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DRIVECLUB: Hinter dem Steuer der PS4

Außerdem gibt es ein Video mit Game Director Paul Rustchynsky
Amaturenbrett spiegelt sich auf der Windschutzscheibe – check, Fahrer, die vor dem Rennen ins Fahrzeug steigen und die schön modellierten Innenräume zeigen – check, Bewegungssteuerung, die sich einfach traumhaft anfühlt und spielt – check! Im neuesten Info-Update zu DRIVECLUB lässt uns unser Kollege Justin Massongill wissen, was sich so alles getan hat.


Justin Massongill, US PlayStation Blog:
DRIVECLUB ist ein Spiel, das Playstation Fans bestimmt bekannt vorkommen wird. Ursprünglich hätten DRIVECLUB und die PS4 gemeinsam rauskommen sollen, aber das Rennspiel mit sozialen Aspekten hat sein Erscheinungsdatum verschoben, in den Oktober 2014. Ungeduldigen Fahrern sollte aber eines gesagt sein: Die Entwickler von Evolution Studio nützen die zusätzliche Zeit gut aus.
Das Team von Evolution was sehr damit beschäftigt die Verbindungsmöglichkeiten von DRIVECLUB und das Interface des Spieles zu perfektionieren (das “dynamische Menü” wird übrigens von Game Director Paul Rustchynsky gesprochen). Gemeinsam mit einer App die mit DRIVECLUB im Oktober rauskommt, wird Evolutions Vision Realität. Nämlich, dass Driveclub ein echtes, soziales Rennspiel wird.

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Ich hatte die Möglichkeit einen ersten Entwurf von DRIVECLUB zu spielen, weswegen ich in der einmaligen Position bin, die Unterschiede zwischen den zwei Versionen zu sehen.

“Es ist schwer, deutlich zu machen, wie viel Liebe von Evolution in DRIVECLUBs 50 Automodelle gesteckt wurde.”Die erste Verbesserung, die mir sofort aufgefallen ist, ist die Grafik. DRIVECLUB war von Anfang an atemberaubend, aber ist schwer deutlich zu machen, wie viel Liebe von Evolution in die 50 Automodelle und in die Umgebung von DRIVECLUB gesteckt wurde.
 
Fahrzeuge wurden in makellosen 1080p erbaut, detailreich bis hin zu den Schrauben des Fahrgestelles, und diese Details spiegeln sich auch im gesamten Spiel wider. Zu Beginn von jedem Rennen steigt der Fahrer in seinen Wagen ein (von der rechten oder von der linken Seite, das ist Abhängig vom Modell), woraufhin das Spiel euch in ein beeindruckend echtes Cockpit eines Rennautos schaltet. Die Anzeigen leuchten auf, der Motor dröhnt, heult auf und schnurrt wie ein Kätzchen bevor das Rennen beginnt.
 

Hier einige Details zum Sound: Während der Aufnahme der Geräusche für DRIVECLUB, hat Evolution mehrere Mikrofone benutzt um die verschiedenen Tonaspekte bestens einzufangen, die man innerhalb und außerhalb des Wagens während eines Rennens hört. Wir empfehlen Kopfhörer zu benutzen.

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Während gefahren wird, scheint die Aussicht unendlich zu sein, besonders bei Bergstrecken. Entfernte Punkte scheinen näher als gedacht, vorallem wenn ihr durch die Fahrbahnen rast. Blätter fallen von Bäumen und werden von vorbeifahrenden Autos durch die Luft gewirbelt. Die technische Fähigkeit der PS4, verbunden mit den künstlerischen Details von Evolution, hauchen Leben in dieses Rennspiel ein. Ich musste mich immer wieder zurückhalten, nicht mittendrin zu stoppen, um die Landschaft zu bewundern.
Das Tageszeit-System von DRIVECLUB ist eine echte Besonderheit: Bevor ein Rennen startet, könnt ihr nicht nur die Tageszeit wählen, sondern auch wie schnell die Zeit vergehen soll. Durch die veränderte Schnelligkeit von 15x, 30x oder sogar 60x kann man das Rennen im Dunklen starten, sich in der zweiten Runde den Sonnenaufgang ansehen und im hellen Tageslicht das Rennen beenden. Das führt zu wirklich außergewöhnlichen Momenten, wie etwa wenn ihr gerade um die Kurve eines Bergs schmettert und ihr seht, wie sich die Sonne gerade in einer durch geschmolzenen Schnee entstandenen Pfütze spiegelt. Umwerfend.

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Solltet ihr, wie ich, eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben, gibt es hier gute Nachrichten: DRIVERCLUB hat einige Wege gefunden, durch Fortschritte interessant zu bleiben. Es gibt nicht nur Belohnung für den Gewinner, sondern auch Herausforderung auf jeder Strecke, die zu bestehen sind. Extra langes driften, dieselbe Geschwindigkeit konstant beibehalten, oder eine gewisse Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, sind nur einige, wenige Beispiele. Jede gemeisterte Herausforderung bringt euch einen Schritt näher zu einem neuen Auto, neuen Events, Sticker, zum Dekorieren eurer Autos, und vieles mehr.
DRIVERCLUBs Bedienung ist ziemlich einfach: R2 ist das Gaspedal und L2 sind die Bremsen, während der linke Steuerknüppel zum lenken gedacht ist und ihr mit dem rechten eure Umgebung betrachten könnt (oder die Rennstrecke). Das war eine Sache, die ich nicht erwartet hätte: dass mir das Bewegungssteuerungs-System lieber ist als die herkömmliche Vorgehensweise.

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“DRIVECLUB ist ein Liebesbrief an Autos und der Kunst sie in Rennen zu ihrer Spitzenleistung anzutreiben.”DRIVERCLUBs Bedienung ist ziemlich einfach: R2 ist das Gaspedal und L2 sind die Bremsen, während der linke Steuerknüppel zum lenken gedacht ist und ihr mit dem rechten eure Umgebung betrachten könnt (oder die Rennstrecke). Das war eine Sache, die ich nicht erwartet hätte: dass mir das Bewegungssteuerungs-System lieber ist als die herkömmliche Vorgehensweise.
 
Ihr könnt im Optionen Menü die Bewegungssteuerung einschalten, was dazu führt, dass der im DualShock 4 eingebaute Beschleunigungsmesser und Gyroskop perfekt mit dem Cockpit des Autos zusammenarbeiten. Wenn ihr euren Dualshock 4 nach links oder rechts kippt, seht ihr auch die Hände auf dem Lenkrad, die sich natürlich mitbewegen, was zu einem guten Steuergefühl mit langen, sanften und eleganten Bewegungen führt (anstatt herauszufinden welches der beste Winkel für den Analogstick ist). Natürlich fühlen sich traditionelle Controller toll an, aber ich glaube in diesem Fall bleibe ich besser bei Bewegungssteuerung!
 

DRIVECLUB ist ein Liebesbrief an Autos und der Kunst sie in Rennen zu ihrer Spitzenleistung anzutreiben. Es ist ein Brief von den Superhirnen bei Evolution, die ganz offensichtlich viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt haben. Ihr könnt es natürlich selbst herausfinden, wenn DRIVECLUB im Oktober auf PS4 rauskommt.

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5 Kommentare
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steckt euch diesen dreck sonst wohin, ist nicht mal ein kommentar wert. projekt cars wird sowieso besser.

ich habe das spiel leider nicht vorbestellt und bin somit keiner der das game relativ günstig bekommt.
meine frage jetzt, was ist an der retail version anders als an der upgrade version von der ps+ edition?
weil das upgrade kostet ja nur 50€ und die retail 70€.
nach den shitstorm ist ja nun das upgrade vollwertig, oder gibt es andere vorzüge die ich nicht kenne?

Magicae-Illusio 23 Mai, 2014 @ 14:40
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Ich freue mich sehr auf Drive Club. Die Passanten und vor allem die wunderschönen Landschaften sehen jetzt sehr viel realistischer aus als vorher. Ich bin bin gespannt wie es sich anfühlt …

MARVIN_1980 23 Mai, 2014 @ 19:49
4

Was ich bis jetzt gelesen, gesehen und gehört habe ,da muss ich sagen das lockt mich auch nicht grade hinterm Ofen hervor.Da sind die 50 Autos,die PS+ Demo wo man Plus Edition Nennt,den 1 Kontinent von 5 ist für mich eine Demo.Das Spiel spricht mich aber auch so nicht an,da kommen ja fast noch 4 Rennspiele dieses Jahr [Konkurent mit Eingeschlossen ], da werde ich bestimmt was passendes finden.Wünsche aber allen anderen viel Spass mit Driveclub,den eins ist klar.Das auch Driveclub genügend Spieler finden wird,da das Angebot an Racer nicht grade berauschend auf der PS4 ist.

Von der Grafik her ein wunderschönes Spiel. Aber 30fps in einem next-gen Rennspiel ist einfach ungenügend.

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