
Am 4. September kehrt Capcoms Kultreihe zurück und wir haben die neuste Preview gespielt.
Am 4. September ist es endlich soweit: Capcoms legendäres Samurai-Action-Franchise kehrt mit Onimusha: Way of the Sword zurück. Ihr übernehmt die Rolle des berühmten Samurais Miyamoto Musashi und müsst euch in der mystischen Welt des frühen Edo-Zeitalters einer höllischen Gefahr stellen. Wenn euch das markante Gesicht von Miyamoto bekannt vorkommt, liegt ihr richtig. Es ist dem bekannten japanischen Filmstar Toshirô Mifune (u. a. Yojimbo – Der Leibwächter, Die sieben Samurai) nachempfunden. Eine stimmigere Besetzung hätte Capcom kaum wählen können.

Miyamoto Musashi wurde gegen seinen Willen zum Onimusha auserkoren und trägt den mächtigen Oni-Handschuh, aus dem eine mysteriöse weibliche Stimme zu ihm spricht. So ist sein Schicksal von nun an vorbestimmt: Er muss gegen die schrecklichen Genma antreten und die teuflische Brut besiegen, um Kyoto vom Bösen zu befreien. Die neue Preview knüpft direkt an die Anspielversion aus dem letzten Jahr an, in der Miyamoto den heiligen Kiyomizudera-Tempel in Kyoto erreichen und sich in einem herausfordernden Zweikampf seinem größten Widersacher Sasaki Ganryu stellen musste, der ebenfalls einen Oni-Handschuh trägt.
Werdet zum Meister der ikonischen Issen-Technik
Das vielschichtige Kampfsystem ist das Herzstück des actionreichen Samurai-Abenteuers. In den Schlachten gegen halbverweste Genma-Krieger oder den fliegenden Kubi Akari nutzt ihr euer Schwert für schnelle Angriffe und langsamere, aber mächtige Hiebe. Mit der Kreistaste weicht ihr Angriffen aus und mit L1 blockt ihr die Attacken der Feinde ab. Mit perfektem Timing wehrt ihr Angriffe nicht nur ab, sondern kontert sie sofort mit einem starken Gegenstoß, der den Gegner ins Taumeln bringt. Ist ein Genma bereits schwer angeschlagen, beendet ihr den Kampf mit einem spektakulär in Szene gesetzten Finisher, optional könnt ihr euch die entsprechende Tastenkombination auf dem Bildschirm anzeigen lassen.

Ihr müsst aber nicht immer sofort mit gezücktem Schwert losstürmen: Schleicht euch an Genma hinterrücks an und erledigt sie mit einem Schlag, lasst sie durch geschicktes Ausweichen in eine Mauer laufen, was sie betäubt oder schnappt euch einen herumstehenden Handkarren und schiebt ihn mit voller Wucht auf eine Gruppe der dämonischen Monster. Das richtet bereits einen hohen Schaden an und ihr könnt die Überlebenden dann leichter mit eurem Schwert niederstrecken.
Wenn ihr den Genma in den Kämpfen Schaden zufügt, erscheinen verschiedenfarbige Seelen, die ihr per Knopfdruck einsammelt. Rote Seelen benötigt ihr, um mit der Zeit zahlreiche Verbesserungen eurer Fähigkeiten freizuschalten, gelbe Seelen regenerieren eure Lebenskraft und blaue Seelen laden die Oni-Kraft auf. Aber denkt daran: Die wertvolle Ressource verschwindet nach einer Weile, sammelt sie deshalb möglichst schnell ein.

In den Kämpfen gegen besonders starke Gegner und die herausfordernden Bosse werdet ihr mit den Standard-Attacken nicht so einfach zum Ziel gelangen. Ihr müsst mit der Zeit Issen, die ikonische Onimusha-Technik, meistern, die dem Kampfsystem zusätzliche Tiefe verleiht. Beim Issen, einem besonders starken Konterangriff, ist das Timing entscheidend. Setzt ihr die Technik im richtigen Moment ein, landet ihr einen kritischen Treffer, der den Kampf zu euren Gunsten entscheiden kann. Habt ihr mit euren Schlägen die Ausdauer eines Gegners reduziert, wird er erschöpft. Das ist der Zeitpunkt für einen Bruch-Issen, der die Verteidigung durchbricht und Gegner niederstreckt.
Tretet ihr gegen mächtige Bosse an, könnt ihr bei einem Bruch-Issen ein Körperteil anvisieren und den Gegner so gezielt schwächen. Das ist aber noch lange nicht alles, denn mit dem Ketten-Issen entfesselt ihr einen Sturm an Schlägen, der mehrere Feinde der Reihe nach trifft. Bevor ihr euch in die Bosskämpfe stürzt, solltet ihr euren Hozuki-Beutel mit den heilenden Früchten gefüllt haben und die besten Talismane zur Verbesserung eurer Statuswerte nutzen, die ihr auf eurem Weg gefunden habt.

Mächtige Oni-Fähigkeiten
Ein wichtiges Werkzeug, um gegen die Ausgeburten der Hölle zu bestehen, ist euer mächtiger Oni-Handschuh, der euch besondere Fähigkeiten verleiht. Mit der Oni-Sicht werden auf Knopfdruck versteckte Objekte sichtbar gemacht und ihr findet so geheime Schriften oder Blockaden, die ein Weiterkommen verhindern. Zu den Oni-Kampfkünsten gehört auch der verheerende Spezialangriff „Die zwei Himmlischen“, mit dem ihr Gegnern massiv Schaden zufügt und ihnen mehr gelbe Seelen entzieht. Ist eure Oni-Anzeige vollständig gefüllt, führt ihr die Oni-Künste im Kampf mit der Taste R1 aus.

Im Verlauf eurer Reise durch das Genma-verseuchte Kyoto erhaltet ihr weitere Oni-Waffen, die ihr auch brauchen werdet. Da wäre zum Beispiel der Oni-Bogen, mit dem ihr nicht nur außer Reichweite eures Schwertes stehende Gegner wie die lästigen Genma-Bogenschützen ausschaltet, sondern auch Umgebungsrätsel löst, indem ihr ansonsten unerreichbare Schalter aktiviert und so den Weg frei macht. Und schießt unbedingt auch auf schwebende Felsen, die nach einem Pfeiltreffer mit voller Wucht auf den Boden krachen und alles an Gegnern unter sich begraben. Eine weitere Oni-Waffe ist die Lanze Sturmbringer, mit der ihr ganze Gruppen auf Abstand haltet. Entfesselt ihre Oni-Kraft und erzeugt einen vernichtenden Feuersturm, der alle Genma im Umkreis in Brand steckt.
Passt auf, was ihr euch wünscht
Wenn ihr Kyoto erkundet, werdet ihr auf eine Frau stoßen, die mit verbundenen Augen auf einer Bank sitzt. Sie erzählt euch, dass sie darunter gelitten hat, dass die Menschen ihren Anblick hässlich fanden und sie das auch spüren ließen. Ihr sehnlichster Wunsch war es, die Ablehnung nicht mehr sehen zu müssen. Ihr Wunsch wurde erfüllt, indem sie erblindete. So hatte sie sich das aber sicher nicht gedacht. Weitere Wunschopfer findet ihr in der Umgebung: Beispielsweise ein Mann, der seine Knieschmerzen loswerden wollte und nun das ganze Bein verloren hat oder ein verliebtes Paar, was für immer zusammen sein wollte. Auch der Wunsch wurde erfüllt, indem sie jetzt als engumschlungene Puppen die Ewigkeit verbringen.

Für die fiesen Schicksale ist ein besonders schrecklicher Genma verantwortlich und ihr bekommt es in einem der härtesten Bosskämpfe der Preview mit Rasho-gan, dem Wunschverdreher, zu tun. Das gruselige Monstrum mit mindestens einem Dutzend Armen ist schnell, weicht flink euren Angriffen aus und wenn es euch an sich heranzieht, verliert ihr jedes Mal ein gutes Stück eurer Lebensenergie. Macht euch also auf einen langen und harten Kampf gefasst. Solltet ihr Probleme haben zu bestehen, dann könnt ihr auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad anpassen und zwischen dem sehr herausfordernden Action-Modus und dem Story-Modus wechseln, bei dem die Gegner weniger aggressiv auftreten.

Uns hat die spannende, mystische Geschichte, die stimmungsvolle Präsentation und vor allem das geschmeidige, actionreiche Kampfsystem in bester Onimusha-Tradition sofort wieder gepackt. Wir können es kaum erwarten, am 4. September mit dem Helden Miyamoto Musashi in die Schlacht gegen die teuflischen Genma zu ziehen. Freut ihr euch auch schon auf Onimusha: Way of the Sword? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.









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