
Das neue Roguelite von Bandai Namco bietet spaßige Kämpfe, Abwechslung und einen frischen Ansatz
Mit Towa and the Guardians of the Sacred Tree wagt sich Bandai Namco an eine frische Roguelite-IP. Hier zählen schnelle Reflexe und clevere Entscheidungen, denn Fehler werden erbarmungslos bestraft – belohnt werdet ihr dafür mit packenden Kämpfen und viel Abwechslung.
Schauplatz ist ein mystisches Reich namens Shinju, weit entfernt in einer schön anzusehenden Fantasy-Welt. Uralte Mächte herrschen hier, als unbekannte Gefahren auftauchen. Towa, in deren Rolle ihr schlüpft, sagt allen finsteren Streitkräften den Kampf an. Bekämpft sie alle, baut nebenbei enge Beziehungen zu wichtigen Charakteren auf und schmiedet mächtige Schwerter, um Shinju zu retten!

Mit Towa führt ihr die Wächter des heiligen Baumes an, die alle das Gleiche wie ihr im Sinn haben: den Frieden wiederherstellen. 8 Gefährten stehen euch dafür zur Auswahl, wovon ihr euch vor jedem Aufbruch zwei Stück aussuchen dürft. Einen steuert ihr direkt, der andere dient als Supporter im Hintergrund und bestimmt eure Fähigkeiten.
Jeder von ihnen besitzt einzigartige Waffen und Skills, weshalb jedes Duo ein individuelles Gameplay verspricht. Es lohnt sich, fleißig auszuprobieren und vor jedem Run neue Charaktere auszuwählen. So findet ihr den für euch optimalen Spielstil.
Towa selbst ist im Kampf nicht spielbar. Lediglich im Dorf steuert ihr sie.
- Rekka: Junge Samurai-Kämpferin, die einen ausgeglichenen Kampfstil ermöglicht.
- Nishiki: Ein menschlicher Koi-Fisch mit starken Schwertkombos. Kann während des Ausweichens Treffer landen.
- Origami: Eine außergewöhnliche Reisende, die schnell großen Schaden verursacht.
- Shigin: Stammt aus einem weit entfernten Land und hat einen Technik-orientierten Kampfstil.
- Koro: Ehemaliger Ältester von Shinju Village. Gut darin, auf Distanz Schaden zu machen.
- Akazu: Ein wissbegieriger Schüler mit Ausdauerproblemen und magischen Fähigkeiten.
- Bampuku: Der flauschige Feinschmecker gilt als talentierter Koch.
- Mutsumi: Schwester von Bampuku. Kann viele verschiedene Techniken einsetzen und ist daher ausgeglichen.
Das Zusammenspiel zwischen den beiden Charakteren verleiht den Kämpfen eine interessante Dynamik. Indem ihr verschiedene Duos ausprobiert, entdeckt ihr Synergien, die zu wirkungsvollen Angriffen führen. Durchs Experimentieren haben wir es beispielsweise geschafft, einen eigentlich mächtigen Boss in weniger als einer Minute zu besiegen!

Mit Schwert und Stab gegen das Böse
Im Kampf nutzt ihr die Macht des heiligen Schwertes (Tsurugi) und des heiligen Stabes (Kagura). Die beiden Schwerter eures ersten Charakters haben eine begrenzte Haltbarkeit. Sobald die Leiste der aktuellen Waffe leer ist, solltet ihr sofort wechseln. Ansonsten teilt ihr deutlich weniger Schaden als zuvor aus, was bei resistenten Gegnern euer vorzeitiges Ende bedeuten kann. Und den Bildschirmtod solltet ihr in einem Roguelite so gut es geht vermeiden.
Passiert das Unvermeidliche und ihr scheitert, müsst ihr das ausgewählte Dungeon wieder von vorne angehen. Der Frust hält sich jedoch in Grenzen, da jeder Durchlauf anders abläuft und so Langeweile verhindert wird. Zudem dürft ihr zu Beginn zwischen 3 Schwierigkeitsgraden auswählen. Somit bestimmt ihr selbst, wie schwer euer Abenteuer ausfällt.

Nach jedem gemeisterten Abschnitt habt ihr die Wahl, eine von mehreren Fähigkeiten zu stärken. Wollt ihr eure Primärattacke stärken oder doch lieber die Bewegungsgeschwindigkeit erhöhen? Entscheidungen dieser Art liegen stets bei euch.

Oft dürft ihr zusätzlich zwischen zwei Toren auswählen, hinter denen unterschiedliche Belohnungen winken. Des Weiteren begegnet ihr manchmal rein zufällig mysteriösen Figuren, darunter zum Beispiel einem umherziehenden Koch.


Zwischen euren Roguelite-Schlachten könnt ihr im Dorf eine Ruhepause einlegen. Hier lassen sich interessante Gespräche mit den Bewohnern führen. Darüber hinaus könnt ihr ein neues Schwert in der Schmiede herstellen, was in Form eines Minispiels stattfindet – eine willkommene Abwechslung. Eure Geschicklichkeit bestimmt schließlich die Qualität eures endgültigen Schwertes.

Wenn wir schon gerade bei Minispielen sind: Ihr habt die Möglichkeit, Fischen zu gehen. Es dient allerdings nicht nur eurem kurzweiligen Vergnügen, sondern hat einen Nutzen. Die gefangenen Fische könnt ihr nämlich bei den verschiedenen Anglern rund ums Dorf herum gegen wertvolle Dinge eintauschen. Solche Aktivitäten bieten neben den actionreichen Schlachten eine willkommene Abwechslung.
Möchtet ihr für das nächste Dungeon optimal gewappnet sein? Dann lohnt es sich wiederum, ein wenig im Dojo zu trainieren oder eine mächtige Gunst zu beschwören. Das Dorf enthält verschiedene Gebäude, mit dessen Charakteren ihr interagieren könnt. Sprecht mit so vielen wie möglich, um mehr über die Geschichte zu erfahren und nützliche Items zu erhalten.

Egal, ob ihr euch gerade durch ein Dungeon kämpft oder im Dorf entspannt: Überall bekommt ihr malerisch schöne Anime-Landschaften zu sehen. Unterstrichen wird die farbenfrohe Optik von einem atmosphärischen Soundtrack, der das Setting perfekt widerspiegelt.
Bekannte Roguelite-Formel mit einer Prise frischem Wind
Roguelite-Fans werden mit Towa and the Guardians of the Sacred Tree definitiv ihren Spaß haben. Die gewohnte Genre-Formel wurde gelungen umgesetzt und hat durch das Zwei-Charaktere-Prinzip einen eigenen Touch erhalten. Langweilig wird es dank netten Nebenaktivitäten nicht, doch ohnehin machen die Kämpfe ordentlich Laune. Dank sich dauernd verändernden Levels und vielen Upgrades fühlt sich jeder Run anders an. Scheitern ist also keine Schande.
Schafft ihr es dann letztendlich, das aktuelle Level zu meistern, ist das ein richtig belohnendes Gefühl. Und kaum ist ein Dungeon gemeistert, lockt bereits die nächste unbekannte Herausforderung…










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