Ace Combat 8: Wings of Theve angespielt – Über den Wolken ist die Hölle los

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Ace Combat 8: Wings of Theve angespielt – Über den Wolken ist die Hölle los

Explosive Action hoch oben am Himmel.

„Hochziehen!“ „Hochziehen!“ hören wir unsere Begleiter über unsere Kopfhörer rufen, während uns eine gegnerische Rakete immer näher kommt. Im letzten Moment gelingt es uns, unseren Kampfflieger vor dem Aufprall auf dem Boden wieder gen Himmel zu lenken und der todbringenden Explosion zu entgehen – ein echter Adrenalinrausch!

Halsbrecherische Situationen wie diese haben wir in der PC-Version von Ace Combat 8: Wings of Theve nahezu regelmäßig erlebt, die wir mit einem PS5-Controller während eines Preview-Events in Paris für fünf Stunden anspielen durften. Was die Vorschau-Version des Arcade-Flugspiels außerdem zu bieten hatte, verraten wir euch in den nachfolgenden Zeilen!

Die Schwinge von Theve muss überdauern

Während der ersten Hälfte des Events durften wir uns in den Anfang der Singleplayer-Kampagne stürzen, genauer in die ersten fünf Missionen. Über diese dürfen wir euch allerdings noch nicht allzu viel erzählen, weshalb wir uns lieber kurz fassen: Die Story spielt im Jahr 2029 und setzt damit zehn Jahre nach dem Vorgänger AC7 an. Wir sind in die virtuelle Haut eines Kampfpiloten geschlüpft, der vom offenen Meer gerettet wurde.

Ace Combat 8: Wings of Theve angespielt – Über den Wolken ist die Hölle los

Wenig später wurden wir auf den bereits etwas in die Jahre gekommenen Flugzeugträger “Endurance” verfrachtet, wo wir uns schnell wieder zum Dienst melden mussten. Immerhin herrscht Krieg und jeder Mann wird gebraucht! So begann unsere erste Mission, die jedoch einen überaus unvorhergesehenen Verlauf nehmen sollte. All dies haben wir übrigens aus der Ego-Perspektive erlebt, ein Novum in der ikonischen Spielereihe!

Nachdem wir erneut aus dem Wasser gefischt werden mussten, haben wir auf der Endurance den Codenamen “Schwinge von Theve” erhalten. Ein Name, der gegnerischen Kämpfern bereits seit Jahren das Fürchten lehrt. Ein Umstand, den sich unsere Vorgesetzten weiterhin zu Nutzen machen wollen und so müssen wir schnellstmöglich zu einem waschechten Fliegerass heranreifen, um dem Namen gerecht zu werden!

Mitreißende Flieger-Action!

Nach einem gut verständlichen Tutorial, das uns mit den Grundlagen der Steuerung nach und nach vertraut gemacht hat, durften wir auch schon unsere ersten Missionen antreten. Wir haben einen verbündeten Kreuzer verteidigt oder auch eine Basis in einer Bergregion vor feindlichen Attacken beschützt. Immer wieder sind neue Wellen an gegnerischen Kampfflugzeugen in unseren Luftraum eingedrungen, die wir zurückschlagen mussten. Glücklicherweise waren wir hierbei nicht komplett auf uns allein gestellt.

Während jeder unserer Missionen, die mit einer Cutscene und einem kleinen Briefing eingeführt worden sind, standen uns in Ace Combat 8: Wings of Theve nämlich drei KI-Begleiter zur Seite, denen wir kurze Kommandos erteilen durften. So haben sie zum Beispiel Gegner in die Mangeln genommen oder uns vorübergehend abgeschirmt. Das hat bereits ganz gut geklappt, doch sie hätten gerne noch etwas aktiver agieren dürfen.

Dafür ist die Steuerung an sich bereits sehr gut von der Hand gegangen und nach wenigen Missionen konnten wir auch anspruchsvollere Flugmanöver bereits ziemlich gut ausführen. Den Entwicklern ist es hierbei gelungen, eine gute Balance zwischen spaßigem Arcade-Gameplay und angenehm fordernden “Realismus” zu finden. Auf diese Weise sollen sowohl langjährige Ace-Combat-Fans als auch Serien-Neulinge auf ihre Kosten kommen.

Bildgewaltige Kettenzerstörung

Nachdem wir uns in den ersten fünf Story-Missionen ausgetobt hatten, die bereits einige tolle Momente zu bieten hatten – unser Highlight war dabei der Auftakt der Mission in den Bergen, der unsere ersten Luftkämpfe mit einem mitreißenden Rocksong untermalt hat –, durften wir uns anschließend noch in ein paar Freie Missionen stürzen, die euch in abgeschlossene Szenarien abseits der Haupthandlung hineinwerfen.

Hier mussten wir zum Beispiel den Angriff einer gegnerischen Streitmacht auf eine Insel unterbinden, die sowohl vom Meer als auch aus der Luft angegriffen wurde. In einer anderen AC8-Quest war es unsere Aufgabe, mehrere riesige Bomber vom Himmel zu holen, die jeweils von mehreren kleineren Fliegern beschützt worden sind, während ein Sturm tobte.

In der letztgenannten Mission kam übrigens auch ein neues Gameplay-Feature zum Tragen, die sogenannte Chain Destruction, also Kettenzerstörung. Wenn wir den oben fliegenden Bomber zuerst abgeschossen hätten, wäre dieser in die unter sich befindlichen Flugzeuge gestürzt und hätte diese in einer bildgewaltigen Explosion mit sich in die Tiefe gerissen. Ein schönes Feature, das euch dafür belohnt, eure Ressourcen möglichst sinnvoll einzusetzen.

Was hat Ace Combat 8 auf der PlayStation 5 (Pro) zu bieten?

Während des Preview-Events durften wir jedoch nicht nur fünf Stunden mit Ace Combat 8: Wings of Theve verbringen, sondern uns auch, gemeinsam mit zwei Kollegen, mit Brand Director Kazusato Kono und AC8-Produzent Manabu Shimomoto unterhalten. Diese Chance haben wir genutzt, um beide auf die PS5-Version des Spiels anzusprechen.

Auf der PlayStation 5 werden Spielerinnen und Spieler die Auswahl zwischen einem Grafik-Modus und einem Performance-Modus haben. Auf der PS5 Pro wird Ace Combat 8 in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde laufen. Der Performance-Modus bietet indes zwar nur 2K, dafür allerdings konstante 60 Bilder pro Sekunde, was für ein flüssigeres Spielerlebnis sorgt.

Doch nicht nur die Grafik soll von den Möglichkeiten der PS5 profitieren, sondern auch der Sound. “Wir nutzen die Tempest-Audio-Funktion der PS5 […] sowie die von uns selbst entwickelte Sound-Engine. Sowohl das Spielgeschehen als auch die Cutscenes werden in 3D-Audio wiedergegeben, wodurch ein besonders intensives Erlebnis entsteht”, hat uns Shimomoto-san erklärt. Es sei sehr wichtig gewesen, die Immersion sowohl durch die Ego-Perspektive als auch “durch das Sounddesign” zu verstärken.

Fazit

Ace Combat 8: Wings of Theve hat uns direkt in seinen Bann gezogen, was nicht nur der mitreißenden audiovisuellen Inszenierung, sondern vor allem dem krachenden Gameplay zu verdanken ist. Das Story-Tutorial hat zudem, im direkten Vergleich mit den Vorgängern, einen deutlich besseren Job gemacht, uns mit der Steuerung vertraut zu machen. Deshalb fühlten wir uns für die auf uns wartenden Aufgaben gut gerüstet.

Das Spielgefühl war dabei genauso rasant, wie wir es uns gewünscht hatten: Mit einem halsbrecherischen Tempo durch die malerische Wolkendecke zu brechen, während uns Gegner verfolgen und wir gleichzeitig das nächste Ziel anvisieren, ist schlichtweg großartig! Ein paar Fragen bleiben zwar noch offen, etwa zur Story und dem während des Events bestätigten Multiplayer-Part. Dennoch sind wir bereits jetzt sehr guter Dinge, dass uns mit dem Action-Flugspiel eine der mitreißendsten Spielerfahrungen 2026 erwarten dürfte.

Jetzt seid ihr gefragt: Freut ihr euch schon auf Ace Combat 8: Wings of Theve? Verratet es uns wie gewohnt unten in den Kommentaren!

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