir haben uns mit unseren Community-Leadern getroffen und sehr offen mit ihnen gesprochen. Ziel war es, das ungefilterte Feedback der Community in umsetzbare Erkenntnisse zu verwandeln, die das Spielerlebnis verbessern und gleichzeitig die Kernprinzipien des Spiels unterstützen. Das haben wir über verschiedene Kanäle gemacht, nach Themen strukturiert und dann nach Spieler-Impact, Intensität und Übereinstimmung mit verschiedenen Spielerprofilen priorisiert. Wir wissen, dass ein großer Teil unserer Community begeisterte Rollenspieler sind – also haben wir einige Features gezielt auf ihre Wünsche zugeschnitten.

Yossef: Die Arbeit an Last Rites war eine regelrechte archäologische Expedition. Schon ganz früh im Projekt haben wir alle Erkenntnisse geteilt, die wir damals nach dem Launch von Ghost Recon Wildlands gesammelt hatten – das war für das Team extrem wertvoll. Sie dienten uns als Spiegel, um zu überlegen, was wir mit Last Rites umsetzen und ausprobieren könnten – eine Vision, die wir dank der wertvollen Community-Gespräche, die Olivier erwähnt hat, immer weiter verfeinert haben. 

Ihr merkt schon: Wir reden viel über Rollenspiel. Das ist das Paradebeispiel für etwas, das wir damals gerne weiter ausgelotet hätten – umso mehr freuen wir uns, dass wir es jetzt priorisieren konnten. Gleichzeitig wissen wir, dass viele unserer Spieler gut gemachte Story-Missionen lieben – und genau deshalb liefern wir mit Last Rites auch in dieser Hinsicht ab!

Erzählt uns von den neuen Story-Inhalten: Woher kommt La Llorona, konzeptionell gesehen?

Olivier: La Llorona ist zu einer unantastbaren Ikone geworden – eine wiederauferstandene Richterin, die das bolivianische Volk fast wie eine Heilige verehrt. Sie versammelt ergebene Anhänger um sich, zwingt sie, Masken zu tragen, löscht so ihre Individualität aus und verlangt absoluten Gehorsam. Diese Jünger, bekannt als Los Penitentes, vollstrecken gnadenlos ihren Willen und üben erbarmungslose Vergeltung an allen, die mit den Ereignissen zu tun haben, die ihr Schicksal besiegelten.

Wir wollten eine Antagonistin, die düster und komplex ist – aber auch zutiefst verletzt, verraten von den Menschen, die sie liebte und denen sie vertraute. La Llorona hat überlebt, aber das Überleben hatte seinen Preis. Der Verrat zerstörte ihr Zugehörigkeitsgefühl und ließ sie in der Schwebe zwischen dem, was sie war, und dem, was sie gerade wird. Ihre Rache richtet sich nicht nur nach außen: Sie ist ein Weg, die Kontrolle zurückzugewinnen und dem Schmerz einen Sinn zu geben. Sie wird zu einer Kraft roher Gerechtigkeit und Zerstörung.

Die Mission wird als „verstörend“ beschrieben, und die Erzählung verändert sich im Spielverlauf. Wie weit seid ihr bei der Tonalität gegangen – und warum wolltet ihr diesmal düsterer werden?

Olivier: Wir wollten die neue Mission als ganz gewöhnlichen Einsatz beginnen lassen: Die Spieler schlüpfen wieder in Nomads Stiefel und führen die Ghosts an, die tun, was sie am besten können. Doch schnell nimmt alles eine andere Wendung: Die vertraute bolivianische Umgebung wird unheimlich, und die Ghosts werden Zeugen des Zorns von La Llorona – der sich gegen alle richtet, die für ihr Schicksal verantwortlich sein könnten, allen voran die korrupte bolivianische Regierung und ihr bewaffneter Arm Unidad. Je weiter die Ghosts in ihr Territorium vordringen, desto mehr erfahren sie über ihre abgründige Persönlichkeit und die Ergebenheit ihrer Jünger. Über Dokumente und Audioaufnahmen, die in der Spielwelt verstreut sind, erfahrt ihr mehr über ihre Ziele und darüber, was sie für das bolivianische Volk bedeutet.

Zur Predator-Mission: Was musstet ihr technisch oder kreativ tun, um sie so zurückzubringen, dass sie sich 2026 richtig anfühlt? Und warum ist die Predator-Mission eurer Meinung nach ein Fan-Liebling?

Yossef: Der Predator hatte sich vor ein paar Jahren aus dem Spiel geschlichen – aber wir freuen uns riesig, sagen zu können: Er ist zurück! 

Wenn es eine Sache gab, die die Spieler im Spiel vermisst haben, dann war es die Mission The Jungle Moved. Das Setting, die Atmosphäre, der Dschungel, die Musik, das Sounddesign, dieser legendäre, fordernde Predator-Bosskampf – das passte einfach perfekt zu Wildlands.

 Begebt euch einfach in der Hauptkampagne in die Provinz Caimanes und legt los. Wir haben alles so belassen, wie es war, um dem Original treu zu bleiben!

Wenn ihr die Mission abschließt, schaltet ihr die fantastische Predator-Bio-Maske samt legendärer Wärmesicht frei – falls ihr damals keine Gelegenheit dazu hattet. 

Auch das Predator-Paket ist wieder da, und die früheren Belohnungen der Predator-Herausforderungen wie die Predator-Gesichtsbemalung gibt es jetzt als zusätzliche Missionsbelohnungen für alle.

Natürlich profitiert diese Mission – wie alles andere im Spiel – von den technischen Verbesserungen, die wir mit Last Rites einführen. Dank flüssiger 60 FPS weicht ihr dem einen oder anderen Angriff des Predators leichter aus – gut vorbereitet solltet ihr trotzdem sein. 

Aber keine Sorge: Wenn es blutet, können wir es töten.

Was sollen die Spieler aus Last Rites mitnehmen – gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, auf den ihr besonders stolz seid?

Olivier: Ich denke, der Moment in Vargas Villa – die Enthüllung von La Llorona mit ihrer weinenden Witwenmaske, die Konfrontation mit den Kultisten der Los Penitentes und das, was Nomad dort entdeckt – ist gleichermaßen ein starker Gameplay- wie Story-Moment. Er verändert für Nomad alles: Er stellt Emily Price zur Rede, seine CIA-Verbindungsfrau, um zu verstehen, was diese brutale Verwandlung ausgelöst hat.

Neu im Spiel? Spielt Ghost Recon Wildlands mit Ubisoft+ Classics – erhältlich als eigenständiges Abo und enthalten für Mitglieder von PlayStation Plus Premium und PlayStation Plus Extra.

Die Standard und Definitive Edition von Ghost Recon Wildlands sind außerdem im PlayStation Store erhältlich. Die neue Definitive Edition enthält das Basisspiel, den Season Pass und den Year 2 Pass sowie vier zusätzliche Inhaltspakete: Quick Start, Deluxe, Nightfall Protocol und Cold Eye. Für bestehende Besitzer gibt es zudem ein Upgrade auf die Definitive Edition.

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