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PS Blog @gamescom: Moons of Madness schickt euch auf den Mars

Ein psychologisches Horrorgame mit einem Hauch Lovecraft-Charme

Daniel Meyer, freier Redakteur:


Info
  • Entwicker: Rock Pocket Games
  • Publisher: Rock Pocket Games
  • Genre: Horror
  • Erscheint: 2018

 

Das norwegische Studio Rock Pocket Games hat auf der diesjährigen gamescom sein aktuelles Projekt Moons of Madness vorgestellt, in dem Science-Fiction und Lovecraft-Horror unter einen Hut gebracht werden. Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines Wissenschaftlers, der auf dem Mars eine Forschungseinrichtung für zukünftige Projekte vorbereiten soll. Was euch allerdings tatsächlich bevorsteht sind Wahnvorstellungen, Schatten und unvorstellbares Grauen.

Moons of Madness

Highlights

Wissenschaft und Wahn:
Die gamescom-Anspielsitzung begann relativ simpel. Wir waren in unserem Marsfahrzeug auf der Oberfläche unseres Nachbarplaneten unterwegs, zumindest bis dieses plötzlich liegenblieb. Nach einigen technischen Überprüfungen galt es dann den eigenen Helm aufzusetzen und im Schutzanzug das Gefährt zu verlassen. Nun stand uns ein Mars-Spaziergang bevor, bei dem wir uns auf die Suche nach einer Energiequelle machen mussten und in diesem Rahmen galt es auch ein Minispiel mit Solaranlagen zu bewältigen. Als sich dann jedoch eine Höhle auftat, wo vorher keine gewesen war, kam das erste Gefühl von Unmut auf.

Gefangen zwischen Wahnsinn und Furcht:
Im zweiten Teil der Anspielsitzung stiegen wir in die besagte Höhle hinab, die allerdings rein aus Präsentationszwecken ins Spiel eingebaut wurde. Auf diese Weise sollte gezeigt werden, wie die wissenschaftliche Seite und der spätere Horror im Spiel aussehen würden. Je weiter wir hier hinabstiegen, desto unsicherer wurden die Geschehnisse. Es taten sich Gestalten auf, die ins Nichts verschwanden und neue Wege eröffneten sich dort, wo uns vorher noch massive Gesteinsformationen den Weg versperrten. Was hier Realität und reine Hirngespinste im Kopf des Charakters waren, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Moons of Madness

Ersteindruck

Was das kleine Entwicklerstudio Rock Pocket Games mit Moons of Madness auf die Beine gestellt hat, beeindruckt schon in der kurzen Gameplay-Präsentation. Das fertige Spiel soll zudem rund sechs bis sieben Stunden dauern und auch verschiedene weitere Spielmechaniken bieten, etwa Gegner, die sich vor euch verstecken, oder Momente, in denen ihr den Atem anhalten müsst. Zudem soll Moons of Madness nur als Prolog einer viel größeren Geschichte dienen, die allerdings nur realisiert werden kann, wenn das Spiel gut in der Community ankommt. Moons of Madness soll Mitte bis Ende 2018 erscheinen.

Ihr habt es nicht auf die gamescom 2017 geschafft oder wollt euch noch einmal an die coolsten Locations auf der Messe erinnern? In unserem Fotoalbum findet ihr die besten Fotos!

1 Kommentare
1 Autorenantworten

Klingt vielversprechend! Außerdem wäre das Game m.M.n. prädestiniert für PSVR! Ist da was geplant?

Martin Schubert 01 September, 2017 @ 07:46
1.1

Unseren derzeitigen Infos zufolge ist noch nichts in Richtung VR geplant, allerdings hat so mancher erfolgreiche Launch ein nachträgliches Update in Gang gesetzt. 🙂

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