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Veröffentlicht 2:01

Eine Einführung zu Persona 4: Golden

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Diesen Monat kehrt für alle RPG-Fans ein beliebtes Meisterwerk zurück: Persona 4: Golden für PlayStation Vita, das am 22. Februar in den Handel kommt.

Wir sprechen hier von einem der wahrscheinlich besten RPGs aller Zeiten. Das Spiel erzählt eine packende Geschichte, die sich flüssig und elegant entwickelt und dabei den Spieler nicht mit überreichlichen Filmsequenzen überflutet. Das Kampfsystem ist intuitiv mit einfachen Mechaniken, bei denen ihr nicht erst nach dem Handbuch kramen müsst, während der Gegner eure Charaktere niedermäht. Außerdem steckt das Spiel voller zusätzlicher Inhalte, die es im Originalspiel Persona 4 noch nicht gab.

Was ist also Persona? Shin Megami Tensei: Persona 4 ist das “PlayStation 2 Game of the Year” 2008 von Metacritic. Bei Persona 4 schlüpft ihr in die Rolle eines Highschool-Schülers und müsst die Schule und euer Privatleben unter einen Hut bekommen. Gleichzeitig versucht ihr, mehr über eure Familie herauszufinden und eine grausame Mordserie aufzuklären, die eventuell etwas mit einer psychedelischen Welt zu tun hat, die sich hinter jedem Fernsehbildschirm der Stadt verbirgt.

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Egal, ob ihr Shadows verprügelt oder Hausaufgaben macht – die Entscheidungen, die ihr trefft, beeinflussen, wie die anderen euch wahrnehmen und wie ihr euch selbst seht.

Sowohl bei Persona 4 als auch bei Persona 4: Golden spielt ihr einen Schulwechsler, der in das verschlafene Provinzstädtchen Inaba zieht. Schon bald nach eurer Ankunft werdet ihr in seltsame Ereignisse verwickelt, wenn ihr von einer Mordserie erfahrt, die eure Stadt heimsucht. Ihr beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln, und reist in eine geheimnisvolle Welt, von deren Existenz ihr bisher nicht einmal geahnt habt. Dort kämpft ihr gegen Kreaturen aus den dunkelsten Tiefen der kollektiven menschlichen Psyche.

Zum Glück seid ihr aber nicht völlig hilflos. Jedes Mitglied eurer Gruppe erhält schließlich Zugriff auf eine Persona – sein inneres Selbst – und lernt mithilfe dieser Kräfte, wie ihr verheerender Zauber wirkt und mächtige körperliche Angriffe ausführt.

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Der Hauptcharakter hat darüber hinaus noch eine spezielle Fähigkeit: die Möglichkeit, Personas zu wechseln und zwischen Dutzenden verschiedenen Geistern mit entsprechenden Fertigkeiten, Stärken und Schwächen auszuwählen. Diese Fähigkeit zum Wechseln der Personas – sowie zum Verbessern und Entdecken neuer Personas – steht im Mittelpunkt eurer Anstrengungen.

Was nicht heißen soll, dass das Spiel eine saubere Trennlinie zwischen dem RPG-Teil und der Lebenssimulation zieht, keineswegs. Die Verbindungen, die sich zwischen euch und anderen Charakteren entwickeln, heißen „Social Links” und jede gehört zu einem der Arcana, denen eure Personas zugeordnet sind. Im Grunde genommen heißt das: Je besser ihr mit einer Person befreundet seid, umso einfacher ist es, die Personas, für die diese Person steht, in eurem Kopf zu erstellen und zu nutzen.

Aber die Unterhaltungen mit den anderen sind nicht nur eine lästige Pflicht, die ihr hinter euch bringen müsst, um bessere Monster bauen zu können – sie sind ausgewachsene Nebenhandlungen. Ich habe schon kampfgestählte Krieger beim Spielen von einigen dieser Szenen in ihre geflochtenen Bärte heulen sehen. Welche Hoffnungen habt ihr denn? Vermutlich keine, aber das ist okay. Wenn ihr eure tränenreichen Geschichten anderen „Persona 4 “-Veteranen erzählt, werden alle wissen, wovon ihr redet.

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Wenn ihr schon Persona 4 gespielt habt, ist euch vielleicht aufgefallen, dass es zu einigen Zeitpunkten im Jahr Zeitsprünge nach vorn gab, sodass ihr diese Tage nicht spielen konntet. Für diese Ausgabe wurde die Geschichte verändert, um euch diese verlorene Zeit zurückzugeben. Außerdem könnt ihr in diesen Zeitabschnitten neue, spannende Sachen tun und erleben.

Werdet ihr und Yosuke jemals euren Roller-Führerschein machen? Wie wird es sich auf das Liebesleben des Hauptcharakters auswirken, dass der Valentinstag jetzt ein spielbares Event ist? Wird Teddie die wahre Bedeutung von Weihnachten erfahren? Wenn ihr noch nie Persona 4 gespielt habt, wird all das das Sahnehäubchen auf dem fantastischen Spielerlebnis sein, das euch ohnehin schon bevorsteht.

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Auf euch warten außerdem ein brandneuer Dungeon und ein neuer Social Link, mit dem ihr euch verbinden könnt. Dieser neue Charakter wurde nahtlos in die Handlung integriert und verleiht der ganzen Geschichte mehr Zusammenhang. Obendrauf gibt es unter anderem noch völlig neue Animationssequenzen für mehrere große Events und Feiertage, neue Kostüme und Waffen und tonnenweise neue, vertonte Dialoge für fast jede Event-Sequenz. Was könnte man mehr wollen?

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Kommentare

5 Kommentare 0 Antworten vom Autor
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nico-tina 15. Februar 2013 @ 14:10   1

Wäre für mich sehr interessant gewesen wenn das Spiel auch auf deutsch wäre. Schade eig. So entgeht mir leider diese perle. Ich versteh auch nich warum es keine Lokalisierung für DE gibt. Immerhin will man es ja hier auch verkaufen oder? Naja egal

jones110 15. Februar 2013 @ 16:01   2

Tut mir den Gefallen und macht Hundert nein, MILLIONEN Exemplare und nicht den selben Fehler wie bei der PS2 Version, die man nirgendswo mehr kaufen kann XD

rootsragga70-09 15. Februar 2013 @ 21:44   3

kommt man im vierten teil storytechnisch noch mit oder ists nur was für serien fans…peaceundso

Knokkelmann-X 17. Februar 2013 @ 06:54   4

@rootsragga70-09:
Sie Antwort kommt zwar spät, aber um P4G spielen zu können sind keine Vorkentnisse von Nöten. Es gibt 2-3 Anspielungen auf den dritten Teil, diese sind aber nicht Storyrelevant. Man kann also bedenkenlos zugreifen und eines der besten JRPG’s dieser Generation (auch wenns nur eine Frischzellenkur aus der letzten Gen ist) genießen. :)

Shenzakai 18. Februar 2013 @ 20:05   5

Kann es kaum erwarten! Eine Perle für die PS Vita. Dabei habe ich noch nicht mal den (ebenfalls genialen) dritten Teil für PSP durch :o
Englisch stört mich hier ganz und gar nicht, im Gegenteil!