007: First Light Ersteindruck – Werdet mit Stealth, Action und Charme zum berühmtesten Spion aller Zeiten

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007: First Light Ersteindruck – Werdet mit Stealth, Action und Charme zum berühmtesten Spion aller Zeiten

IO Interactive kombiniert intensive, kinoreife Action mit spielerischer Freiheit und Improvisation, um die Anfänge von James Bond zu erzählen.

Dieser Ersteindruck beleuchtet die ersten drei Missionen von 007: First Light und zeigt, wie IO Interactive das Erbe von Hitman nutzt, um die Ursprungsgeschichte von James Bond zu formen. Der Bericht deckt die spielerische Freiheit, das taktische Stealth-System sowie die technische Einbindung des DualSense Controllers und der PS5-Features ab.


Als angekündigt wurde, dass der Entwickler von HITMAN World of Assassination mit 007: First Light eine Umsetzung des James Bond Franchise plant, war sofort klar: das passt zusammen wie Gin und Wodka (geschüttelt, nicht gerührt). In der Hitman-Reihe dreht sich alles darum, im Verborgenen zu agieren, mit List und Schläue vorzugehen und zu improvisieren: wie maßgeschneidert für den wohl berühmtesten Spion aller Zeiten.

Vor Kurzem konnte ich drei Missionen von 007: First Light ausprobieren und selbst erleben, wie IOI ein Bond-Spiel entwickelt hat, dass Action mit methodischem Spionage-Gameplay kombiniert.

Die Anfänge eines Agenten

Anders als die Filmreihe erzählt 007: First Light eine Geschichte, die in der Gegenwart spielt und die Anfänge von James Bond neu schreibt. Als wir den IO-Bond das erste Mal treffen, dient er in der Royal Navy als Crewmitglied auf Mission in Island. Aus heiterem Himmel treffen Raketen die beiden Helikopter auf der Mission und sie stürzen an der nahe gelegenen Küste ab. Bond erreicht das Ufer und muss sich sofort an feindlichen Söldnern vorbeischleichen und nach Überlebenden suchen.

Kurz darauf wird Bond per Funk von einem MI6-Agenten kontaktiert und da ansonsten niemand übrig ist, liegt es an ihm, ein mysteriöses Objekt zurückzuholen. In dieser Mission erhält man einen Eindruck von Bonds Fähigkeiten; selbst am Anfang seiner Karriere bleibt er cool und durchdenkt die Situation sorgfältig, tarnt sich mit einem Parka und mischt sich unter die Söldner, um Informationen zu sammeln.

Wir sehen auch, dass der junge Bond seinen Prinzipien treu bleibt, aber gleichzeitig hitzköpfig und waghalsig sein kann. Schließlich ignoriert er seinen neuen MI6-Führungsoffizier und setzt sein Leben aufs Spiel, um andere Agenten zu retten, die von den feindlichen Soldaten gefangen genommen wurden. Nach der erschütternden Überquerung des Lagers, um die Gefangenen zu retten, gipfelt die Mission in einer actionreichen Verfolgungsjagd, während alle aus dem Lager fliehen.

Willkommen beim MI6

Obwohl er seine Befehle ignoriert hat, hat Bonds Leistung in Island Aufmerksamkeit erregt. Nach der First-Light-Version des typischen Bond-Filmvorspanns geht es nach Malta zur MI6-Ausbildung.

Das Ziel von Bond ist es hier, sich an einer Gruppe Soldaten vorbei zu schleichen, die die Ruinen patrouillieren, während seine Ausbilder ihn beobachten. Ihr könnt die Stealth-Mechaniken nutzen, in Deckung gehen und euch im hohen Gras verstecken, oder mit euren Fäusten und den Waffen, die ihr unterwegs findet, in die Offensive gehen. Natürlich erhaltet ihr auch Gadgets von Q, die euch viele Möglichkeiten bieten, Gegner außer Gefecht zu setzen, auch ohne direkte Konfrontation.

Wenn ihr L1 gedrückt haltet, wird die „Q Lens“ aktiviert, mit der ihr Gegner durch Wände hindurch sehen könnt und die Geräte markiert, die ihr mit der X-Taste hacken könnt, um Gegner abzulenken. Außerdem kann eure Uhr mit der Quadrat-Taste einen Laserstrahl abfeuern, um beispielsweise Seile durchzuschneiden oder Geräte explodieren zu lassen und Gegner in der Nähe zu verletzen.

Wenn er entdeckt wird, kann sich Bond seinen Gegnern im Faustkampf stellen. Mit der Quadrat-Taste schlagt ihr zu, mit der Kreis-Taste könnt ihr Schläge abwehren oder parieren und mit X ausweichen. Timing ist dabei entscheidend, denn selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad sind die Gegner in First Light gnadenlose Kämpfer, insbesondere, wenn sie sich zusammentun.

Zum Glück findet Bond immer einen Weg, sich einen Vorteil zu verschaffen. Ihr könnt Gegner gegen harte Flächen werfen, um sie auszuknocken, oder euch mit der Dreieck-Taste Gegenstände in der Nähe schnappen, um sie damit zu verprügeln. Wenn ihr L1 gedrückt haltet, habt ihr in Faust- und Pistolenkämpfen außerdem Zugriff auf alle Gadgets. So könnt ihr den Armbanduhrlaser von Q nutzen, um Gegner zu blenden, oder etwas hacken, um sie aus dem Konzept zu bringen, bevor ihr sie mit einem harten rechten Haken trefft. Sobald Gegner aus dem Gleichgewicht geraten sind, könnt ihr sie durch gleichzeitiges Drücken von X und Kreis-Taste zu Boden werfen, um sie endgültig auszuschalten.

In der Trainingsmission war der Einfluss von Hitman auf 007: First Light spürbar, mit der bekannten Mischung aus Stealth und Action, den Improvisationsmöglichkeiten und dem Spielraum, Probleme auf alle möglichen Arten anzugehen. Aber 007 sticht dadurch heraus, wie die unterschiedlichen Aktionen auf vielfache Weise kombiniert werden können, um aus heiklen Situationen herauszukommen, und wie schnell Bond zwischen ihnen wechseln kann. Am meisten Spaß macht es dabei, die Optionen blitzschnell zu kombinieren, um Gegner niederzuschlagen oder aus ihrem Blickfeld zu verschwinden.

Übung macht den Meister

In der dritten Mission, Kensington, zeigt sich, dass ihr Bonds schnelle Auffassungsgabe, seine Spionagefähigkeiten und seinen Charme genauso häufig einsetzen müsst wie seine Fäuste und seine Treffsicherheit.

Zu Beginn des Levels kehrt Bond nach einer Mission in sein Apartment zurück und wird dort von Auftragskillern angegriffen. Nach einem harten Kampf sprengt eine Explosion das Fenster, sodass ihr über die Dächer entkommen, in Deckung bleiben und durch Hacking Ablenkungen erzeugen müsst, um den Schützen zu erreichen. Er flüchtet, aber Bond kann ihn quer durch London bis zu einer Gala in einem Museum verfolgen.

Die Gala beginnt mit einem weitläufigen, linearen Level mit schier endlosen Optionen und hier erinnert 007: First Light meiner Meinung nach am meisten an Hitman. Um in Bereiche zu gelangen, die für Besucher nicht zugänglich sind, müsst ihr Gespräche belauschen und mit Leuten reden, um Informationen zu sammeln. Ihr könnt auch seine Gadgets nutzen, darunter ein vergifteter Dartpfeil, durch den das Ziel vorübergehend von Übelkeit geplagt wird. So könnt ihr Personen ablenken, um in ihre Taschen zu greifen oder euch an ihnen vorbei zu schleichen.

Ich habe zufällig gehört, wie eine PR-Managerin über einen Journalisten spricht, den sie hätte treffen sollen, und mich als dieser Journalist ausgegeben, um an der Security vorbeizukommen. Zwar ist Bond rhetorisch geschickt, aber aufmerksames Zuhören ist gefragt: Sie hat zwei Namen erwähnt und ich musste mich für einen davon entscheiden.

Ich entschied mich für den Journalisten, über den sie sich weniger zu ärgern schien, und sie leitete mich anstandslos an der Security vorbei in den Presseraum. Als ich im Presseraum allerdings wieder den gleichen Namen nannte, sagte mir die Frau mit der Namensliste, dass dieser Journalist schon eingecheckt hätte. Bond konnte den Fehler durch geschicktes Flirten überspielen und ich nutzte einen der Pfeile, um sie dazu zu bringen, ihren Posten zu verlassen, damit ich alles stehlen konnte, was ich brauchte.

Unendliche Improvisationsmöglichkeiten

Die Suche nach dem Killer im Keller des Museums gipfelte in einem nervenaufreibenden Bosskampf. Da Bond nicht bewaffnet war, musste ich versteckt bleiben und seine Gadgets einsetzen, um den Killer mit Hilfe von Fallen außer Gefecht zu setzen, zum Beispiel indem ich einen Kronleuchter auf ihn fallen ließ. Nach ein paar Entwicklungen in der Story von First Light habe ich den Rest der Mission damit verbracht, aus dem Museum zu entkommen.

Mit Maschinengewehren bewaffnete Söldner stürmten eine Kunstausstellung, deren Wände voller Display-Tafeln sind und ich musste alle Tricks von Bond einsetzen, um sie zu besiegen: Stealth, Nahkampf, Gadgets und Improvisation. Zunächst dünnte ich ihre Reihen aus, indem ich noch mehr Kronleuchter auf sie fallen ließ und die Displays zum Explodieren brachte, wodurch sie verwirrt und außer Gefecht gesetzt wurden.

Sie holten mich zwar schließlich ein, aber als ich einen zu Fall brachte, konnte ich mir seine Pistole schnappen. Ich huschte von Deckung zu Deckung und schoss auf die Söldner, sprengte dann einen Feuerlöscher mit dem Laser meiner Armbanduhr, um sie abzulenken, und konnte so hinaus schlüpfen.

Im Finale dieser Mission setzte langsam die James-Bond-Titelmelodie ein, während Bond einen Müllwagen entführte, mit den Söldnern dicht auf seinen Fersen. Ich raste durch Gebäude, drückte die Autos der Söldner gegen Wände und schließlich brach ich durch die Wand einer Mall, um zu entkommen.

Mit den drei Missionen in dieser Vorschau präsentiert IOI die Kombination aus Action, Improvisation und spielerischer Freiheit, die nicht nur die Action der James-Bond-Reihe einfangen, sondern auch die Erfahrung, wie es ist, ein cooler, smarter Spion zu sein. Verdient euch Doppelnull-Status, wenn 007: First Light am 27. Mai auf PlayStation 5 erscheint.

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